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Gute Fragen im Coaching

Neben den klas­si­schen Füh­rungs­kräf­ten lernt auch ein Coach, dass bei den Men­schen, die er beglei­tet, sich die Bereit­schaft für Ver­än­de­run­gen nicht durch auf­ge­bau­ten Druck erzeu­gen lässt. Wie wir alle im Leben ler­nen durf­ten, erzeugt Druck ger­ne einen Gegen­druck. Es bau­en sich Wider­stän­de auf, die dem Pro­zess nicht zuträg­lich sind. Man setzt ohne Zwang die rich­ti­gen Impul­se, wenn es einem gelingt, mit den rich­ti­gen Fra­gen eine Offen­heit zu erzeu­gen, die moti­vie­rend und pro­zess­för­dernd ist. Die rich­ti­gen Fra­gen im Coa­ching ermög­li­chen den Zugang bei der betref­fen­den Per­son. Es haben sich Fra­gen und Fra­gen­ty­pen ent­wi­ckelt, die einem Coach und auch der Füh­rungs­kraft hel­fen, an des „Pud­dels Kern“ zu kom­men; die Blo­cka­den, die vor­han­den oder ent­stan­den sind, zu lösen.

Die skalierende Frage

Um her­aus­zu­fin­den und bewer­ten zu kön­nen, wel­che Gefüh­le und Emp­fin­dun­gen, Ärger und Freu­de und auch Miss­erfolg und Erfolg von der jewei­li­gen Per­son emp­fun­den wer­den, ist dies eine her­vor­ra­gen­de Fra­ge­tech­nik. Sie wird im Rah­men eines Bewer­tungs­sys­tems ein­ge­setzt und bewegt sich meist zwi­schen 0 und 10. In der Regel bedeu­tet 0 sehr unzu­frie­den und die 10 sehr zufrie­den. Ein tol­les Hilfs­mit­tel um die Lösung des Pro­zes­ses und die Ver­än­de­rung ein­schät­zen zu kön­nen. Das macht es der gefrag­ten Per­son leich­ter, einen kla­re­ren Blick auf die Situa­ti­on zu wer­fen. Es hilft außer­dem dabei, wäh­rend des Pro­zes­ses kla­rer auf­zu­zei­gen, wel­che Ent­wick­lun­gen pas­siert sind und erleich­tert des­sen Bewer­tung. Dies hilft der Per­son, sich mit den nächs­ten Schrit­ten zu beschäftigen.

Hier geben wir Dir ger­ne zwei Beispiele

  • „ Wie wahr­schein­lich ist es für Dich, dass Dei­ne Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit durch Ver­än­de­run­gen im Auf­bau von Abtei­lun­gen von der­zeit 8 Punk­ten auf 12 Punk­te steigt?
  • „ Wie glaubst Du, hat sich durch die der­zei­ti­ge Pan­de­mie das Online Kauf­ver­hal­ten im Luxus­seg­ment aus­ge­wirkt und wie wür­dest Du dies auf einer Ska­la von 0 – 10 bewerten?

Ger­ne wird die­se Fra­ge­tech­nik im Chan­ge-Manage­ment Coa­ching verwendet.

Ver­än­de­run­gen sind moti­vie­rend! Auch wenn sie noch so klein sind, sind sie durch die­se Fra­ge­tech­nik offen­sicht­li­cher und visualisierbarer!

Eine hypothetische Frage

Men­schen haben immer mal wie­der Moti­va­ti­ons­tiefs und wis­sen nicht, wie sie aus die­sen gera­de wie­der raus­kom­men kön­nen. Jetzt gilt es, durch Fra­gen eine neue Sicht­wei­se zu erzeu­gen und den krea­ti­ven Gedan­ken nach vor­ne zu holen. Dies gelingt auch durch hypo­the­ti­sche Fragen!

„Stell Dir vor, Du wärst in der Situa­ti­on die nächs­te Auf­ga­ben­stel­lung frei kon­zi­pie­ren zu kön­nen. Wie wür­de sich die­se dann gestalten?

Durch die­se Art der Fra­gen bringt man den Coa­chee oder auch Mit­ar­bei­ter ins Erle­ben. Es kann gefühlt wer­den und hier­bei ist es nicht wich­tig, dass alles auch zu 100 % umsetz­bar sein muss. Jetzt ist es mög­lich, aus den auf­stei­gen­den Gedan­ken und Ant­wor­ten das abzu­lei­ten, was als nächs­tes zu tun ist. Wel­che Schrit­te gegan­gen wer­den könnten!

Wenn man der Per­son hilft, sich mit dem Ziel und den wesent­li­chen Schrit­ten iden­ti­fi­zier­ba­rer zu machen, ent­steht eine neue Moti­va­ti­on, ein neu­er Spaß an der Arbeit. Die­se Per­son wird eine neue Moti­va­ti­on erfah­ren, von der auch das Umfeld pro­fi­tiert. Der posi­ti­ve Effekt bei die­ser Art von Fra­gen im Coa­ching ist, dass das Gegen­über in die Situa­ti­on kommt, Din­ge gedank­lich aus­pro­bie­ren zu kön­nen. Ob nun im beruf­li­chen Umfeld, auf der Bezie­hungs­ebe­ne mit ande­ren Men­schen oder nur für sich selbst. Sie lernt wie wert­voll eine Ver­än­de­rung ist. So wird rea­li­siert, dass man neue Ideen für die Ver­än­de­rung erzeu­gen kann.

  •  „…, was wäre dann anders?“

Dissoziierte Frage

Um ein Pro­blem zu lösen braucht man Abstand. Man braucht eine ande­re Drauf­sicht um Distanz dazu auf­zu­bau­en. Abstand, um zu erken­nen was es ist und was es braucht. Beim Dis­so­zi­ie­ren bekommt man eine gute Chan­ce, anders drauf zu bli­cken. Mal anders an die aus­weg­los erschei­nen­de Situa­ti­on her­an­zu­tre­ten. Mit fol­gen­den, bei­spiel­haf­ten Fra­gen erreicht man es, das ver­bor­ge­ne Wis­sen einer Per­son anzu­zap­fen und ver­steck­te Res­sour­cen zu identifizieren.

Fra­gen wie :     Was sagt Dein Part­ner zu der pro­ble­ma­ti­schen Sachlage?

                        Wel­chen Rat wür­de Dir ein sehr guter Freund jetzt geben?

Man voll­zieht einen Per­spek­tiv­wech­sel und bringt damit Din­ge anders ans Licht. Das birgt die Chan­ce, wert­vol­le Reflek­ti­ons­pro­zes­se anzu­sto­ßen. Man sieht aus einer Außen­per­spek­ti­ve auf das Pro­blem. Es wer­den oft neue Aspek­te und alter­na­ti­ve Lösungs­an­sät­ze ent­deckt! Infor­ma­tio­nen, die einem vor­her unzu­gäng­lich waren, wer­den sicht­bar. Jetzt erkennt man, dass es mög­lich ist das The­ma zu lösen. Dass die Lösung eines Pro­blems so nahe liegt. Und das durch gute Fra­gen im Coaching.

Paradoxe Fragen

Bevor wir uns die­ser Fra­ge­tech­nik wid­men soll­te man erklä­ren kön­nen was „Para­dox“ bedeu­tet! — Wider­sin­nig, wider­sprüch­lich, einen unauf­lös­ba­ren Wider­spruch ent­hal­tend. Wenn man mit die­ser Fra­ge­tech­nik agiert han­delt man pro­vo­kant, da die­se auf die Ver­stär­kung des Sach­ver­halts oder Kon­flikts abzielt!

  • „Was müss­test Du tun, damit der Kon­flikt mit der ande­ren Per­son eskaliert?
  • „…, damit Dein Part­ner Dei­nen Vor­schlag wei­ter ablehnt?“
  • „…, damit die Ver­kaufs­zah­len wei­ter sinken?“

Para­do­xe Fra­gen sind beson­ders erfolgs­ver­spre­chend, wenn Per­so­nen in Situa­tio­nen ste­cken, die stark in ihrer Sicht­wei­se oder im Kon­flikt gefan­gen sind und kei­nen Aus­weg fin­den. Die Ant­wor­ten auf eine para­do­xe Fra­ge wie bei­spiels­wei­se „Was müss­test Du tun, um den Auf­trag garan­tiert zu ver­lie­ren?“ ent­hal­ten oft wert­vol­le Hin­wei­se dar­auf, was man auf kei­nen Fall tun oder ver­mei­den soll­te. Hier­über las­sen sich ers­te Schrit­te ablei­ten, wel­che Hür­den aus dem Weg geräumt wer­den müs­sen, bevor die Per­son wie­der moti­viert durch­star­ten kann.

Es ist aber erfolgs­verpre­chen­der, die para­do­xe Fra­ge anzu­kün­di­gen, damit sich die Per­son auch dar­auf ein­las­sen kann – bei­spiels­wei­se mit den fol­gen­den Wor­ten: „Ich habe da eine Fra­ge, die Dir viel­leicht unge­wöhn­lich erschei­nen mag, aber lass Dich doch ger­ne dar­auf ein. Was kön­nen wir tun, damit die Situa­ti­on eska­liert?“ Mit die­ser Art von Fra­gen setzt Du star­ke Impul­se und sen­si­bi­li­sierst die Per­son für ihre Lage.

Die genann­ten Fra­gen im Coa­ching lie­fern in vie­len Situa­tio­nen (Life Coa­ching, Kar­rie­re Coa­ching, Team­coaching) wert­vol­le Impul­se. Natür­lich erfor­dert der pro­fes­sio­nel­le Ein­satz der Tech­ni­ken etwas Übung – aber die Auf­nah­me die­ser Tech­ni­ken in das eige­ne Reper­toire lohnt sich.

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Warum Coaching in der Existenzgründung?

Immer mehr Men­schen suchen in der Selb­stän­dig­keit ihre Unab­hän­gig­keit und wäh­len die­se, um selbst­be­stimmt agie­ren zu kön­nen. Um einer Beru­fung zu fol­gen oder auch um Wohl­stand zu schaf­fen! Daher gibt es heu­te Grün­der­coa­chings — Coa­ching in der Existenzgründung.

In Deutsch­land haben sich für Exis­tenz­grün­der ver­schie­de­ne Pro­gram­me ent­wi­ckelt, die auf unter­schied­li­chen Stand­bei­nen ste­hen. Der Autor ist der Über­zeu­gung, dass ein Grün­der­coa­ching heu­te über die klas­si­schen The­men hin­aus­ge­hen sollte.

Die Motivationen und Hemmnisse des Gründers erkennen

Men­schen, die sich für eine Exis­tenz­grün­dung ent­schie­den haben, haben eine Idee zu einem Pro­dukt oder einer Dienst­leis­tung wei­ter­ent­wi­ckelt. Sie wis­sen, was sie anbie­ten wol­len. Dazu braucht ein jeder Grün­der auch das Wis­sen über die ver­schie­de­nen Anfor­de­run­gen an eine Selb­stän­dig­keit. Denn wenn man sel­ber ein Unter­neh­men führt, gibt es kei­ne auto­ma­ti­sche Buch­hal­tung, kei­ne Ver­triebs­ein­heit, kei­ne EDV-Abtei­lung oder auch kei­ne recht­li­che Bera­tung ein­fach so dazu. Die­se muss man extern ein­kau­fen oder durch Mit­ar­bei­ter abbil­den. Meist star­ten die Per­so­nen ihre Selb­stän­dig­keit allei­ne oder haben jeman­den als Part­ner an ihrer Sei­te. Damit über­nimmt man per­sön­lich die Ver­ant­wor­tung der ver­schie­dens­ten Unter­neh­mens­be­rei­che. Genau an die­sem Punkt ist es wich­tig, sich Gedan­ken zu machen, wel­che Auf­ga­ben mit der neu­en Ver­ant­wor­tung ein­her­ge­hen. Wel­che kann und will ich kos­ten­er­zeu­gend weitergeben?

Wie soll das Tagesgeschäft aussehen?

Oder bin ich bereit all die­se Berei­che im Täg­li­chen selbst abzu­bil­den, um die Kos­ten anfäng­lich gering zu hal­ten? Aber was sind die Stim­men in mir, die es mir schwer machen, die ein­zel­nen Berei­che unbe­küm­mert und mit Leich­tig­keit anzu­ge­hen? Im Tages­ge­schäft des Unter­neh­mens abzu­bil­den. Denn jeder hat The­men, mit denen er sich schwer­tut. Wäre es nicht sehr för­der­lich die The­men zu ken­nen, die uns intrinsisch steu­ern? Mit wel­chen Ein­flüs­sen man auf­ge­wach­sen ist. Wel­che Glau­bens­ät­ze einem in der Kind­heit durch die die Fami­lie oder das Umfeld „ein­ge­trich­tert“ wor­den sind. Kennst Du Dei­ne eige­nen? Wel­che kön­nen heu­te bei der Aus­übung der täg­li­chen Auf­ga­ben hin­der­lich sein oder sogar stop­pend?
Natür­lich sind Exis­tenz­grün­der sehr moti­viert, müs­sen viel ler­nen und brin­gen sich Din­ge über all die unter­neh­me­ri­schen Anfor­de­run­gen in einem Grün­dungs­pro­zess bei.

Was wird heute angeboten?

Aber gehen die Anbieter/Trainer/Berater, die die­ses The­ma anbie­ten, auf die nicht so offen­sicht­li­chen Beweg­grün­de der Grün­der ein? Wird ein voll­stän­di­ges Coa­ching in der Exis­tenz­grün­dung durch­ge­führt? Auf die­je­ni­gen The­men, die den Grün­der intrinsisch moti­vie­ren oder die, die ihn im Täg­li­chen abhal­ten, not­wen­di­ge Din­ge zu erle­di­gen. Wer­den die­se The­men im klas­si­schen Grün­der­coa­ching beleuch­tet? Vie­le der geschäft­li­chen Part­ner­schaf­ten schei­tern in den ers­ten Jah­ren. Gesell­schafts­struk­tu­ren ver­än­dern sich. Viel­leicht auch, weil man Gedan­ken und Anfor­de­run­gen an den Part­ner hat­te, die in der ers­ten Motivation/der ers­ten Eksta­se des Grün­dens nicht klar und deut­lich bespro­chen wur­den. Oder ein­ge­schränk­te Mög­lich­kei­ten des Ande­ren in Bezug auf bestimm­te The­men, die nie wirk­lich beleuch­tet oder über­haupt iden­ti­fi­ziert wur­den. Ein­fach über­se­hen. Wie in einer Paar­be­zie­hung; anfäng­lich ist vie­les oder sogar alles rosarot. 

Visionen klar erkennen

Ist da nicht der Zeit­punkt, um mal klar über tie­fer­lie­gen­de Zie­le und Visio­nen, Moti­va­tio­nen und Hemm­nis­se nach­zu­den­ken? Sind Dir als Grün­der und Dei­nen Part­nern im Geschäft neben mög­li­chen Ertrags­vor­stel­lun­gen und Ver­tei­lung der Auf­ga­ben auch die Visi­on bewusst, die eigent­lich hin­ter allem ste­hen? Das greift heu­te das Coa­ching, zum Bei­spiel in Team­coa­chings in schon bestehen­den Unter­neh­men, auf. Dann wer­den die­se wie­der zusam­men­ge­führt. End­lich lernt man mehr über die Kol­le­gen und deren Moti­va­ti­on. Kann bes­ser mit dem umge­hen, was ist, weil man es ver­steht. Oder wuss­test Du schon im Ange­stell­ten­sein was Dein Gegen­über am Schreib­tisch wirk­lich moti­vier­te? War­um er etwas tat, oder auch nicht? Dann ist ein Gegen­steu­ern oder die Not­wen­dig­keit, Auf­ga­ben abzu­neh­men, offen­sicht­lich. Dafür gibt es das Coa­ching in der Existenzgründung.

Klarheit gewinnen zu diesem Zeitpunkt

Ist es nicht wich­tig, in den ers­ten Momen­ten mehr Klar­heit gewin­nen zu kön­nen? Gera­de bei dem Ein­brin­gen sei­ner Exis­tenz und meist auch eini­ger finan­zi­el­ler Mit­tel. Und nicht nur über die Geschäfts­idee, das Bud­get, die Finan­zie­rung, das Mar­ke­ting, das Fir­men­kon­strukt, das Pro­dukt oder die Dienst­leis­tung, das mög­li­che Wachs­tum viel zu wis­sen. Nein, viel­leicht auch die ganz per­sön­li­chen Zie­le für den zukünf­ti­gen Ein­zel­un­ter­neh­mer oder jeder ein­zel­nen Per­son, die Visio­nen wie etwas in 5 oder 10 Jah­ren sein soll – jetzt schon geplan­ter Verkauf/Kapitalisierung etc.? Wie und wie­viel will man dann arbei­ten? Gibt es schon auf­kei­men­de Kon­flik­te? Jeder denkt anders und redet nicht immer ganz ehr­lich und offen darüber. 

Themen die sich zeigen

Gedan­ken wie „das könn­te die Grün­dung gefähr­den! Ich will mich nicht zei­gen!“ brin­gen die The­men nicht ans Tages­licht. Aber wäre es jetzt nicht der bes­te Moment? Wich­tig, um noch kla­rer an dem arbei­ten zu kön­nen, was man sich vor­ge­nom­men hat? Um sich dann nicht mit auf­kom­men­den Brem­sen der Moti­va­ti­on kon­fron­tiert zu sehen. Hier soll­te man sich mehr Gedan­ken, über die zu behan­deln­den The­men, in dem statt­fin­den­den Grün­der­coa­ching machen. Denn die meis­ten klas­si­schen The­men in der Exis­tenz­grün­dungs­be­ra­tung beinhal­ten folgendes:

Elementare Themen der Existenzgründung

Her­an­füh­rung an die ver­schie­de­nen The­men, die ele­men­tar bei der Grün­dung eines eige­nen Unter­neh­mens sind:

Wo bekom­me ich als Exis­tenz­grün­der güns­ti­ge Kredite?

Wie stel­le ich das Start­ka­pi­tal und die Betriebs­mit­tel aus­rei­chend sicher?

Wie­viel benö­tigt das zu grün­den­de Unternehmen?

Wie ist ein Betriebs­mit­tel­kre­dit abgesichert?

Wel­che Grün­der­zen­tren bie­ten erschwing­li­che­re Büroflächen?

Wel­che Insti­tu­tio­nen orga­ni­sie­ren Wett­be­wer­be für Grün­der mit groß­zü­gi­gen Prämien?

Und bei all dem möch­te man den Men­schen, die das Risi­ko wagen, auch noch die pro­fes­sio­nel­le Hil­fe durch eine Exis­tenz­grün­dungs­be­ra­tung zuteil­wer­den las­sen. All das Wis­sen, das man tech­nisch und theo­re­tisch hat, um ein ange­hen­des Unter­neh­men gut in der Start­pha­se zu beglei­ten. Bedarf es jetzt auch einem Coa­ching in der Exis­tenz­grün­dung? Neben der klas­si­schen Bera­tung? Jetzt ist der Zeit­punkt, weil auch jetzt viel falsch gemacht wer­den kann oder man Din­ge ein­fach übersieht.

Es soll­te ein expli­zi­ter Busi­ness­plan erstellt wer­den, da einem anfäng­lich der Über­blick über mög­li­che Kos­ten fehlt.

Und das Potenzial?

Wel­cher Markt / Kun­den­kreis muss defi­niert und auch iden­ti­fi­ziert werden?

Wel­ches Umsatz­po­ten­zi­al steckt dahinter?

Brau­che ich Mit­ar­bei­ter und wenn ja, wel­che Per­sön­lich­kei­ten und Kom­pe­ten­zen soll­ten die­se mitbringen?

Alles um den Start für das Unter­neh­men zu erleich­tern. Man braucht viel­leicht sogar schon ein Orga­ni­gramm und Stellenbeschreibungen.

Dies ist der Zeit­punkt, zu dem es Sinn macht eine gute, qua­li­fi­zier­te und pro­fun­de Bera­tung zu erhal­ten. Einen Busi­ness­plan zu erstel­len und die Finan­zen genau zu pla­nen. Aber dar­über hin­aus eine Per­son an sei­ner Sei­te zu haben, die nicht nur berät. Nein, auch dem wirk­li­chen Coa­chin­g­an­satz folgt. Die ein wirk­li­ches Coa­ching in der Exis­tenz­grün­dung oder im klas­si­schen Kar­rie­re Coa­ching umsetzt.

Gründercoaching in Deutschland

Um die­se The­men für einen Exis­tenz­grün­der abbild­bar zu machen, hat man das Grün­der­coa­ching Deutsch­land ins Leben geru­fen.
Hier­mit soll Grün­dern die Mög­lich­keit gege­ben wer­den, gera­de in der Zeit vor der Grün­dung die rich­ti­gen Fra­gen stel­len zu kön­nen. Das Wis­sen zu schär­fen und auch mit ele­men­ta­ren Fra­gen kon­fron­tiert zu wer­den. Nicht nur zu den betriebs­wirt­schaft­li­chen und kon­zep­tio­nel­len The­men einer Exis­tenz­grün­dung. Auch um das Bewusst­sein zu sich und sei­nen The­men zu schärfen.

Was ist geregelt?

Der Gesetz­ge­ber legt einen För­der­zeit­raum von 12 Mona­ten fest. Inner­halb die­ses Zeit­fens­ters kön­nen sich Frei­be­ruf­ler und Gewer­be­trei­ben­de von einem Bera­ter betreu­en las­sen. För­der­fä­hig sind dabei Bera­tungs­the­men wie Markt­stu­di­en, Mar­ke­ting­plä­ne oder Finan­zie­rungs­stra­te­gien. Von der För­de­rung aus­ge­schlos­sen sind Ver­si­che­rungs- und Steu­er­be­ra­tun­gen sowie juris­ti­sche Arbeiten.


Mit welcher Summe wird gefördert?

Es gibt einen Zuschuss im Rah­men einer För­de­rung des Grün­der­coa­chings. Hier­bei han­delt es sich um eine antei­li­ge Erstat­tung der Hono­rar­kos­ten in Höhe von maxi­mal 6000 Euro die der Exis­tenz­grün­der erhal­ten kann. Maxi­ma­les Tagesho­no­rar ist 800 Euro und darf nicht über­schrit­ten wer­den. Ist das Unter­neh­men in den neu­en Bun­des­län­dern ansäs­sig, erhält es 4500 Euro von den gezahl­ten 6000 Euro zurück. Hat das Unter­neh­men sei­nen Sitz hin­ge­gen in den alten Bun­des­län­dern, wer­den maxi­mal 3000 Euro erstat­tet. Wich­tig ist hier­bei, dass die Bera­tung inner­halb von 12 Mona­ten abge­schlos­sen sein sollte.


Aber es gibt auch ein Gründercoaching von der Bundesagentur für Arbeit

Wird aus einer bestehen­den Erwerbs­lo­sig­keit her­aus die Exis­tenz­grün­dung betrie­ben, kann der Grün­der von einer beson­de­ren För­de­rung pro­fi­tie­ren. Unab­hän­gig davon, ob die Neu­grün­dung in den alten oder neu­en Bun­des­län­dern erfolgt, kann in die­sem Fall ein Zuschuss von 90 Pro­zent des gezahl­ten Bera­ter-Hono­rars erstat­tet wer­den. Das maxi­ma­le Hono­rar des Coa­ches darf dabei 4000 Euro nicht über­stei­gen. Das bedeu­tet, der Grün­der trägt einen Eigen­an­teil von ledig­lich 400 Euro. Damit die­se beson­de­re Form der För­de­rung genutzt wer­den kann, muss die Grün­de­rin oder der Grün­der den Grün­dungs­zu­schuss, das Ein­stiegs­geld oder ande­re Leis­tun­gen nach SGB II erhalten.


Wo muss der Zuschuss beantragt werden?


Exis­tenz­grün­der müs­sen sich mit ihrem Antrag an einen regio­na­len Part­ner der För­der­bank KfW wen­den. Zu den Part­nern gehö­ren loka­le Indus­trie- und Han­dels­kam­mern, Grün­dungs­in­itia­ti­ven, Hand­werks­kam­mern und Wirtschaftsförderungsgesellschaften.

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Einstieg für Veränderungen finden

Immer wie­der stel­len Men­schen fol­gen­de Fra­ge: „Was möch­te ich als nächs­tes tun, brau­che ich Ver­än­de­rung?“ Dafür benö­tigt man den rich­ti­gen Ein­stieg in eine Veränderung.

Jeder Ein­stieg benö­tigt eine Ent­schei­dung. Der Ein­stieg in etwas Neu­es, in etwas Unbe­kann­tes. Älte­re Men­schen stei­gen in den Lebens­ab­schnitt Ren­te ein. Das ist etwas Fest­ste­hen­des. Etwas, was dann ein­fach dran ist. Es ist gere­gelt. Bei Men­schen in der Mit­te ihres Lebens stellt sich das noch etwas anders da. Sie haben schon eini­ges an Erfah­run­gen machen dür­fen und die­se spie­len bei den Ent­schei­dun­gen für einen Ein­stieg in etwas Neu­es eine Rol­le. Und dann gibt es die jun­gen Men­schen. Die­se suchen den Ein­stieg in etwas Unbe­kann­tes, in etwas, wo noch kei­ne per­sön­li­chen Erfah­run­gen in die Ent­schei­dung ein­flie­ßen kön­nen. In das beruf­li­che Leben durch Kar­rie­re Coa­ching. Neue Schrit­te im Bezie­hungs­le­ben. Etwas Neu­es mit vie­len Ent­schei­dungs­kreu­zun­gen an denen Du abbie­gen oder ein­fach wei­ter­fah­ren könn­test. Oder auch musst. Wie geht es Dir damit?

Men­schen wün­schen sich aber den ruhi­gen Weg. Wird es in der heu­ti­gen Zeit nicht immer schwie­ri­ger, den Ein­stieg in etwas Neu­es zu fin­den? Die gewach­se­ne Viel­falt von Mög­lich­kei­ten macht es immer schwie­ri­ger, eine Ent­schei­dung zu tref­fen. Durch Social Media, die schnel­le Kom­mu­ni­ka­ti­on, das Han­dy, das Inter­net, die Ange­bots­viel­falt, die heu­ti­ge Mei­nungs­ma­che. Mit die­sem brei­ten Fächer gibt es so vie­le ein­fluss­neh­men­de Quel­len. Man muss sich eigent­lich nur nach den vie­len erlang­ten Infor­ma­tio­nen ent­schei­den, um den Ein­stieg zu fin­den. Das muss man können.

Unsicherheiten zum Einstieg überwinden

Aber es ist nicht nur das. Men­schen wer­den immer unsi­che­rer bei der Ent­schei­dungs­fin­dung. Sie sind unsi­cher, ob sie das Rich­ti­ge zu tun. Sie befürch­ten, an einer Kreu­zung im Leben falsch abzu­bie­gen. Nicht jede Mög­lich­keit wirk­lich in alle Rich­tun­gen geprüft und durch­dacht zu haben. Sie haben Angst, das Fal­sche zu tun. Das baut Druck auf! Heu­te wis­sen wir, dass das was Druck macht nicht nur im Außen ent­steht. Nein, auch durch die Mus­ter in denen wir leben, durch das was unse­re Eltern gepre­digt haben und die Glau­bens­sät­ze, denen wir folgen.

Wäre es nicht gut zu wis­sen was sich in uns zeigt, wenn die­ser Moment des Drucks ent­steht? Damit umzu­ge­hen, anstatt nur in die Reak­ti­ons­mus­ter zu fallen.

Könn­ten wir nicht leich­ter Ent­schei­dun­gen fäl­len, wenn wir dies in uns erken­nen könn­ten? Wäre das der Ein­stieg in Ver­än­de­run­gen? Wis­sen was in dem Moment in uns pas­siert. Für sol­che Momen­te gibt es Men­schen, die einem hel­fen kön­nen. Eine Per­son die Dich auf dem Weg der intrinsi­schen Erkennt­nis beglei­ten kann. Ein Coach, der Werk­zeu­ge kennt, mit denen man sich bewuss­ter macht, wel­chen Weg man eigent­lich gehen möch­te. Dann könn­test Du kla­rer die Ent­schei­dung fäl­len. Den Ein­stieg für Ver­än­de­run­gen hät­test Du dann gefunden.

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Der Blick in die Zukunft

Als es mir bewusst wurde

In der ers­ten Zeit als Coach wur­de mir immer kla­rer, dass das Beglei­ten von Men­schen, das Coa­chen, eine tol­le Auf­ga­be ist. Die­ses Tun erfüllt mich und macht mich glück­lich. Und nicht nur für mich als Coach. Durch die Viel­zahl der Begeg­nun­gen mit Men­schen, die mir im Rah­men des Coa­chings oder auch schon als Bera­ter mehr über sich erzähl­ten und mit mir ihre Zie­le erar­bei­te­ten, wur­de mir noch kla­rer, dass es auch bei die­sen Men­schen um viel mehr ging. Die auch von einem Haus am Meer träu­men, etwas Eige­nes grün­den wol­len oder auch mal die höchs­ten Ber­ge bestei­gen wol­len. Das unter­streicht mei­ne Ver­mu­tung: Nicht nur der Job muss wirk­lich zu uns pas­sen, son­dern auch alles ande­re. Men­schen wer­fen ger­ne einen Blick in die Zukunft.

https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gustav_Jung Die meis­ten Men­schen kom­men, zum Teil in der Lebens­mit­te, an einen Punkt, an dem sie ihr Leben in Fra­ge stel­len. C.G. Jung beschrieb die­sen Moment als „Zeit­punkt des Erwa­chens“. Dann ist es wich­tig, sich als Indi­vi­du­um zu sehen, die Befrei­ung unse­res wah­ren Wesens­kerns mög­lich zu machen.

Die eige­ne Wahr­heit erken­nen. Sich nicht mehr danach zu rich­ten, was ande­re oder die Gesell­schaft von einem erwar­ten. Son­dern sei­ner eige­nen inne­ren Stim­me zu fol­gen und zu hören, was sie sagt. Zuhö­ren. Es wird den Tag geben, an dem wir fest­stel­len, dass wir eine lan­ge Zeit unse­res Lebens gelebt haben und sich noch­mal etwas ver­än­dern muss… Soll­te? Dies ist ein sehr span­nen­der Moment. Der Moment, um zu ent­schei­den, was man in sei­ner Zukunft und mit sei­nem Leben noch machen möch­te. Was sinn­haft für einen ist, um sich wei­ter zu ent­wi­ckeln und noch etwas für sich zu errei­chen. Dies ist der Moment, in dem wir gemein­sam Dei­ner Visi­on durch ein Coa­ching einen Rah­men geben kön­nen. Mal einen Blick in die eige­ne Zukunft wer­fen. Durch Life Coa­ching oder auch ein Kar­rie­re Coa­ching.