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Was darf mein Coaching kosten?

Wel­che Wir­kung hat ein Coa­ching? Men­schen fra­gen auch: Was pas­siert und was wird es sonst noch mit mir machen, wenn ich ins Coa­ching gehe und was darf mein Coa­ching kos­ten? Dahin­ter ver­birgt sich oft die Fra­ge: Was bekom­me ich für mein Geld?

Es gibt noch nicht vie­le Stu­di­en über die Nach­hal­tig­keit eines Coa­ching­pro­zes­ses und das was es mit den Men­schen in der nahen Zukunft macht. Wie „erfolg­reich“ wird das Coa­ching sein? Aber eins ist sicher: Coa­ching ver­än­dert etwas im Men­schen. Je inten­si­ver das The­ma ist das gera­de „bearbeitet/gecoached“ wird, des­to inten­si­ver kommt ein Coa­chee ins Füh­len und wird mehr in sei­ner Welt, sei­ner Wahr­heit und mit dem Pro­zess erleben.

Wer beurteilt den Preis?

Men­schen wol­len heu­te etwas Mess­ba­res bekom­men wenn sie Geld aus­ge­ben. Für einen Coach ist es sehr schwer zu erklä­ren oder auf der Inter­net­prä­senz glaub­wür­dig zu ver­mit­teln was der Kun­de, in die­sem Fall der Coa­chee, für sein Geld bekommt. Nur der Kun­de kann am Ende des Pro­zes­ses beur­tei­len, ob es ein gutes Coa­ching für ihn war und er etwas dafür bekom­men hat.

Für den ers­ten Moment – zum Ken­nen­ler­nen — braucht es den per­sön­li­chen Kon­takt. Denn Inter­net­sei­ten oder Fly­er sind Mar­ke­ting. Gutes Mar­ke­ting bedeu­tet nicht unbe­dingt, dass es die rich­ti­ge Dienst­leis­tung für einen ist.

Ein Coach wird sagen: Der Wert eines Coa­chings und das was man dabei errei­chen kann, liegt nur teil­wei­se in mei­nen Hän­den! Und der Coa­chee denkt, aber ich bezah­le doch dafür. Was darf mein Coa­ching kos­ten? Der klas­si­che Konflikt!

Bei ande­ren Din­gen oder Dienst­leis­tun­gen sind Men­schen oft schnell dabei 700 Euro für ein neu­es Han­dy, ein “Floa­ting” für 100 Euro, die Snea­kers für 250 Euro oder auch die Uhr für über 1000 auszugeben. 

Dann stellt sich doch wirk­lich die Frage:


Was bist Du Dir wert?

Ein Coach ver­fügt oft über das Wis­sen wie man die Zugän­ge zu gewis­sen The­men des Gegen­übers öff­net. Dar­in ist er aus­ge­bil­det und konn­te in jah­re­lan­ger Pra­xis ler­nen, wel­che Schrit­te man bei gewis­sen The­men gehen soll­te. Und kann aus der Erfah­rung sagen was pas­sie­ren könn­te. Pra­xis­werk­zeu­ge wie Time­li­ne, Inne­res Team, Angeln, Dis­ney Stra­te­gie, Auf­stel­lun­gen und auch süs­se Auf­stel­lun­gen hel­fen ihm dabei. Der Coach weiss, wie es geht. Und wenn der Coa­chee ver­steht was Coa­ching eigent­lich für ihn bedeu­ten kann, ist er frei etwas Gutes begin­nen zu kön­nen. Dann kann es pas­sie­ren: Viel Erkennt­nis und Ent­wick­lung durch Coaching. 

In dem Moment hast Du die Ant­wort auf die Fra­ge: Was darf mein Coa­ching kosten?

Wenn er aller­dings nicht spürt das der Coach für ihn ech­te Wert­schät­zung und Empa­thie hat und dies auch auf Gegen­sei­tig­keit beruht. Wenn die Fra­ge: Was kos­tet das mich hier eigent­lich? in sei­nem Kopf „rum­geis­tert“, wird er sich für den Pro­zess nicht öff­nen kön­nen. Aber das Öff­nen ist wich­tig, denn sonst kann er nicht anfan­gen zu „arbei­ten“. Die Qua­li­tät der Bezie­hung zwi­schen Coach und Kli­ent spielt hier­bei eine signi­fi­kan­te Rol­le für den Erfolg des Coachings.

Was bekomme ich für mein Geld?

Wenn man sich von all dem frei machen kann, dann hat man den ers­ten Schritt für ein „erfolg­rei­ches Coa­ching“ gemacht. Dann kann das Coa­ching mit „Erfolgs­aus­sich­ten“ begin­nen. Bist Du dir das dann wert?

Wie lan­ge dau­ert denn ein Coa­ching­pro­zess? Hin­ter die­sem Gedan­ken steht nicht nur die Fra­ge wie­viel Zeit das Coa­ching kos­ten wird. Es ist kaum mög­lich rea­lis­tisch zu sagen wie lan­ge der Pro­zess dau­ern wird und was es am Ende kos­ten wird. Ob das Coa­ching in zwei, drei oder 5 Sit­zun­gen das Ziel erreicht hat. Denn der Coach weiss anfäng­lich nie so genau was sich noch in der Arbeit mit sei­nem Kli­en­ten zei­gen wird. Wie soll er sofort sehen was der Coa­chee im Lau­fe sei­nes Lebens „gut ver­gra­ben hat“ und sich inner­halb des Pro­zess zeigt?

Die Fra­ge nach der wirk­li­chen Zeit und den Kos­ten bleibt anfäng­lich unbe­ant­wor­tet. Es ist wie im Coa­ching­pro­zess selbst, es ist abhän­gig von dem was sich an Gefüh­len zeigt und was man bereit ist sich ent­wi­ckeln zu lassen.

Der Tipp des Autors aus eigener Erfahrung

Fra­ge Dei­nen Arbeit­ge­ber ob er anstatt einer Gehalts­er­hö­hung oder eines Bonu­ses ein Coa­ching finan­zie­ren wür­de. So habt ihr Bei­den etwas davon, weil bei­de Sei­ten weni­ger bezahlen. 

Die Per­son die offen ist hat eine sehr gute Chan­ce auf ein erfolg­rei­ches Coa­ching! Ohne die inne­re Erlaub­nis ein­fach man selbst zu sein, in dem Moment des Coa­ching, wird der Coa­chee sich nicht ein­las­sen kön­nen! Dann scheint es eine Fehl­in­ves­ti­ti­on! …oft­mals nur scheint.…

Im Coa­ching bist Du Mensch, dann darfst Du sein!