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Braucht ein Coach auch Coaching?

In den letz­ten Jah­ren hat sich das The­ma Coa­ching immer wei­ter­ent­wi­ckelt. Men­schen ler­nen, dass es gut ist, in gewis­sen Situa­tio­nen des Lebens in den Coa­ching Pro­zess ein­zu­stei­gen. Ob nun im Life Coa­ching, Kar­rie­re Coa­ching oder ande­ren Berei­chen. Dass sie für sich Ant­wor­ten auf die The­men fin­den, denen sie begeg­nen und die man in etwas Posi­ti­ves trans­for­mie­ren möch­te. Und dies mit einer Per­son, die sich dem Coa­ching wid­met. Einem Coach, der die ver­schie­de­nen Werk­zeu­ge für einen effek­ti­ven Coa­ching Pro­zess ver­in­ner­licht hat und anzu­wen­den weiß. Aber kann er das noch, wenn er sich nicht auch mal mit sei­nen eige­nen The­men einem Coach stellt? Auch wenn er eine Coa­ching Aus­bil­dung gemacht hat. Er coa­chen kann. Jemand ist, der es ver­in­ner­licht hat was es bedeu­tet der „Kut­scher“ zu sein. „Kut­scher“ ist die Defi­ni­ti­on von Coach ins Deut­sche. Jemand, der das situa­ti­ve Han­deln von Men­schen, die Wider­stän­de und Ver­än­de­rungs­pro­zes­se ver­steht und die rich­ti­gen Fra­gen stel­len kann.

Hier eine kleine Aufgabe

Gebe mal die Fra­ge „Braucht ein Coach auch Coa­ching?“ bei Goog­le ein. Du wirst ver­wun­dert sein, dass es hier­zu fast nichts Geschrie­be­nes gibt. Wenn man die Fra­ge ein­gibt, wird man zu fol­gen­den Ergeb­nis­sen geführt: Wie fin­de ich einen guten Coach? Wo kann ich Coa­ching ler­nen? Kann man vom Coa­ching Geschäft leben?

Wie wäre Deine Erwartung bei der Frage: Braucht ein Coach Coaching?

Aber wie geht ein guter Coach eigent­lich mit sich sel­ber um? 

Ihm begeg­nen, wie Dir, vie­le The­men im Lau­fe sei­nes Lebens und der Coa­ching Kar­rie­re. Wenn er gut ist und eine gute Repu­ta­ti­on hat, hat er vie­le Kar­rie­re Coa­chings, Life Coa­chings und ande­re Coa­ching The­men mit sei­nen Kli­en­ten gelei­tet. Aber ist es nicht auch hier, wie mit all den ande­ren The­men und Auf­ga­ben im Leben? Es schlei­chen sich Ver­än­de­run­gen ein, man ist ent­spann­ter oder weni­ger kon­zen­triert, weil man sich sicher fühlt. Oder der Coach gera­de nicht gut drauf ist. Er gera­de ein eige­nes Pro­blem hat. Der Coach lebt auch Bezie­hun­gen, muss sich sei­ne Exis­tenz sichern, hat Druck oder kann gewis­se The­men gera­de nicht lösen. Die­ses nimmt dann Ein­fluss auf das Han­deln im Life Coa­ching oder Kar­rie­re Coa­ching, das Ver­ständ­nis und die Umset­zung von Coa­chings. Auf die Qua­li­tät des Coa­chings. Oder ist es dann doch eher eine Kar­rie­re- oder Job Bera­tung, bzw. Lebens­be­ra­tung? Dann ist es mög­lich, dass der Coach doch eher auf sei­ner Land­kar­te ist und die Abgren­zung für sei­nen Coa­chee nicht fin­den kann. Frag den Coach!

Der Autor ist der Über­zeu­gung, dass es ein ele­men­ta­rer Teil der Arbeit eines Coa­ches ist, auch mal bei sich selbst zu schau­en. Wenn Du in die Zusam­men­ar­beit mit einem Coach gehst, darfst Du ihn ger­ne fra­gen, ob er in der letz­ten Zeit selbst in der Zusam­men­ar­beit mit einem Coach war.