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Mitarbeitcoaching als Weg

Coa­ching gehört heu­te zu den Berei­chen der Bera­tung und des Trai­nings. Der Unter­schied ist, dass bei den genann­ten Wegen der Lösungs­an­satz bzw die Lösun­gen vor­ge­schla­gen wer­den. Coa­ching als Sol­ches ist eigent­lich die Beglei­tung auf dem Weg, damit der Coa­chee / Mit­ar­bei­ter Lösun­gen selbst ent­wi­ckeln kann. Durch Mit­ar­bei­ter­coa­ching als Weg haben sich wei­te­re Werk­zeu­ge in der Mit­ar­bei­ter­ent­wick­lung gefunden.

Das Wort Coach lei­tet sich vom Begriff Kut­sche ab. Heu­te wird es oft­mals als Voka­bel für Trai­nier oder Leh­rer ver­wen­det. Sport hat den Begriff Coa­ching anfäng­lich in den Sprach­ge­brauch gebracht und wur­de in die­sem Bereich auch anfäng­lich genutzt. Daher wird das Wort Coach inzwi­schen auch im beruf­li­chen Con­text ver­wen­det, da es auch im beruf­li­chen Bereich um klas­si­sche The­men wie Ziel­set­zung, Umset­zungs­plä­ne und Ent­schei­dun­gen geht. Die­se Form der Beglei­tung kann sehr gut in einem Team umge­setzt wer­den und för­dert zudem den „sport­li­chen Gedan­ken“ im Mit­ein­an­der. Zudem for­dert es das Ver­ste­hen der Hand­lungs­mo­ti­va­ti­on der ver­schie­de­nen Teammitglieder.

Die nächste Entwicklungsstufe

Der Coa­chee bzw Mit­ar­bei­ter wird auf den wei­te­ren Schritt, azf das Erken­nen und die nächs­te Ent­wick­lungs­stu­fe vor­be­rei­tet. Wobei man hier den Begriff „Wett­kampf“ für all die ver­schie­de­nen Dis­zi­pli­nen und Auf­ga­ben­stel­lun­gen ver­wen­den könn­te. Das Mit­ar­bei­ter­coa­ching hilft ihm dabei fit zu wer­den und das Kön­nen und Erkann­te im ent­schei­den­den Moment abzu­ru­fen. Der Coach ist dabei wie der Trai­ner am Spiel­feld­rand. Nimmt nicht am Gesche­hen teil, son­dern beob­ach­tet das Gesche­hen­de. So kann er zwi­schen­durch immer wie­der die rich­ti­gen Fra­gen stel­len, um die Moti­va­ti­on und den Opti­mis­mus auf­recht­zu­er­hal­ten und an die eige­ne Ziel­set­zung zu erinnern.

Ein Mit­ar­bei­ter­coa­ching wird in einer ähn­li­chen Form und Metho­dik umge­setzt. Es wer­den mit einem oder meh­re­ren Mit­ar­bei­tern struk­tu­rier­te Gesprä­che geführt und Fra­gen gestellt. Fra­gen die sich auf das Beruf­li­che bezie­hen. Die Ziel­set­zung die­ser Gesprä­che kann vom Erken­nen der eige­nen Stär­ken, über das Erar­bei­ten von beruf­li­chen Per­spek­ti­ven bis hin zur Über­win­dung von Kon­flik­ten reichen.

Methode im Mitarbeitercoaching?

Das Coa­ching wird ent­we­der im Ein­zel- oder als Team­coaching durch­ge­führt. Hier­bei ent­schei­den die The­men und das Ziel wel­che Art von Coa­ching-Kon­stel­la­ti­on gewählt wird. Jetzt kann die Füh­rungs­kraft die Rol­le des Coa­ches über­neh­men, obwohl hier­bei die Neu­tra­li­tät oft nicht gege­ben ist. Die Mit­ar­bei­ter füh­len sich nicht wirk­lich wohl und kön­nen nicht rich­tig auf­ma­chen. Sie glau­ben dass es einen Scha­den für sie bringt sich wirk­lich zu zei­gen. The­men kom­men so in der Regel nicht „auf den Tisch“! Daher ent­schei­den sich Unter­neh­men sehr häu­fig für die Zusam­men­ar­beit mit einem exter­nen, pro­fes­sio­nell aus­ge­bil­de­ten und unab­hän­gi­gem Coach.

RAFAEL-Methode

Eine der oft ange­wand­ten Metho­de beim Coa­ching von Mit­ar­bei­tern und auch Füh­rungs­kräf­ten ist die so genann­te RAFA­EL-Metho­de. Dabei geht es um die Erar­bei­tung von Lösungs­schrit­ten mit Bezug zu einer kon­kre­ten Situa­ti­on zu ent­wi­ckeln. Dazu baut sich die Struk­tur des Gesprächs aus fünf Schrit­ten auf:

R eport                   

Was ist geschehen?

A  lternativen

Was wür­de der Coa­chee beim nächs­ten Mal anders machen?

F   eedback

Wel­che Beob­ach­tun­gen hat der Coach gemacht? Wie hat er die Situa­ti­on gesehen?

A   ustausch

An wel­chen Punk­ten sind sich Mit­ar­bei­ter und Coach einig? An wel­chen Punk­ten kom­men sie unter­schied­li­chen Einschätzungen?

E  rarbeiten von     
L  ösungsansätzen  

Was soll oder muss sich ändern? Und was muss dafür getan werden?

Die OSKAR-Methode

Auch die OSKAR-Metho­de zielt dar­auf ab, gemein­sam mit dem Coa­chee / Mit­ar­bei­ter Lösun­gen zu ent­wi­ckeln oder Zie­le zu defi­nie­ren. Dies erfolgt in fünf Schritten:

O      utcome      

Was soll das Out­co­me aus dem Coa­ching sein?

S       cale            

Wie ist es heu­te? Wo sieht sich der Coa­chee mit Blick auf das angestrebte

Ergeb­nis auf einer Ska­la von 1 bis 10 momentan?

K      now-how

Wel­ches Wis­sen oder Fähig­keit müs­sen gelernt wer­den, um das ange­streb­te Ziel zu erreichen?

Wie kann der Weg zum Ziel aussehen?

A       ffirm & Action

Über wel­che Fähig­kei­ten und Kom­pe­ten­zen ver­fügt der Coa­chee bereits, an die er anknüp­fen kann und die ihm ver­mit­teln, dass er etwas kann und bereits eine gute Aus­gangs­la­ge für die Ziel­er­rei­chung hat?

Wel­che Aktio­nen kön­nen dar­aus abge­lei­tet werden?

R       eview         

Wel­che Fort­schrit­te wur­den in den Schrit­ten erreicht? 

Tra­ten Schwie­rig­kei­ten auf?

Müs­sen geplan­te Schrit­te geän­dert werden?

Wel­che Erfol­ge, wenn auch klei­ne, haben sich eingestellt?

Und dann sind da noch die

Zirkuläre Fragen

Über die Metho­de der zir­ku­lä­ren Fra­gen wird im Pro­zess ein Per­pek­ti­ven­wech­seln voll­zo­gen um einen ande­ren Blick auf das The­ma und Situa­ti­on wer­fen zu kön­nen. Emo­tio­nen und Reak­tio­nen wer­den dabei zwi­schen zwei Per­so­nen, über eine drit­te Per­son erfragt.

Durch den Wech­sel der Posi­tio­nen und der Beob­ach­ter­per­spek­ti­ve kann der betref­fen­de Coa­chee im Mit­ar­bei­ter­coa­ching dazu anregt wer­den zu äußern, wel­che Bedürf­nis­se, Sicht­wei­sen oder Per­spek­ti­ven ande­re Kol­le­gen dazu haben könn­ten. Dies bringt neue Denk­wei­sen und Mus­ter in Bewe­gung in dem Ent­wick­lungs­pro­zess und der Weg für Ver­än­de­run­gen ist geebnet.

Die Wunderfrage

Die soge­nann­te Wun­der­fra­ge gehört zu den schöns­ten Werk­zeu­gen im Coa­ching. Und so wird sie gestellt: „Stell Dir vor, es geschieht ein Wun­der: Nachts ver­än­dert sich alles und wenn Du mor­gens auf­wachst, weisst Du nichts von dem Wun­der. Wor­an wür­dest Du trotz­dem erken­nen, dass ein Wun­der pas­siert ist? Was wäre anders?“

Durch das Erken­nen der per­sön­li­chen Res­sour­cen hilft die Wun­der­fra­ge ande­re Sicht­wei­sen zu ent­wi­ckeln und neue Ansät­ze für bestehen­de Pro­ble­me auf­zu­spü­ren. Dies ent­steht, weil einer­seits ein unwirk­li­ches Sze­na­rio im Kopf ent­steht und dabei dem Coa­chee kei­ne direk­ten Kon­se­quen­zen dro­hen. Ande­rer­seits erlaubt das Sze­na­rio aber doch, das Wun­der auf rea­le All­tags­si­tua­tio­nen zu über­tra­gen, Din­ge und Ver­än­de­run­gen in Bil­der zu bringen.

Sokratisches Gespräch

Das sokra­ti­sche Gespräch wird auch als Mäeu­ti­sches Inter­view bezeich­net. Es unter­stützt den Mit­ar­bei­ter durch kon­kre­te Fra­gen dabei, den jewei­li­gen Sach­ver­halt selbst zu erar­bei­ten und sich zu zeigen.

Mit­ar­bei­ter mit einer eige­nen Urteils­bil­dung sind wert­voll und sol­len ler­nen dies zu tun und ihre Mei­nung zu ver­tre­ten, indem er nach­denkt und argu­men­tiert. Das gibt dem Coa­chee die Mög­lich­keit Selbst­ver­trau­en zu ent­wi­ckeln und zu zei­gen das er das darf. Dabei auch zu ler­nen Ansich­ten von ande­ren nicht blind zu über­neh­men, son­dern die­ses zu hin­ter­fra­gen und ggf wert­vol­le Ein­wän­de zu haben.

Mit­ar­bei­ter­coa­ching ist ein Pro­zess und jeder Pro­zess braucht einen kla­ren Weg. Aber bei jedem Coa­chee gibt es ande­re Zugän­ge und daher sind die Vari­an­ten Mög­lich­keit Din­ge zu ent­wi­ckeln und sich ent­wi­ckeln zu las­sen. Daher kann der Coach immer wie­der schau­en und auch die unter­schied­li­chen Mög­lich­kei­ten kom­bi­nie­ren! Der Glau­be alles in einer Sit­zung in Bewe­gung zu brin­gen, ist hier­bei nicht wertvoll.

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Was ist ein Coach

Ich kann Dir hier und jetzt zwei Ant­wor­ten auf die Fra­ge: Was ist ein Coach? geben. Die eine, die die sach­li­che Ebe­ne trifft und die man auch bei Wiki nach­le­sen kann:

https://de.wikipedia.org/wiki/Coaching#Ursprung_des_Begriffs

Das Wort „Coach“ bedeu­tet ursprüng­lich „Kut­sche“ und ist in der eng­li­schen Spra­che seit 1556 nach­ge­wie­sen. Seit 1848 wur­de eine umgangs­sprach­li­che Ver­wen­dung des Begriffs für pri­va­te Tuto­ren für Stu­den­ten beob­ach­tet, Im sport­li­chen Bereich wird das Wort seit 1885 in Eng­land und den USA gebraucht. Coa­ching wird zur­zeit im Eng­li­schen wie folgt definiert:

„Coa­ching refers to gui­d­ance and feed­back about spe­ci­fic know­ledge, skills, and abi­li­ties invol­ved in a task. (Coa­ching bezieht sich auf die Anlei­tung und die Rück­mel­dung zu spe­zi­fi­schem Wis­sen, Fer­tig­kei­ten und Fähig­kei­ten für eine bestimm­te Aufgabe.)“

– Ber­nard. M. Bass: The Bass Hand­book of Lea­ders­hip, Theo­ry, Rese­arch & Mana­ge­ri­al App­li­ca­ti­ons. 4. Auf­la­ge. New York 2008, S. 1091

Und dann ist da noch die zwei­te Ant­wort! Unse­re Defi­ni­ti­on in ein­fa­chen Worten:

In mei­nem Kon­text ist ein Coach jemand, der die Werk­zeu­ge des Coa­chings kennt und anwen­den kann! Der Dir eine Unter­stüt­zung dabei ist, “des Pudels Kern” zu errei­chen. Jemand, der es ver­steht Ver­trau­en auf­zu­bau­en, das dir hilft, Dich zu öff­nen. Dei­ne ganz eige­nen Zugän­ge zu öff­nen. Der dir hilft, die Ant­wor­ten auf Dei­ne ganz eige­nen Fra­gen in Dir auf­zu­spü­ren und die­se zu iden­ti­fi­zie­ren. Ein Coach kann die­se Ant­wor­ten mit einer „Angel“ nach „oben“ ins Bewusst­sein brin­gen. So bringst Du dich in die Lage, Dei­ne The­men aktiv bear­bei­ten zu können.

Die Antwort liegt – und das ist bekannt: In Dir!

Ich als Coach kann Dich auf die­sem Weg unter­stüt­zen. Für Dich bewusst machen, was hin­ter all dem steckt, was Dich in Dei­nem Den­ken und Dei­nen Reak­ti­ons­mus­tern bewegt. Wel­che Glau­bens­sät­ze und Pro­gram­mie­run­gen in Dir spre­chen. Wenn sich die­se klei­nen The­men zei­gen! Dann wer­de ich mit Dir einen Weg beschrei­ten, damit Du bewuss­ter mit dem The­ma umge­hen kannst und es in ein ande­res, zugäng­li­che­res Ver­ständ­nis bringst.

Wenn es mir hier und jetzt nicht gelun­gen ist, ver­ständ­lich zu machen, was einen Coach aus­macht, kann ich es Dir ger­ne auch per­sön­lich näher brin­gen! Hast Du eine Ant­wort auf die Fra­ge: Was ist ein Coach? erhalten?

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Begriffe im Coaching

Die Begrif­fe im Coa­ching wer­den heu­te für ver­schie­de­ne Metho­den (Life Coa­ching, Kar­rie­re­coa­ching, Team­coaching, Konflikt­coaching ) ver­wen­det. Im Gegen­satz zur klas­si­schen Bera­tung, wer­den im Coa­ching kei­ne direk­ten Lösungs­vor­schlä­ge durch die Per­son, die es führt (Coach) gelie­fert. Son­dern hier­bei wird sich klar dar­auf fokus­siert, dass die Lösun­gen von dem Coa­chee / Kli­en­ten selbst her­aus­ge­fun­den wird.

Das Wort „Coach“ bedeu­tet ursprüng­lich „ Kut­sche “ und ist in der eng­li­schen Spra­che seit 1556 zu fin­den. Seit unge­fähr 1850 wur­de der Begriff Coa­ching (umgangs­sprach­lich) für pri­va­te Tuto­ren für Stu­den­ten beob­ach­tet. Der Sport hat die­se Bezeich­nung auf­ge­grif­fen und wird seit 1885 in Eng­land und den USA gebraucht. Auch das Kar­rie­re­coa­ching fin­det es Anwen­dung in der beruf­li­chen Entwicklung.

Die Definition des Wortes Coaching im Englischen ist folgende:

„Coa­ching refers to gui­d­ance and feed­back about spe­ci­fic know­ledge, skills, and abi­li­ties invol­ved in a task. (Coa­ching bezieht sich auf die Anlei­tung und die Rück­mel­dung zu spe­zi­fi­schem Wis­sen, Fer­tig­kei­ten und Fähig­kei­ten für eine bestimm­te Aufgabe.)“

Hier findest Du einige Links zu diesem Thema bei Wikipedia und anderen:

Literatur

Deutschsprachige wissenschaftliche Literatur für Begriffe im Coaching
  • Bern­hard Grim­mer, Mari­us Neu­korn: Coa­ching und Psy­cho­the­ra­pie. Gemein­sam­kei­ten und Unter­schie­de – Abgren­zung oder Inte­gra­ti­on , Ver­lag für Sozi­al­wis­sen­schaf­ten, Wies­ba­den 2009
  • Kan­fer, F. H., Rei­ne­cker, H., Schmel­zer, D.: Selbst­ma­nage­ment-The­ra­pie: Ein Lehr­buch für die kli­ni­sche Pra­xis , 4. Auf­la­ge, Sprin­ger Hei­del­berg 2005, ISBN 978–3‑540–25276‑4
  • Eric D. Lipp­mann : Coa­ching – Ange­wand­te Psy­cho­lo­gie für die Bera­tungs­pra­xis. 2. Auf­la­ge. Hei­del­berg: Sprin­ger, 2009, ISBN 978–3‑540–88951‑9
Englischsprachige wissenschaftliche Literatur für Begriffe im Coaching
  • Dian­na and Mer­ryl Ander­son: Coa­ching That Counts: Harn­essing the Power of Lea­ders­hip Coa­ching to Deli­ver Stra­te­gic Value (Impro­ving Human Per­for­mance). Bur­ling­ton: Else­vir Inc., 2005
  • James Bart­lett Advan­ces in coa­ching prac­ti­ces: A huma­nistic approach to coach and cli­ent roles . In: Jour­nal of Busi­ness Rese­arch 60 (2007), doi : 10.1016/j.jbusres.2006.09.011
  • Vicki Bat­son et al.: Imple­men­ting Trans­for­ma­tio­nal Lea­ders­hip and Nur­se Mana­ger Sup­port Through Coa­ching . In: Periope­ra­ti­ve Nur­sing Cli­nics 4 (2009) doi : 10.1016/j.cpen.2008.10.004
  • Dia­ne Cou­tu und Carol Kauffman: What Can Coa­ches Do for You? In: Har­vard Busi­ness Review , Janu­a­ry 2009
  • Elai­ne Cox, Tatia­na Bach­ki­ro­va und David A. Clut­ter­buck: The Com­ple­te Hand­book of Coa­ching . Rout­ledge Chap­man & Hall 2007
  • Kathe­ri­ne Ely: Eva­lua­ting lea­ders­hip coa­ching: A review and inte­gra­ted frame­work , in: The Lea­ders­hip Quar­ter­ly 21 (2010) doi : 10.1016/j.leaqua.2010.06.003
  • Dou­glas Hall et al.: What Real­ly Hap­pens in Exe­cu­ti­ve Coa­ching , in: Orga­niz­a­tio­nal Dyna­mics, Vol. 27, Issue 3/1999 doi : 10.1016/S0090-2616(99)90020–7
Weitere Literatur
  • Har­vard Busi­ness School Press: Clo­sing Gaps and Impro­ving Per­for­mance: The Basics of Coa­ching , Bos­ton (Mas­sa­chu­setts) 2008
  • Har­vard Busi­ness School Press: Coa­ching Peop­le: Expert Solu­ti­ons to Ever­y­day Chal­len­ges , Bos­ton 2007, ISBN 978–1‑4221–0347‑0
  • Michel­le Krazmi­en, Flo­rence Ber­ger: The coa­ching para­dox . In: Int. J. Hos­pi­ta­li­ty Manage­ment, vol. 16 (1997) doi : 10.1016/S0278-4319(96)00046–1
  • Jack B. Nit­sch­ke, Kris­ten L. Mackie­wicz: Pre­fron­tal and Ante­rior Cin­gu­la­te Con­tri­bu­ti­ons to Voli­ti­on , in: Inter­na­tio­nal Review of Neu­ro­bio­lo­gy, Volu­me 67 (2005), doi : 10.1016/S0074-7742(05)67003–1
  • Kel­ly Sumich: Sports Sci­ence for Coa­ching Child­ren . Acer Press, 2013, ISBN 978–1‑74286–062‑6
  • Mar­ga­ri­te Vale et al.: Coa­ching pati­ents with coro­na­ry heart dise­a­se to achie­ve the tar­get cho­le­ste­rol , in: Jour­nal of Cli­ni­cal Epi­de­mio­lo­gy 55 (2002); 245–252 doi : 10.1016/S0895-4356(01)00460–7
  • Jen­ni­fer Wen­son: After-coa­ching lea­ders­hip skills and their impact on direct reports: recom­men­da­ti­ons for orga­niz­a­ti­ons , in: Human Resour­ces Deve­lo­p­ment Inter­na­tio­nal, Vol. 13 (2010) doi : 10.1080/13678868.2010.520485
Sonstige Quellen für Begriffe im Coaching
  • Klaus Wer­le: Die Untie­fen der Coa­ching-Sze­ne. In: Mana­ger Maga­zin vom 24. April 2007 Online-Artikel
Einzelnachweise für die Coaching Definition aus Begriffe im Coaching
  1. Coa­ching DORSCH, Lexi­kon der Psychologie
  2. Rau­en, C. (Hrsg.): Hand­buch Coa­ching (3. Aufl.) Göt­tin­gen: Hogrefe
  3. Chris­ti­an Rei­mer, Jochen Eckert, Mar­tin Hautz­in­ger, Eber­hard Wil­ke: Psy­cho­the­ra­pie; 3. Auf­la­ge, Hei­del­berg 2007, S. 15 und 25 f.H eben­da, S. 25 f.
  4. Maja Storch und Frank Krau­se, Selbst­ma­nage­ment – res­sour­cen­ori­en­tiert, 4. Auf­la­ge, Zürich 2007
  5.  Rolf Winiar­ski, Der Bera­tung suchen­de Pati­ent: Kogni­ti­ve Bera­tung in Ambu­lanz und Kli­nik, in: Har­lich Stave­mann, KVT-Pra­xis, 2. Auf­la­ge, Basel 2008, S. 448
  6. Claas-Hin­rich Lam­mers, Emo­ti­ons­be­zo­ge­ne Psy­cho­the­ra­pie, Ham­burg 2008, S. 123 ff.
  7. Luc Ise­ba­ert, Kurz­zeit­the­ra­pie, Stutt­gart 2005, S. 32 f.
  8. David G. Myers, Psy­cho­lo­gy, 9th edi­ti­on, New York 2010, S. 651
  9. Luc Ise­ba­ert, Kurz­zeit­the­ra­pie, Stutt­gart 2005
  10.  Claas-Hin­rich Lam­mers: Emo­ti­ons­be­zo­ge­ne Psy­cho­the­ra­pie, Stutt­gart 2008
  11. Künz­li, H. (2005). Wirk­sam­keits­for­schung im Füh­rungs­kräf­te-Coa­ching. OSC Orga­ni­sa­ti­ons­be­ra­tung – Super­vi­si­on – Coa­ching, 3/2005, 231–244.
Weitere Einzelnachweise zum Life Coaching
  1. Greif, S. (2008b). Die här­tes­ten For­schungs­er­geb­nis­se zum Coa­ching-Erfolg. Coa­ching-Maga­zin, 3, 46–49.
  2. Klaus Wer­le, Die Stun­de der Schar­la­ta­ne, in: Mana­ger-Maga­zin, Heft 3/2007
  3. Strat­ford Sher­man und Alys­sa Fre­as, The Wild West of Exe­cu­ti­ve Coa­ching, in: Har­vard Busi­ness Review, Novem­ber 2004
  4. Mar­ga­ri­te Vale et al., Coa­ching pati­ents with coro­na­ry heart dise­a­se to achie­ve the tar­get cho­le­ste­rol, in: Jour­nal of Cli­ni­cal Epi­de­mio­lo­gy 55 (2002); 245–252
  5. eben­da, S. 254.
  6. eben­da, S. 246.
  7. eben­da, S. 247.
  8.  sie­he zum Bei­spiel Broo­nen, J.-P., et al.: Is voli­ti­on the mis­sing link in the manage­ment of low back pain? In: Joint bone spi­ne revue du rhu­ma­tisme, Vol. 78 (2011), oder Jack B. Nit­sch­ke, Kris­ten L. Mackie­wicz: Pre­fron­tal and Ante­rior Cin­gu­la­te Con­tri­bu­ti­ons to Voli­ti­on. In: Inter­na­tio­nal Review of Neu­ro­bio­lo­gy, Volu­me 67 (2005)
  9.  Pelz, Wal­de­mar: Das 360-Grad-Feed­back zur Erken­nung und Ent­wick­lung von Poten­zi­al­trä­gern. In: Sau­er, Joachim/Cisik, Alex­an­der: In Deutsch­land füh­ren die Fal­schen, wie sich Unter­neh­men ändern müs­sen. Ber­lin: Heli­os Media 2014, ISBN 978–3‑942263–26‑9
  10. Kathe­ri­ne Ely, Lisa Boy­ce et al.: Eva­lua­ting lea­ders­hip coa­ching: A review and inte­gra­ted frame­work. In: The Lea­ders­hip Quar­ter­ly 21 (2010), 585–599
  11. Gro Lade­gard und Susann Gje­r­de: Lea­ders­hip coa­ching, lea­der role-effi­cacy, and trust in sub­or­di­na­tes. A mixed methods stu­dy asses­sing lea­ders­hip coa­ching as a lea­ders­hip deve­lo­p­ment tool. In: The Lea­ders­hip Quar­ter­ly 25 (2014), 631–646
  12. Micha­el M. Lom­bar­do and Robert W. Eichin­ger: Care­er Archi­tect Deve­lo­p­ment Plan­ner. 4th Edi­ti­on, Lom­in­ger Inter­na­tio­nal, 2004
  13. Pier­ce Howard und Jane Howard, Füh­ren mit dem Big-Five, Frankfurt/New York 2002
  14.  a b Horst Stein­mann und Georg Schrey­ögg, Manage­ment, 6. Auf­la­ge, Wies­ba­den 2005, S. 658
  15. Paul Michelm­an, Do You Need an Exe­cu­ti­ve Coach? In: Har­vard Manage­ment Update, Decem­ber 2004
  16. Gary Yukl: Lea­ders­hip in Orga­niz­a­ti­ons, 8th Edi­ti­on, Upper Sadd­le River/New Jer­sey, 2013, Sei­te 378

Auch mal Gesprächstechniken für Coaching

  1. Zu den ver­schie­de­nen Bezie­hun­gen und Gesprächs­tech­ni­ken sie­he: Luc Ise­ba­ert: Kurz­zeit­the­ra­pie, Stutt­gart 2005 sowie Chris­ti­an Rei­mer, Jochen Eckert, Mar­tin Hautz­in­ger, Eber­hard Wil­ke: Psy­cho­the­ra­pie, 3. Auf­la­ge, Hei­del­berg 2007
  2. Har­vard Busi­ness School Press, Clo­sing Gaps and Impro­ving Per­for­mance: The Basics of Coa­ching, Bos­ton (Mas­sa­chu­setts), S. 5
  3. Dian­na and Mer­ryl Ander­son, Coa­ching That Counts: Harn­essing the Power of Lea­ders­hip Coa­ching to Deli­ver Stra­te­gic Value (Impro­ving Human Per­for­mance), Bur­ling­ton: Else­vir Inc., 2005, S. 227
  4. David G. Myers, Psy­cho­lo­gy, New York 2010
  5. H.-J. Fis­se­ni: Lehr­buch der psy­cho­lo­gi­schen Dia­gnos­tik. 3. Auf­la­ge, Göt­tin­gen 2004, S. 46 ff.
  6. Sie­he u.a. John Bar­bu­to, Moti­va­ti­on and Tran­sac­tio­n­al, Cha­ris­ma­tic, and Trans­for­ma­tio­nal Lea­ders­hip: A Test of Ante­ce­dents, in: Jour­nal of Lea­ders­hip and Orga­niz­a­tio­nal Stu­dies, Vol. 11 (2005) No. 5 und Vicki Bat­son et al., Imple­men­ting Trans­for­ma­tio­nal Lea­ders­hip and Nur­se Mana­ger Sup­port Through Copa­ching, in: Periope­ra­ti­ve Nur­sing Cli­nics 4 (2009)
  7. James Bart­lett, Advan­ces in coa­ching prac­ti­ces: A huma­nistic approach to couch and cli­ent roles, in: Jour­nal of Busi­ness Rese­arch 60 (2007) und Wal­de­mar Pelz, Das 360-Grad-Feed­back: beliebt, wirk­sam und objek­tiv – was bei der Kom­pe­tenz­be­ur­tei­lung von Nut­zen ist und wo die Fal­len lau­ern, in: HR Today Spe­cial 4/2011
  8. Kathe­ri­ne Ely, Eva­lua­ting lea­ders­hip coa­ching: A review and inte­gra­ted frame­work, in: The Lea­ders­hip Quar­ter­ly 21 (2010)

Auch der Sport hat Begriffe im Coaching und Training

  1. Arnd Krü­gerDas Berufs­bild des Trai­ners im Sport. Inter­na­tio­nal ver­glei­chen­de Stu­die und Per­spek­ti­ven der Trai­ner­aus- und ‑wei­ter­bil­dung in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land. (= Schrif­ten­rei­he des Bun­des­in­sti­tuts für Sport­wis­sen­schaft. Band 30). Hof­mann, Schorn­dorf 1980, ISBN 3–7780-7311–7.
  2. Petra Müs­sig: Erfolg ist Kopf­sa­che – Sport­li­che Her­aus­for­de­run­gen meis­tern. Stutt­gart 2010
  3. Alex­an­der Becht­hold: Coa­ching aus Trai­ner­sicht, in: Leis­tungs­sport 44 (2014), 2, 22–26.
  4. Kan­fer, F. H., Rei­ne­cker, H., Schmel­zer, D., Selbst­ma­nage­ment-The­ra­pie: Ein Lehr­buch für die kli­ni­sche Pra­xis, 4. Auf­la­ge, Hei­del­berg 2006; Vohs, K. und Bau­meis­ter, R., Hand­book of Self-Regu­la­ti­on, 2nd. Edi­ti­on, New York 2011; Pelz, W. Kom­pe­tent füh­ren, Wies­ba­den 2004, S. 254 ff. (Mit­ar­bei­ter­ge­spräch)
  5. Kathe­ri­ne Ely und Co-Autoren, Eva­lua­ting lea­ders­hip coa­ching: A review and inte­gra­ted frame­work, in: The Lea­ders­hip Quar­ter­ly, Volu­me 21 (2010), Issue 4
  6. Dou­glas Hall et al.: What Real­ly Hap­pens in Exe­cu­ti­ve Coa­ching, in: Orga­niz­a­tio­nal Dyna­mics, Vol. 27, Issue 3/1999 und Lau­ren Kel­ler John­son: Get­ting More from Exe­cu­ti­ve Coa­ching, in: Har­vard Manage­ment Update, 2007
  7. David Myers, Psy­cho­lo­gy, New York 2010
  8. Richard Kra­vitz, et al., Can­cer Health Empower­ment for Living withoup Pain: Effects fo a tailo­red edu­ca­ti­on and coa­ching inter­ven­ti­on on pain and impa­ri­ment, in: Pain 152 (2011)
  9. Sie­he dazu: Gott­lieb, J., et al., Gene­ra­liz­a­ti­on of skills through the addi­ti­on of indi­vi­dua­li­zed coa­ching, in: Cogni­ti­ve and Beha­vio­ral Prac­ti­ce, Volu­me 12 (2005), Issue 3 sowie Kui­j­pers, J. M., et al., An inte­gra­ted pro­fes­sio­nal deve­lo­p­ment model for effec­ti­ve tea­ching, in: Tea­ching and Tea­cher Edu­ca­ti­on, Volu­me 26 (2010)
  10. Joy­ce Bono et al., A Sur­very of Exe­cu­ti­ve Coa­ching Prac­ti­ces, in: Per­so­nal Psy­cho­lo­gy, Vol. 62 (2009)
  11. eben­da wie auch Lau­ren Kel­ler John­son: Get­ting More From Exe­cu­ti­ve Coa­ching, in: Har­vard Manage­ment Update, 2007
  12. Der­ar­ti­ge Behaup­tun­gen fin­det man zum Bei­spiel im Coa­ching-Maga­zin 1/2011
  13. Joy­ce Bono et al., A Sur­very of Exe­cu­ti­ve Coa­ching Prac­ti­ces, in: Per­so­nal Psy­cho­lo­gy, Vol. 62 (2009)
  14. Dia­ne Cou­tu und Carol Kauffman, What Can Coa­ches Do for You?, in: Har­vard Busi­ness Review, Janu­a­ry 2009
  15.  Cou­tu (2009), S. 92
  16. David Peter­son, Does Your coach Give You Value for Your Money? und Micha­el Mac­co­by, The Dan­gers of Depen­dence on Coa­ches, in: Cou­tu (2009), S. 94
  17. Anne Scou­lar, How to Pick a Coach? In: Cou­tu (2009), S. 96
  18. Eben­da
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Was macht eine gute Führungskraft aus?

Eigent­lich spielt es kei­ne Rol­le ob Sie ein Team, eine Abtei­lung oder gleich ein gan­zes Unter­neh­men lei­ten! Daher die Fra­ge: Was macht eine gute Füh­rungs­kraft aus? 

Es ist wich­tig, neben einem guten Manage­ment auch gute Grund­ei­gen­schaf­ten in sich zu tra­gen, um ein ange­neh­mes Arbeits­um­feld für Ihre Mit­ar­bei­ter und Erfolg für Ihr Unter­neh­men garan­tie­ren zu kön­nen. Selbst wenn sie schon vie­le Jah­re Erfah­rung in der Füh­rungs­auf­ga­be mit­bringt und Manage­men­ter­fah­run­gen sam­meln konn­te, hat sie jeder­zeit die Chan­ce zu einer noch pro­duk­ti­ve­ren, „bes­se­ren“ Füh­rungs­kraft zu wer­den. Durch die Zeit für die Auf­fri­schung ihrer Kom­pe­ten­zen und dem Wei­ter­ent­wi­ckeln die­ser hat sie durch ein Coa­ching die Chan­ce an wich­ti­gen Stra­te­gien und Fähig­kei­ten zur Mit­ar­bei­ter­füh­rung zu arbei­ten und mehr über die­se zu ler­nen. Damit sie ihr Team noch bes­ser anlei­ten kann und sich auch wei­ter­ent­wi­ckeln will. 

Kommunikation als Schlüssel

Einer der Schlüs­sel zum Erfolg ist die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit. Hier­bei geht es nicht nur um Ihre ver­ba­len Äuße­run­gen gegen­über den Mit­ar­bei­tern. Der Ton­fall, die Kör­per­spra­che sowie die Mimik und Ges­tik spie­len hier­bei auch eine wesent­li­che Rol­le. Jedes Han­deln gibt den Mit­ar­bei­tern den Raum für Inter­pre­ta­ti­on. Es wer­den Deu­tun­gen in alle unter­schied­li­chen ver­ba­len und non­ver­ba­len Äuße­run­gen, ins­be­son­de­re wenn sie mit Ihrem Team spricht, gelegt. Schon am Anfang eines anspruchs­vol­len Pro­jekts hören die Mit­ar­bei­ter ihrer Füh­rungs­kraft zu. Beson­ders wenn Sie die­se für die Auf­ga­ben moti­vie­ren möch­te, die auf sie zukom­men, soll­te die Kom­mu­ni­ka­ti­on in einem posi­ti­ven, opti­mis­ti­schen Ton und Ton­fall statt­fin­den. Aus­sa­gen wie „Her­aus­for­de­rung” kann man bes­ser durch eine Wort­wahl wie „Chan­ce“ erset­zen  und die Mit­ar­bei­ter damit auf die „Rei­se“ mitnehmen. 

Aktives Zuhören fördert

Auf Bot­schaf­ten ach­ten die das Gegen­über trans­por­tie­ren möch­te und sich das Gesag­te auch mer­ken. Das gibt ihrem Mit­ar­bei­ter die Wert­schät­zung die eine Füh­rungs­kraft mit­brin­gen soll­te. So kann sie die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se, Her­aus­for­de­run­gen und Beden­ken ihres Gegen­übers nicht nur bes­ser ver­ste­hen son­dern auch pro­ak­tiv damit umge­hen. Füh­rungs­kräf­te reden oft zuviel und hören kaum zu. Daher ist es umso wich­ti­ger­das die Bezie­hung zu den Mit­ar­bei­tern auf­ge­baut und das als posi­tiv im Mit­ein­an­der wahr­ge­nom­men wird. „Er hört mir zu!“ –Wün­sche der Mit­ar­bei­ter soll­ten ernst genom­men wer­den und die Füh­rungs­kraft gibt durch akti­ves Zuhö­ren ein kla­res Signal das sie sicher­stel­len will, dass der Mit­ar­bei­ter zufrie­den ist. Das tut sie wenn zb der Mit­ar­bei­ter sie dar­über infor­miert, dass er sich ger­ne mit krea­ti­ve­ren Pro­jek­ten befas­sen möch­te und sie ihm dar­auf­hin krea­ti­ve­re Auf­ga­ben zuteilt.

Zielsetzung gehört in jeden Bereich des Lebens

Eine der anspruchs­volls­ten Her­aus­for­de­run­gen für eine Füh­rungs­kraft ist es, mit den Mit­ar­bei­tern an einem Ziel zu arbei­ten und die Zusam­men­ar­beit zu koor­di­nie­ren. Wie bei allen Zie­len ist es wich­tig, das die­se klar und nach­voll­zieh­bar sind. Das för­dert und ver­bes­sert das Team Gefühl; das kann das Team förm­lich „anzün­den“. Der gemein­sa­me Erfolg ver­stärkt das Gemein­schafts­ge­fühl und baut eine Bin­dung auf. Die Aus­sa­gen: Ich möch­te, dass der Umsatz gestei­gert wird!; ist oft zu wenig.  Ein kla­res Ziel mit mess­ba­ren Zah­len / Wer­ten und die detail­lier­te­re Beschrei­bung wie genau die­ses Ziel erreicht wer­den soll bringt Klar­heit. So weiß das Team ganz genau, was zu erwar­ten ist und erwar­tet. Dann kann es kla­rer dar­an arbei­ten das Ziel zu erreichen. 

Für Themen einstehen

An den Unter­neh­mens­zie­len fest­zu­hal­ten gehört zu den Wich­tigs­ten und erwar­te­ten Auf­ga­ben einer Füh­rungs­kraft. Auf der ande­ren Sei­te ste­hen die Mit­ar­bei­ter die sie für den Erfolg der zu leis­ten­den Auf­ga­ben brauchen.

Hier braucht es Balan­ce um die­se errei­chen zu kön­nen. Durch eine offe­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on wird eine gute Bezie­hung, sowohl zu den lei­ten­den Per­so­nen ihres Unter­neh­mens als auch zu den Mit­ar­bei­tern ent­ste­hen. In man­chen Fäl­len kann ein Unter­neh­mens­ziel bei­spiels­wei­se nur erreicht wer­den, wenn das Team gebe­ten wird, die Pro­duk­ti­vi­tät durch Über­stun­den zu stei­gern. Jetzt kann die Füh­rungs­kraft ihr Team durch das Aus­han­deln von Son­der­leis­tun­gen ( zb Pro­vi­sio­nen ) zei­gen, dass sie für ihr Team da ist. Dadurch wird nicht nur das Unter­neh­men unter­stützt son­dern dafür Sor­ge getra­gen, dass das Team die nöti­ge Moti­va­ti­on hat das gesteck­te Ziel zu errei­chen. Es rea­li­siert, dass ein Mehr hono­riert wird und erhält Werteschätzung. 

Konflikte nutzen

Es bleibt nicht aus, dass es zwi­schen ein­zel­nen Mit­ar­bei­tern oder Abtei­lun­gen zu Kon­flik­ten kommt. Beson­ders dann wenn ein­zel­ne Hand­lungs­mo­ti­ve nur erahnt wer­den kön­nen und nicht bekannt sind. Dann ist es an der Füh­rungs­kraft, die Wogen zu glät­ten und die Mit­ar­bei­ter wie­der zu ver­söh­nen. Eine schnel­le Kon­flikt­lö­sung schafft nicht nur ein posi­ti­ves Arbeits­kli­ma, son­dern ver­hin­dert auch das lang­sa­me „um sich grei­fen“ des Kon­flik­tes. Geduld, unmit­tel­ba­re Hand­lun­gen und ste­te Kom­mu­ni­ka­ti­on sind dafür wich­tig. Wenn Mit­glie­der des Teams unter­schied­li­che Mei­nung dar­über haben, wie ein Pro­jekt am bes­ten umge­setzt wer­den soll­te und sich inner­halb des Teams Fron­ten bil­den, soll­te die Füh­rungs­kraft ein­schrei­ten und das Team zusam­men brin­gen. So för­dert sie den Kom­pro­miss und das Team sieht das die Füh­rungs­kraft für ihre Mit­ar­bei­ter einsteht! 

Ein Team mit mehr Motivation

Inter­es­siert sich die Füh­rungs­kraft für das Wohl­be­fin­den des Teams? Der Wohl­fühl­fak­tor soll­te ein kla­rer Bestand­teil der Moti­va­ti­on der Mitarbeiter.

Stress und eine hohe Arbeits­be­las­tung kön­nen sich nega­tiv auf die Team­mo­ral aus­wir­ken und gefähr­den die Pro­duk­ti­vi­tät. Mit gutem Bei­spiel vor­an gehen und das Unter­stüt­zen, nicht nur bei der Errei­chung der Team­zie­le son­dern auch bei den per­sön­li­chen Zie­len der Mit­ar­bei­ter, ist ele­men­tar. Sich Zeit neh­men, um die Zie­le der Mit­ar­bei­tern her­aus­zu­fin­den und dann einen Plan mit Ihnen zu schmie­den wie sie die Fähig­kei­ten zur Ziel­er­rei­chung aus­bau­en kön­nen. Das för­dert Vertrauen.

Mit­ar­bei­ter soll­ten die Mög­lich­keit haben Erfah­run­gen zu machen um sich auch wei­ter­ent­wi­ckeln zu kön­nen. Damit Ver­ant­wor­tung über­nom­men wer­den kann. Wenn die Füh­rungs­kraft z. B. weiss, dass ein bestimm­ter Mit­ar­bei­ter an einer Posi­ti­on mit mehr Ver­ant­wor­tung inter­es­siert ist, soll­te sie ihm Chan­cen geben. Z.b. Bespre­chun­gen und Pro­jek­te lei­ten, um die für wei­te­re Schrit­te not­wen­di­gen Kom­pe­ten­zen und Fähig­kei­ten ent­wi­ckeln zu können. 

Entscheidungen müssen getroffen werden

Zum All­tag der Füh­rungs­kräf­te gehört Ent­schei­dun­gen tref­fen. Es fängt oft damit an das neue Team­mit­glie­der ein­ge­stellt wer­den müs­sen bis hin zu den schein­bar neben­säch­li­chen Ent­schei­dun­gen. Z.b. die Ver­än­de­rung von Arbeits­ab­läu­fen und ‑pro­zes­sen oder schon mit dem Fest­le­gen eines Bespre­chungs­ter­mins. Es gilt: Je schnel­ler und akti­ver die Füh­rungs­kraft dabei ist Ent­schei­dun­gen zu tref­fen des­to schnel­ler ist das Team bereit Ver­trau­en zu schen­ken. Sie soll­te Infor­ma­tio­nen sam­meln, Ent­schei­dun­gen nicht auf die „lan­ge Bank“ schie­ben, Unweg­bar­kei­ten abwä­gen und das Ver­trau­en auf Erfah­run­gen und Instink­te haben. Eine gute Füh­rungs­kraft hat auch den Mut nach Mei­nun­gen in sei­nem Team zu fra­gen. Wenn Sie sich z. B. zwi­schen zwei Kan­di­da­ten für eine offe­ne Team­po­si­ti­on ent­schei­den müs­sen, soll­ten Sie sowohl die Erfah­run­gen und Kom­pe­ten­zen berück­sich­ti­gen, als auch ihre Per­sön­lich­keit und wie die­se zur Unter­neh­mens­kul­tur passt.

Mut Kol­le­gen und auch Mit­ar­bei­ter in Ihre Ent­schei­dun­gen mit ein­zu­be­zie­hen soll­te heu­te in kla­rer Bestand­teil der Füh­rung sein.

Mit­hil­fe die­ser Kom­pe­ten­zen ( in einem Coa­ching wei­ter ent­wi­ckelt ) kann eine Füh­rungs­kraft – kön­nen Sie als Füh­rungs­kraft — Teams jeg­li­cher Grö­ße lei­ten und die Pro­duk­ti­vi­tät, Effi­zi­enz und die Zufrie­den­heit der Team­mit­glie­der steigern. 

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Werkzeuge im Coaching

Ob mit dem Inne­ren Team, der Ent­schei­dungs­ma­trix oder ande­ren Werk­zeu­gen. Sys­te­mi­sches Coa­ching ist ein Weg für Men­schen, Din­ge für sich zu ent­de­cken. An einem Punkt zu gelan­gen, den man auch den „Pud­dels Kern“ nennt. Dafür kann man auch mal schau­en, was Coa­ching eigent­lich ist, um eine wert­schät­zen­de und acht­sa­me Mög­lich­keit zu haben und Zugang zu den The­men des Coa­chees zu bekom­men. Ver­schie­de­ne wis­sen­de Men­schen haben Werk­zeu­ge im Coa­ching ent­wi­ckelt. Hier ein klei­ner Aus­zug in knap­pen Worten.

Inneres Team

Einer die­ser Men­schen ist Frie­de­mann Schulz von Thun, der zum Bei­spiel das INNE­RE TEAM (https://de.wikipedia.org/wiki/Inneres_Team) her­aus­ge­ar­bei­tet und gelehrt hat, wie und wann man als Coach die­ses zur Anwen­dung bringt! Dies ist ein gutes Werk­zeug, wenn Ent­schei­dun­gen anste­hen. Eins das jeman­den dazu brin­gen kann, mehr oder weni­ger bewusst ein Durch­ein­an­der von „inne­ren Stim­men“ kla­rer zu iden­ti­fi­zie­ren und zu erken­nen. Dazu gehö­ren die unein­heit­li­chen Äuße­run­gen (Bauch­ge­fühl gegen Ratio) oder domi­nan­te Stim­men die sich hören las­sen. Das führt zu nicht bewusst kon­trol­lier­ten „Team­sit­zun­gen“. Jetzt gilt es zu erken­nen „wer“ da spricht, die­se zu ver­or­ten und zu akzep­tie­ren. Dann kann der Coa­chee eine zufrie­den­stel­len­de Ent­schei­dung herbeiführen.

Disney Methode

Oder die DIS­NEY METHO­DE (https://de.wikipedia.org/wiki/Walt-Disney-Methode) von Robert Dills. Durch einen soge­nann­ten Stuhl­wech­sel kann der Coa­chee von der Posi­ti­on des Träu­mers, über die Posi­ti­on des Rea­lis­ten hin zum Kri­ti­ker gelan­gen und so Situa­tio­nen aus den ver­schie­de­nen Blick­wi­ckeln bes­ser erken­nen. Beson­ders dann, wenn es um die eige­nen The­men geht oder auch bei Pro­blem­stel­lun­gen in Grup­pen und Teams.

So lan­ge bis Du dei­ne Situa­ti­on gelöst hast!

Angeln

ANGELN bezeich­net man eine rei­ne Fra­ge­tech­nik, bei der der Coach mit jeder wei­te­ren Ant­wort eine offe­ne Fra­ge stellt. Immer ein wenig tie­fer in die Gedan­ken und Gefühls­welt des Kli­en­ten ein­taucht. Hier­bei eröff­nen sich immer neue Ebe­nen und Antworten/Gedanken. Die­se hel­fen dem Coa­chee, die Situa­ti­on immer bes­ser zu ver­ste­hen und Din­ge für sich zu entwickeln.

Chunking

CHUN­KING ist das Her­un­ter­bre­chen oder auch Orga­ni­sie­ren von Erfah­run­gen in grö­ße­re und klei­ne­re Ein­hei­ten. Hier­bei kann man sich durch „Hoch-Chun­ken“ – in etwas Grö­ße­res oder Abs­trak­tes bege­ben. Oder „Her­un­ter-Chun­ken“ – sich auf ein kon­kre­tes oder spe­zi­fi­sche­res Level bewe­gen. Man bringt Men­schen auf einen höhe­ren oder nied­ri­ge­ren Level bis bei­de das glei­che Niveau erreicht haben. Dies schafft ein bes­se­res Ver­ständ­nis zwi­schen Coach und Coa­chee. Es ent­steht Einig­keit, mit und an der gear­bei­tet wer­den kann. Die­se Werk­zeu­ge sind auch gut im Konflikt­coaching einsetzbar.

Logische Ebenen

Die LOGI­SCHEN EBE­NEN (Umwelt – Ver­hal­ten – Fähig­kei­ten –Wer­te – Iden­ti­tät und ergän­zend viel­leicht das Sys­tem) nutzt ein Coach, um mit dem Coa­chee die aktu­el­len Lebens­the­men ins Bewusstsein/„vors Auge“ zu holen. Um auf die­sem Weg Lösungs­mög­lich­kei­ten und Res­sour­cen zu akti­vie­ren. Dies setzt man beson­ders dann ein, wenn es dem Kli­en­ten schwer fällt einen Zugang dazu zu öffnen.

Wertequadrat

Das von Nico­lai Hart­mann (1926) stam­men­de WER­TE­QUA­DRAT wur­de von Schulz von Thun für die zwi­schen­mensch­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­on genutzt und wei­ter­ent­wi­ckelt.  Zitat von Schulz von Thun: „Jeder Wert (jede Tugend, jedes Leit­prin­zip, jede mensch­li­che Qua­li­tät) kön­ne nur dann sei­ne vol­le kon­struk­ti­ve Wir­kung ent­fal­ten. Wenn er sich in aus­ge­hal­te­ner Span­nung zu einem posi­ti­ven Gegen­wert, einer „Schwes­tern­tu­gend” befin­de“. Es wird auch für Beur­tei­lungs­ge­sprä­che genutzt oder für Rück­mel­dun­gen bei einem Assess­ment Cen­ter. Eben­so wird es in der moder­nen Per­so­nal­ar­beit auch als Grund­la­ge für 360°-Feedback genutzt. So wird das Auf­zei­gen von Ver­hal­tens­wei­sen weni­ger an Defi­zi­ten als an Stär­ken ori­en­tiert. (https://de.wikipedia.org/wiki/Werte-_und_Entwicklungsquadrat)

Entscheidungsmatrix

Ein wei­te­res Coa­ching­werk­zeug ist die ENT­SCHEI­DUNGS­MA­TRIX (NWA; auch Punkt­wert­ver­fah­ren oder Sco­ring-Modell genannt). Sie gehört zu den qua­li­ta­ti­ven, nicht-mone­tä­ren Ana­ly­se­me­tho­den der Theo­rie über Ent­schei­dungs­fin­dung. Die Matrix ist ein Werk­zeug, das die Ent­schei­dungs­fin­dung bei kom­ple­xen Pro­ble­men ratio­nal unter­stüt­zen soll. Damit gibt man dem Coa­chee die Mög­lich­keit, Din­ge kla­rer und bewuss­ter zu ent­schei­den. Die Ent­schei­dungs­ma­trix ist unter einem ande­ren Namen ein rela­tiv altes Ver­fah­ren, wel­ches sei­ne Ursprün­ge in der volks­wirt­schaft­li­chen „Uti­li­ty Ana­ly­sis“ hat. Im deutsch­spra­chi­gen Raum wur­de es durch Zan­ge­meis­ter (1976) bekannt.

Mach Dir die Din­ge ein­fach bewusster!

Timeline

Die TIME­LI­NE wur­de von Richard Band­ler und John Grin­der ent­wi­ckelt und von ande­ren Spe­zia­lis­ten wei­ter­ent­wi­ckelt. Sie hilft dem Coa­chee, einen bestimm­ten ver­gan­ge­nen Abschnitt sei­nes Lebens zu beleuch­ten. Einer, der für ihn in sei­ner aktu­el­len Situa­ti­on rele­vant ist. Die­ses Werk­zeug im Coa­ching wird unter ande­rem ein­ge­setzt, wenn es wich­tig ist, eine Zeit­pha­se genau­er zu beleuch­ten, um Hil­fe für die aktu­el­le Situa­ti­on zu erhal­ten. Die­se kann dann auch in der Ent­wick­lung der Zukunft ein­ge­setzt wer­den, um nächs­te Schrit­te zu beleuchten.

Dan­ke, dass Du dir den Moment genom­men hast unse­ren Blog — Werk­zeu­ge im Coa­ching — zu lesen

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Coaching für Unternehmen

Was bringt Coaching in Unternehmen?

Pro­ble­me und Situa­tio­nen in Dei­nem Unter­neh­men stel­len sich immer wie­der ein. Das ist Teil in der täg­li­chen Arbeit mit Teams oder bei ein­zel­nen Mit­ar­bei­tern. Die­se Unwäg­bar­kei­ten stö­ren dann die Arbeits­ab­läu­fe/-pro­zes­se und das, obwohl es immer wie­der Mee­tings und Gesprä­che gibt. Inhal­te und The­men die­ser Art wie­der­ho­len sich. Zie­le wer­den durch die Stö­run­gen nicht erreicht und es ent­ste­hen immer tie­fer­grei­fen­de­re Kon­flik­te. Weißt Du was man dann tun kann? Eine Mög­lich­keit ist, über ein Indi­vi­du­al- oder Team­coaching, mit den betref­fen­den Mit­ar­bei­tern zu sprechen.

Zusammenarbeit durch Coaching

Neben den gewohn­ten Anfor­de­run­gen stellt die Pan­de­mie Unter­neh­men und Füh­rungs­kräf­te vor immer neue Auf­ga­ben. Für Mit­ar­bei­ter und Teams bringt es beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen mit sich. Im Umgang mit sich und den Auf­ga­ben. Covid19 sorgt für Unsi­cher­heit, denn jetzt sind auch schnel­le und sehr rele­van­te Ent­schei­dun­gen zu tref­fen und kurz­fris­tig umzu­set­zen. Aber durch Distanz­re­geln und das Home­of­fice ist das per­sön­li­che Tref­fen ‑teil­wei­se sehr rele­vant für Ent­schei­dungs­fin­dung- schwer umsetzbar.

Durch Coa­ching kann man als Unter­neh­men Mit­ar­bei­ter wie­der dort “abho­len” wo sie gera­de ste­hen und ihnen bei der Kom­mu­ni­ka­ti­on und dem Aus­tausch wert­vol­le Hin­wei­se geben. Auch bei dem was sie gera­de wirk­lich bewegt. Soll­te das durch ein Coa­ching nicht gelin­gen, kann man sich auch für ande­re Schrit­te in der Zusam­men­ar­beit ent­schei­den. Auch in so einem Pro­zess kann Dir der Coach zur Sei­te stehen.

Coaching in Deinem Unternehmen — Veränderungen sind schnell sichtbar

Ein Coa­ching­pro­zess zieht sich in den meis­ten Fäl­len nicht über Mona­te hin. Man kann mit weni­gen Ein­hei­ten Erfol­ge erzie­len.  Die Ergeb­nis­se und Ver­än­de­run­gen sind dau­er­haft sicht­bar. Des­halb ist Coa­ching in Unter­neh­men ein wir­kungs­vol­les Werk­zeug in der Moti­va­ti­on und in der Füh­rungs­kräf­te­ent­wick­lung. Wenn das Coa­ching rich­tig ein­ge­setzt und pro­fes­sio­nell durch­ge­führt wird, kann ein Unter­neh­men es heu­te als wirk­sa­me, zeit­spa­ren­de Maß­nah­me eta­blie­ren, um die Fach- und Füh­rungs­kräf­te wei­ter zu ent­wi­ckeln und das Mit­ein­an­der von Mit­ar­bei­tern und Teams zu fördern.

Durch den Wan­del der Arbeits­welt ist die Anfor­de­rung an Mit­ar­bei­ter und Füh­rungs­kräf­te immer kom­ple­xer und viel­sei­ti­ger gewor­den. Dies führt zur teil­wei­sen Über­las­tung der Mit­ar­bei­ter. Die Umset­zung von Team­coaching und Indi­vi­dual­coa­ching bringt neue Klar­heit in Pro­zes­se. Das Ver­ständ­nis für die Auf­ga­ben und auch die Rol­len wächst. Es ent­las­tet, auf­grund des wie­der­ge­won­ne­nen, bewuss­ten Ver­ständ­nis­ses, das System.

Der Führungskräftecoach als Sparringspartner

Unter­neh­men geben der Füh­rungs­kraft und den Teams die Mög­lich­keit, durch einen pro­fes­sio­nel­len Coach und Spar­rings­part­ner, in die Zusam­men­ar­beit zu gehen. Das nützt in vie­len Situa­tio­nen und es hilft Auf­ga­ben und Rol­len opti­ma­ler aus­zu­fül­len. Ein sicht­ba­rer Mehr­wert für die Orga­ni­sa­ti­on und das Unter­neh­men stellt sich ein.

Wissenschaftliche Fakten zum Thema Unternehmenscoaching

  • Die Kon­flikt und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­fä­hig­keit wird verbessert
  • Mit­ar­bei­ter füh­len sich ein­fach bes­ser am Arbeitsplatz
  • Zufrie­den­heit wird sehr gesteigert
  • Das Selbst­ma­nage­ment wird verbessert
  • Und damit ist der Umgang mit Druck und Stress “spie­le­ri­scher”

Dies wur­de in Stu­di­en einer renom­mier­ten, euro­päi­schen Uni­ver­si­tät her­aus­ge­fun­den, als es um die Fra­ge ging: Wie ist die Wirk­sam­keit des Coa­chings im beruf­li­chen Umfeld?

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Gute Fragen im Coaching

Neben den klas­si­schen Füh­rungs­kräf­ten lernt auch ein Coach, dass bei den Men­schen, die er beglei­tet, sich die Bereit­schaft für Ver­än­de­run­gen nicht durch auf­ge­bau­ten Druck erzeu­gen lässt. Wie wir alle im Leben ler­nen durf­ten, erzeugt Druck ger­ne einen Gegen­druck. Es bau­en sich Wider­stän­de auf, die dem Pro­zess nicht zuträg­lich sind. Man setzt ohne Zwang die rich­ti­gen Impul­se, wenn es einem gelingt, mit den rich­ti­gen Fra­gen eine Offen­heit zu erzeu­gen, die moti­vie­rend und pro­zess­för­dernd ist. Die rich­ti­gen Fra­gen im Coa­ching ermög­li­chen den Zugang bei der betref­fen­den Per­son. Es haben sich Fra­gen und Fra­gen­ty­pen ent­wi­ckelt, die einem Coach und auch der Füh­rungs­kraft hel­fen, an des „Pud­dels Kern“ zu kom­men; die Blo­cka­den, die vor­han­den oder ent­stan­den sind, zu lösen.

Die skalierende Frage

Um her­aus­zu­fin­den und bewer­ten zu kön­nen, wel­che Gefüh­le und Emp­fin­dun­gen, Ärger und Freu­de und auch Miss­erfolg und Erfolg von der jewei­li­gen Per­son emp­fun­den wer­den, ist dies eine her­vor­ra­gen­de Fra­ge­tech­nik. Sie wird im Rah­men eines Bewer­tungs­sys­tems ein­ge­setzt und bewegt sich meist zwi­schen 0 und 10. In der Regel bedeu­tet 0 sehr unzu­frie­den und die 10 sehr zufrie­den. Ein tol­les Hilfs­mit­tel um die Lösung des Pro­zes­ses und die Ver­än­de­rung ein­schät­zen zu kön­nen. Das macht es der gefrag­ten Per­son leich­ter, einen kla­re­ren Blick auf die Situa­ti­on zu wer­fen. Es hilft außer­dem dabei, wäh­rend des Pro­zes­ses kla­rer auf­zu­zei­gen, wel­che Ent­wick­lun­gen pas­siert sind und erleich­tert des­sen Bewer­tung. Dies hilft der Per­son, sich mit den nächs­ten Schrit­ten zu beschäftigen.

Hier geben wir Dir ger­ne zwei Beispiele

  • „ Wie wahr­schein­lich ist es für Dich, dass Dei­ne Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit durch Ver­än­de­run­gen im Auf­bau von Abtei­lun­gen von der­zeit 8 Punk­ten auf 12 Punk­te steigt?
  • „ Wie glaubst Du, hat sich durch die der­zei­ti­ge Pan­de­mie das Online Kauf­ver­hal­ten im Luxus­seg­ment aus­ge­wirkt und wie wür­dest Du dies auf einer Ska­la von 0 – 10 bewerten?

Ger­ne wird die­se Fra­ge­tech­nik im Chan­ge-Manage­ment Coa­ching verwendet.

Ver­än­de­run­gen sind moti­vie­rend! Auch wenn sie noch so klein sind, sind sie durch die­se Fra­ge­tech­nik offen­sicht­li­cher und visualisierbarer!

Eine hypothetische Frage

Men­schen haben immer mal wie­der Moti­va­ti­ons­tiefs und wis­sen nicht, wie sie aus die­sen gera­de wie­der raus­kom­men kön­nen. Jetzt gilt es, durch Fra­gen eine neue Sicht­wei­se zu erzeu­gen und den krea­ti­ven Gedan­ken nach vor­ne zu holen. Dies gelingt auch durch hypo­the­ti­sche Fragen!

„Stell Dir vor, Du wärst in der Situa­ti­on die nächs­te Auf­ga­ben­stel­lung frei kon­zi­pie­ren zu kön­nen. Wie wür­de sich die­se dann gestalten?

Durch die­se Art der Fra­gen bringt man den Coa­chee oder auch Mit­ar­bei­ter ins Erle­ben. Es kann gefühlt wer­den und hier­bei ist es nicht wich­tig, dass alles auch zu 100 % umsetz­bar sein muss. Jetzt ist es mög­lich, aus den auf­stei­gen­den Gedan­ken und Ant­wor­ten das abzu­lei­ten, was als nächs­tes zu tun ist. Wel­che Schrit­te gegan­gen wer­den könnten!

Wenn man der Per­son hilft, sich mit dem Ziel und den wesent­li­chen Schrit­ten iden­ti­fi­zier­ba­rer zu machen, ent­steht eine neue Moti­va­ti­on, ein neu­er Spaß an der Arbeit. Die­se Per­son wird eine neue Moti­va­ti­on erfah­ren, von der auch das Umfeld pro­fi­tiert. Der posi­ti­ve Effekt bei die­ser Art von Fra­gen im Coa­ching ist, dass das Gegen­über in die Situa­ti­on kommt, Din­ge gedank­lich aus­pro­bie­ren zu kön­nen. Ob nun im beruf­li­chen Umfeld, auf der Bezie­hungs­ebe­ne mit ande­ren Men­schen oder nur für sich selbst. Sie lernt wie wert­voll eine Ver­än­de­rung ist. So wird rea­li­siert, dass man neue Ideen für die Ver­än­de­rung erzeu­gen kann.

  •  „…, was wäre dann anders?“

Dissoziierte Frage

Um ein Pro­blem zu lösen braucht man Abstand. Man braucht eine ande­re Drauf­sicht um Distanz dazu auf­zu­bau­en. Abstand, um zu erken­nen was es ist und was es braucht. Beim Dis­so­zi­ie­ren bekommt man eine gute Chan­ce, anders drauf zu bli­cken. Mal anders an die aus­weg­los erschei­nen­de Situa­ti­on her­an­zu­tre­ten. Mit fol­gen­den, bei­spiel­haf­ten Fra­gen erreicht man es, das ver­bor­ge­ne Wis­sen einer Per­son anzu­zap­fen und ver­steck­te Res­sour­cen zu identifizieren.

Fra­gen wie :     Was sagt Dein Part­ner zu der pro­ble­ma­ti­schen Sachlage?

                        Wel­chen Rat wür­de Dir ein sehr guter Freund jetzt geben?

Man voll­zieht einen Per­spek­tiv­wech­sel und bringt damit Din­ge anders ans Licht. Das birgt die Chan­ce, wert­vol­le Reflek­ti­ons­pro­zes­se anzu­sto­ßen. Man sieht aus einer Außen­per­spek­ti­ve auf das Pro­blem. Es wer­den oft neue Aspek­te und alter­na­ti­ve Lösungs­an­sät­ze ent­deckt! Infor­ma­tio­nen, die einem vor­her unzu­gäng­lich waren, wer­den sicht­bar. Jetzt erkennt man, dass es mög­lich ist das The­ma zu lösen. Dass die Lösung eines Pro­blems so nahe liegt. Und das durch gute Fra­gen im Coaching.

Paradoxe Fragen

Bevor wir uns die­ser Fra­ge­tech­nik wid­men soll­te man erklä­ren kön­nen was „Para­dox“ bedeu­tet! — Wider­sin­nig, wider­sprüch­lich, einen unauf­lös­ba­ren Wider­spruch ent­hal­tend. Wenn man mit die­ser Fra­ge­tech­nik agiert han­delt man pro­vo­kant, da die­se auf die Ver­stär­kung des Sach­ver­halts oder Kon­flikts abzielt!

  • „Was müss­test Du tun, damit der Kon­flikt mit der ande­ren Per­son eskaliert?
  • „…, damit Dein Part­ner Dei­nen Vor­schlag wei­ter ablehnt?“
  • „…, damit die Ver­kaufs­zah­len wei­ter sinken?“

Para­do­xe Fra­gen sind beson­ders erfolgs­ver­spre­chend, wenn Per­so­nen in Situa­tio­nen ste­cken, die stark in ihrer Sicht­wei­se oder im Kon­flikt gefan­gen sind und kei­nen Aus­weg fin­den. Die Ant­wor­ten auf eine para­do­xe Fra­ge wie bei­spiels­wei­se „Was müss­test Du tun, um den Auf­trag garan­tiert zu ver­lie­ren?“ ent­hal­ten oft wert­vol­le Hin­wei­se dar­auf, was man auf kei­nen Fall tun oder ver­mei­den soll­te. Hier­über las­sen sich ers­te Schrit­te ablei­ten, wel­che Hür­den aus dem Weg geräumt wer­den müs­sen, bevor die Per­son wie­der moti­viert durch­star­ten kann.

Es ist aber erfolgs­verpre­chen­der, die para­do­xe Fra­ge anzu­kün­di­gen, damit sich die Per­son auch dar­auf ein­las­sen kann – bei­spiels­wei­se mit den fol­gen­den Wor­ten: „Ich habe da eine Fra­ge, die Dir viel­leicht unge­wöhn­lich erschei­nen mag, aber lass Dich doch ger­ne dar­auf ein. Was kön­nen wir tun, damit die Situa­ti­on eska­liert?“ Mit die­ser Art von Fra­gen setzt Du star­ke Impul­se und sen­si­bi­li­sierst die Per­son für ihre Lage.

Die genann­ten Fra­gen im Coa­ching lie­fern in vie­len Situa­tio­nen (Life Coa­ching, Kar­rie­re Coa­ching, Team­coaching) wert­vol­le Impul­se. Natür­lich erfor­dert der pro­fes­sio­nel­le Ein­satz der Tech­ni­ken etwas Übung – aber die Auf­nah­me die­ser Tech­ni­ken in das eige­ne Reper­toire lohnt sich.

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Gemeinsam rudern

Durch Teamcoaching gemeinsam im Boot Platz nehmen

Wenn ein Team gemein­sam an einem Ziel arbei­tet, ent­wi­ckelt es Kraft. Nur dann kann es fokus­siert arbei­ten. Kann gemein­sam rudern. Ver­schie­de­ne Mei­nun­gen, Emo­tio­nen und die unter­schied­li­chen Auf­fas­sun­gen über die Arbeits­ab­läu­fe oder ein­fach Unwis­sen­heit dar­über, was in dem Moment gefor­dert und gewünscht ist, sor­gen für Kon­flik­te. Das liegt oft an den nicht klar for­mu­lier­ten Rol­len der ein­zel­nen Team­play­er. Dabei kommt es zu Ran­ge­lei­en. Wenn wir nicht klar sind, ent­ste­hen wider­sprüch­li­che Gefüh­le. Unzu­frie­den­heit, Demo­ti­va­ti­on und die Sinn­fra­ge ste­hen im Raum. Dies sind Fak­to­ren, wel­che die Leis­tungs­fä­hig­keit des Teams als sol­ches stark beein­träch­ti­gen. Dann ist es an der Zeit, sich die Fra­ge zu stel­len: Was kön­nen wir tun? Darf die Orga­ni­sa­ti­on, die Füh­rungs­kraft oder auch das Team­mit­glied die Fra­ge nach einem Team-Coa­ching stel­len? In die­sem Moment bekommt der Coach die Auf­ga­be, das Team zuein­an­der fin­den zu las­sen und eine ziel­ge­rich­te­te Kom­mu­ni­ka­ti­on zu erzeugen.

Nicht nur der Arbeit­ge­ber wünscht sich das. Meis­tens auch die Mit­glie­der der Teams oder die zwei­te Füh­rungs­ebe­ne. Die Men­schen, die in einem Team arbei­ten, wol­len mit­ent­schei­den, wie man gemein­sam rudert.

Wann ist es Zeit für ein Teamcoaching?

•Wenn man die Hand­lungs­fä­hig­keit des Teams aus der Unru­he brin­gen möchte 

•Wenn das Unter­neh­men oder die Ausrichtung/Aufgabe sich ver­än­dern soll

•Wenn Kom­mu­ni­ka­ti­on und Emo­tio­nen ein Pro­jekt aus­brem­sen, es nicht mehr läuft

•Wenn man Ver­ant­wor­tun­gen der ein­zel­nen klar her­aus­stel­len und Ver­ein­ba­run­gen im Team klar for­mu­lie­ren und ver­ein­ba­ren möchte

•Wenn es so ein­fach nicht mehr geht

Wir wis­sen alle: Die Leis­tung des Teams setzt sich aus den ein­zel­nen Leis­tun­gen jedes Team­mit­glieds zusam­men. Wie ein Puz­zle. Jetzt geht es dar­um, dass jeder im Team ver­steht, wie die Zusam­men­ar­beit in einem Team sein soll­te und wie wich­tig das Gemein­sa­me ist; wie wich­tig auch die eige­ne Team­rol­le ist. Dann beginnt man, gemein­sam zu rudern.

Mitarbeiterzufriedenheit fördern

Durch die­se Art des Coa­chings kön­nen wir die Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit för­dern, den Zusam­men­halt der Mit­ar­bei­ter stär­ken, Fluk­tua­ti­on sen­ken, Wert­schät­zung zei­gen und Team­bin­dung erzeugen.

Für ein Team ist dies ein wir­kungs­vol­les Instru­ment, um jeden gut zu inte­grie­ren und ein star­kes Moti­va­ti­ons­hilfs­mit­tel. Es ent­steht die Klar­heit, die man in dem Pro­zess braucht. Sehr oft führt dies zu einem bes­se­ren Ver­ständ­nis für­ein­an­der und zu einem ver­bes­ser­ten Mit­ein­an­der. Bewusst­sein dafür zu stär­ken, wie wich­tig die Unter­schied­lich­keit ein­zel­ner Team­mit­glie­der und deren Auf­ga­ben ist. Damit ein­her­ge­hend, erzie­len Teams dann immer ein bes­se­res Ergebnis.

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Konfliktlösungen brauchen Strategien

Wie geht man vor?

Vie­len Men­schen wür­den Media­ti­on mit Konflikt­coaching gleich­set­zen. Sie geben jedoch kei­ne Emp­feh­lun­gen und for­mu­lie­ren kei­ne Vor­schlä­ge. Wir glau­ben: Kon­flikt­lö­sun­gen brau­chen Strategien. 

Nähe zwi­schen sys­te­misch ori­en­tier­ten Kon­flikt­coa­chings und der Media­ti­on sind klar erkenn­bar. Da der Ver­ur­sa­cher nicht bekannt ist, ist das Schuld­prin­zip nicht rele­vant. Dies spie­gelt sich dann auch im Ver- und Aus­han­deln der Situa­ti­on wider. 

Hier kom­men dann auch Ele­men­te und Stra­te­gien zum Tra­gen, die Media­ti­on und Konflikt­coaching gemein­sam haben:

  • Es geht um die Suche nach der Lösung im Win — Win 
  • Ver­hand­lungs­un­ter­bre­chun­gen, um dem Kon­flikt Raum zu geben
  • Schlech­te Ver­ein­ba­run­gen nicht akzeptieren
  • Dem Wech­sel der Sach- und Beziehungsebene
  • Kri­te­ri­en zum Beur­tei­len von Lösun­gen soll­ten defi­niert werden
  • Optio­nen für Ent­schei­dun­gen müs­sen erar­bei­tet werden

Wenn der Lern­ef­fekt für die Orga­ni­sa­ti­on erlangt wur­de, hat sich der Auf­wand und die Inves­ti­ti­on gelohnt. Die Bewäl­ti­gung eines Kon­flik­tes durch einen Busi­ness Coach ist ein pro­ba­ter und inten­si­ver Weg, der Zeit und Raum erfordert.

Was ist ein adäquater Weg?

Bei Trou­ble-Shoo­ting, als Ulti­ma Ratio oder zur Ver­mei­dung hoher Abfin­dun­gen ist das Coa­ching nicht immer der adäqua­te Weg. Hier ist eher die Media­ti­on, gepaart mit einem Coa­ching, sinnvoll. 

Durch Refle­xi­on und Dia­lo­ge kön­nen Kon­flikt­lö­sun­gen Platz neh­men. Um in der Kul­tur der Orga­ni­sa­ti­on Ein­zug hal­ten zu kön­nen, benö­tigt es eine eige­ne Qua­li­tät und muss gewollt sein. Natür­lich kann man Mit­ar­bei­ter tren­nen oder sich wegen der Kon­flik­te von ihnen tren­nen. Den Kon­flikt so aus der Orga­ni­sa­ti­on neh­men. Aber ist das sinn­voll? Soll­te man die­se igno­rie­ren oder ein­fach aus­sit­zen wol­len? Hier kann man mit Coa­ching vie­les klä­ren und man zeigt, dass es jetzt Unter­neh­mens­kul­tur ist, sol­che The­men kon­struk­tiv anzu­pa­cken. Gleich­zei­tig sichert dies die Nach­hal­tig­keit der jeweils gefun­de­nen Lösung.

Jeder Kon­flikt ist auf sei­nem eige­nen Weg ent­stan­den, hat dadurch sei­ne spe­zi­fi­schen Aus­for­mun­gen und Risi­ken. Akzep­tiert man dies, muss auch der Coach sich inhalt­lich jeweils anders vor­be­rei­ten. Es kom­men bestimm­te Werk­zeu­ge zum Ein­satz. Sie wer­den in jeder Form eines Kon­flik­tes pas­send eingesetzt. 

Eine Strategie muss entwickelt werden

Stra­te­gien müs­sen ent­wi­ckelt wer­den, damit nicht nur der Qua­li­täts­an­spruch sei­tens der Orga­ni­sa­ti­on und nicht zuletzt des Coa­ches gesi­chert ist. Aller­dings, und dies ist eine wich­ti­ge Ein­schrän­kung: Jede Stra­te­gie muss sich der Meta­re­gel unter­ord­nen, bei Bedarf nicht zur Anwen­dung kom­men zu müs­sen. Ein gewis­ses Maß an Fle­xi­bi­li­tät muss daher ein­ge­baut sein. Um allen Betei­lig­ten den Raum für Erfolg zu geben. Kon­flikt­lö­sun­gen brau­chen Strategien