Kategorien
Coaching Life Coaching Uncategorized

Meditation in Meldorf

Ich berei­te mich gera­de auf ein Medi­ta­ti­ons­se­mi­nar in Mel­dorf vor. In den letz­ten Wochen wur­de immer kla­rer, dass ich am Stand­ort Mel­dorf in Dith­mar­schen einen Stand­ort gefun­den habe, der ger­ne mal medi­tie­ren möch­te; neben den Coa­chings in Ham­burg, in Mel­dorf und mei­nen Besu­chen bei mei­nen Kun­den. Und nun darf ich mit Men­schen aus Dith­mar­schen medi­tie­ren. Medi­ta­ti­on ist eine gute Ergän­zung zum rea­len Coa­ching. Denn sie bringt Ruhe in die Gedan­ken. Es macht den Medi­tie­ren­den bewuss­ter und bringt ihn eher in der Lage etwas zu erken­nen und dann auch zu ver­än­dern! Nicht nur in einer Medi­ta­ti­on in Meldorf.

Die bewusste Ebenen

Ich mag die Arbeit auf der bewuss­ten Ebe­ne und daher macht mir neben dem Coa­chen auch das Medi­tie­ren sehr viel Freu­de. Es ver­än­dert Din­ge und lässt den Men­schen bei sich „ankom­men“. Heu­te muss ich mir Gedan­ken machen was ich für das Semi­nar mit­neh­men wer­de und wel­che „Werk­zeu­ge“ ich in dem Tages­se­mi­nar ein­set­zen möch­te. Erfah­rungs­ge­mäß kom­men Men­schen mit Erwar­tungs­hal­tun­gen. Die Erwar­tung viel zu erfah­ren und auch zu ler­nen. Aber muss ich mir des­we­gen viel theo­re­ti­sches Wis­sen aneig­nen, um ein gutes Medi­ta­ti­ons­se­mi­nar statt­fin­den zu las­sen? In mei­ner Welt eher nicht. Denn was kann der Teil­neh­mer neben dem ruhi­gen und bewuss­ten Atmen und dem Spü­ren ler­nen, noch ler­nen um es nicht stres­sig zu machen. Ist das nicht schon sehr viel Infor­ma­ti­on und Erfah­rung für einen Tag? Mal inten­siv im Kon­takt mit sich selbst  zu sein und auch zu spü­ren, was auf der kör­per­li­chen, gedank­li­chen, intrinsi­schen und auch Kon­takt­ebe­ne pas­siert? Ich wer­de es dabei belas­sen und ein­fach hingehen.

Was nehme ich mit?

Eine Klang­scha­le, eine Uhr ‑um die Zeit auch etwas im Blick zu haben- , für mich eine Decke oder auch eine Yoga­mat­te. Ein Medi­ta­ti­ons­kis­sen? Und natür­lich den rich­ti­gen Raum, die Ruhe und mich selbst. Mit die­ser Aus­rüs­tung wer­de ich zum Raum gehen, in sehr beque­mer Klei­dung, in der die Medi­ta­ti­on in Mel­dorf statt­fin­den wird. Und mich auf das Ein­las­sen was mich dort erwar­ten wird.

Was werde ich tun?

Erst­mal nur ruhig dasit­zen und das Zusam­men­tref­fen wir­ken las­sen. Ein­fach mal die Men­schen die sich für so einen Tag ent­schie­den haben ken­nen­ler­nen und Fra­gen: Wie geht es Dir gera­de? (bit­te nur mit weni­gen Wor­ten ant­wor­ten)  Was bringst Du an Erwar­tun­gen und Gedan­ken mit? Damit eröff­ne ich den Kreis der Mit­me­di­tie­ren­den und in der Regel wird die Ener­gie im Raum immer ruhi­ger und wir kön­nen ein­fach beginnen.

Wir schau­en dann ein­fach mal was gera­de dran ist. Wel­che Wahr­neh­mun­gen da sind und was sie mit uns machen. So kommt man lang­sam in die Acht­sam­keit für sich, den Moment und sei­nen Körper.

Die nächsten Schritte

Dann wer­den wir lang­sam und irgend­wie gemein­sam auf das Eigent­li­che zusteu­ern. Die Augen schlies­sen und für eini­ge Minu­ten in der Stil­le sowie einer guten Sitz­hal­tung inne hal­ten… Dabei kön­nen wir auch klei­ne unter­stüt­zen­de Übun­gen den Pro­zess beglei­ten las­sen. Lass Dich ein­fach mal fal­len! Schau was es mir dir macht und las­se Dich immer wie­der in die Hal­tung zurück­fal­len: Was ist eigent­lich gera­de dran?

Hat die­ser klei­ne Arti­kel Dein Inter­es­se geweckt? In Mel­dorf hast Du die Mög­lich­keit es ein­mal zu pro­bie­ren. Medi­ta­ti­on in einem acht­sa­men Umfeld und im rich­ti­gen Rah­men ken­nen­ler­nen. Auch in einem guten Coa­ching fin­det Medi­ta­ti­on sei­ne Berechtigung.


Und was brauchst Du für Deine Meditation? Bequeme Kleidung, einen Stuhl oder eine Unterlagen für den Boden, Lust auf ein neues Erlebnis, Neugier, Vertrauen und den Moment Zeit den es braucht, um den Tag mit anderen Menschen zu sein und die Meditation in Meldorf zu erleben!

Kategorien
Coaching Karrierecoaching Konfliktcoaching Teamcoaching Unternehmercoaching Visionscoaching

Gute Fragen im Coaching

Neben den klas­si­schen Füh­rungs­kräf­ten lernt auch ein Coach, dass bei den Men­schen, die er beglei­tet, sich die Bereit­schaft für Ver­än­de­run­gen nicht durch auf­ge­bau­ten Druck erzeu­gen lässt. Wie wir alle im Leben ler­nen durf­ten, erzeugt Druck ger­ne einen Gegen­druck. Es bau­en sich Wider­stän­de auf, die dem Pro­zess nicht zuträg­lich sind. Man setzt ohne Zwang die rich­ti­gen Impul­se, wenn es einem gelingt, mit den rich­ti­gen Fra­gen eine Offen­heit zu erzeu­gen, die moti­vie­rend und pro­zess­för­dernd ist. Die rich­ti­gen Fra­gen im Coa­ching ermög­li­chen den Zugang bei der betref­fen­den Per­son. Es haben sich Fra­gen und Fra­gen­ty­pen ent­wi­ckelt, die einem Coach und auch der Füh­rungs­kraft hel­fen, an des „Pud­dels Kern“ zu kom­men; die Blo­cka­den, die vor­han­den oder ent­stan­den sind, zu lösen.

Die skalierende Frage

Um her­aus­zu­fin­den und bewer­ten zu kön­nen, wel­che Gefüh­le und Emp­fin­dun­gen, Ärger und Freu­de und auch Miss­erfolg und Erfolg von der jewei­li­gen Per­son emp­fun­den wer­den, ist dies eine her­vor­ra­gen­de Fra­ge­tech­nik. Sie wird im Rah­men eines Bewer­tungs­sys­tems ein­ge­setzt und bewegt sich meist zwi­schen 0 und 10. In der Regel bedeu­tet 0 sehr unzu­frie­den und die 10 sehr zufrie­den. Ein tol­les Hilfs­mit­tel um die Lösung des Pro­zes­ses und die Ver­än­de­rung ein­schät­zen zu kön­nen. Das macht es der gefrag­ten Per­son leich­ter, einen kla­re­ren Blick auf die Situa­ti­on zu wer­fen. Es hilft außer­dem dabei, wäh­rend des Pro­zes­ses kla­rer auf­zu­zei­gen, wel­che Ent­wick­lun­gen pas­siert sind und erleich­tert des­sen Bewer­tung. Dies hilft der Per­son, sich mit den nächs­ten Schrit­ten zu beschäftigen.

Hier geben wir Dir ger­ne zwei Beispiele

  • „ Wie wahr­schein­lich ist es für Dich, dass Dei­ne Mit­ar­bei­ter­zu­frie­den­heit durch Ver­än­de­run­gen im Auf­bau von Abtei­lun­gen von der­zeit 8 Punk­ten auf 12 Punk­te steigt?
  • „ Wie glaubst Du, hat sich durch die der­zei­ti­ge Pan­de­mie das Online Kauf­ver­hal­ten im Luxus­seg­ment aus­ge­wirkt und wie wür­dest Du dies auf einer Ska­la von 0 – 10 bewerten?

Ger­ne wird die­se Fra­ge­tech­nik im Chan­ge-Manage­ment Coa­ching verwendet.

Ver­än­de­run­gen sind moti­vie­rend! Auch wenn sie noch so klein sind, sind sie durch die­se Fra­ge­tech­nik offen­sicht­li­cher und visualisierbarer!

Eine hypothetische Frage

Men­schen haben immer mal wie­der Moti­va­ti­ons­tiefs und wis­sen nicht, wie sie aus die­sen gera­de wie­der raus­kom­men kön­nen. Jetzt gilt es, durch Fra­gen eine neue Sicht­wei­se zu erzeu­gen und den krea­ti­ven Gedan­ken nach vor­ne zu holen. Dies gelingt auch durch hypo­the­ti­sche Fragen!

„Stell Dir vor, Du wärst in der Situa­ti­on die nächs­te Auf­ga­ben­stel­lung frei kon­zi­pie­ren zu kön­nen. Wie wür­de sich die­se dann gestalten?

Durch die­se Art der Fra­gen bringt man den Coa­chee oder auch Mit­ar­bei­ter ins Erle­ben. Es kann gefühlt wer­den und hier­bei ist es nicht wich­tig, dass alles auch zu 100 % umsetz­bar sein muss. Jetzt ist es mög­lich, aus den auf­stei­gen­den Gedan­ken und Ant­wor­ten das abzu­lei­ten, was als nächs­tes zu tun ist. Wel­che Schrit­te gegan­gen wer­den könnten!

Wenn man der Per­son hilft, sich mit dem Ziel und den wesent­li­chen Schrit­ten iden­ti­fi­zier­ba­rer zu machen, ent­steht eine neue Moti­va­ti­on, ein neu­er Spaß an der Arbeit. Die­se Per­son wird eine neue Moti­va­ti­on erfah­ren, von der auch das Umfeld pro­fi­tiert. Der posi­ti­ve Effekt bei die­ser Art von Fra­gen im Coa­ching ist, dass das Gegen­über in die Situa­ti­on kommt, Din­ge gedank­lich aus­pro­bie­ren zu kön­nen. Ob nun im beruf­li­chen Umfeld, auf der Bezie­hungs­ebe­ne mit ande­ren Men­schen oder nur für sich selbst. Sie lernt wie wert­voll eine Ver­än­de­rung ist. So wird rea­li­siert, dass man neue Ideen für die Ver­än­de­rung erzeu­gen kann.

  •  „…, was wäre dann anders?“

Dissoziierte Frage

Um ein Pro­blem zu lösen braucht man Abstand. Man braucht eine ande­re Drauf­sicht um Distanz dazu auf­zu­bau­en. Abstand, um zu erken­nen was es ist und was es braucht. Beim Dis­so­zi­ie­ren bekommt man eine gute Chan­ce, anders drauf zu bli­cken. Mal anders an die aus­weg­los erschei­nen­de Situa­ti­on her­an­zu­tre­ten. Mit fol­gen­den, bei­spiel­haf­ten Fra­gen erreicht man es, das ver­bor­ge­ne Wis­sen einer Per­son anzu­zap­fen und ver­steck­te Res­sour­cen zu identifizieren.

Fra­gen wie :     Was sagt Dein Part­ner zu der pro­ble­ma­ti­schen Sachlage?

                        Wel­chen Rat wür­de Dir ein sehr guter Freund jetzt geben?

Man voll­zieht einen Per­spek­tiv­wech­sel und bringt damit Din­ge anders ans Licht. Das birgt die Chan­ce, wert­vol­le Reflek­ti­ons­pro­zes­se anzu­sto­ßen. Man sieht aus einer Außen­per­spek­ti­ve auf das Pro­blem. Es wer­den oft neue Aspek­te und alter­na­ti­ve Lösungs­an­sät­ze ent­deckt! Infor­ma­tio­nen, die einem vor­her unzu­gäng­lich waren, wer­den sicht­bar. Jetzt erkennt man, dass es mög­lich ist das The­ma zu lösen. Dass die Lösung eines Pro­blems so nahe liegt. Und das durch gute Fra­gen im Coaching.

Paradoxe Fragen

Bevor wir uns die­ser Fra­ge­tech­nik wid­men soll­te man erklä­ren kön­nen was „Para­dox“ bedeu­tet! — Wider­sin­nig, wider­sprüch­lich, einen unauf­lös­ba­ren Wider­spruch ent­hal­tend. Wenn man mit die­ser Fra­ge­tech­nik agiert han­delt man pro­vo­kant, da die­se auf die Ver­stär­kung des Sach­ver­halts oder Kon­flikts abzielt!

  • „Was müss­test Du tun, damit der Kon­flikt mit der ande­ren Per­son eskaliert?
  • „…, damit Dein Part­ner Dei­nen Vor­schlag wei­ter ablehnt?“
  • „…, damit die Ver­kaufs­zah­len wei­ter sinken?“

Para­do­xe Fra­gen sind beson­ders erfolgs­ver­spre­chend, wenn Per­so­nen in Situa­tio­nen ste­cken, die stark in ihrer Sicht­wei­se oder im Kon­flikt gefan­gen sind und kei­nen Aus­weg fin­den. Die Ant­wor­ten auf eine para­do­xe Fra­ge wie bei­spiels­wei­se „Was müss­test Du tun, um den Auf­trag garan­tiert zu ver­lie­ren?“ ent­hal­ten oft wert­vol­le Hin­wei­se dar­auf, was man auf kei­nen Fall tun oder ver­mei­den soll­te. Hier­über las­sen sich ers­te Schrit­te ablei­ten, wel­che Hür­den aus dem Weg geräumt wer­den müs­sen, bevor die Per­son wie­der moti­viert durch­star­ten kann.

Es ist aber erfolgs­verpre­chen­der, die para­do­xe Fra­ge anzu­kün­di­gen, damit sich die Per­son auch dar­auf ein­las­sen kann – bei­spiels­wei­se mit den fol­gen­den Wor­ten: „Ich habe da eine Fra­ge, die Dir viel­leicht unge­wöhn­lich erschei­nen mag, aber lass Dich doch ger­ne dar­auf ein. Was kön­nen wir tun, damit die Situa­ti­on eska­liert?“ Mit die­ser Art von Fra­gen setzt Du star­ke Impul­se und sen­si­bi­li­sierst die Per­son für ihre Lage.

Die genann­ten Fra­gen im Coa­ching lie­fern in vie­len Situa­tio­nen (Life Coa­ching, Kar­rie­re Coa­ching, Team­coaching) wert­vol­le Impul­se. Natür­lich erfor­dert der pro­fes­sio­nel­le Ein­satz der Tech­ni­ken etwas Übung – aber die Auf­nah­me die­ser Tech­ni­ken in das eige­ne Reper­toire lohnt sich.

Kategorien
Coaching Karrierecoaching Visionscoaching

Warum Coaching in der Existenzgründung?

Immer mehr Men­schen suchen in der Selb­stän­dig­keit ihre Unab­hän­gig­keit und wäh­len die­se, um selbst­be­stimmt agie­ren zu kön­nen. Um einer Beru­fung zu fol­gen oder auch um Wohl­stand zu schaf­fen! Daher gibt es heu­te Grün­der­coa­chings — Coa­ching in der Existenzgründung.

In Deutsch­land haben sich für Exis­tenz­grün­der ver­schie­de­ne Pro­gram­me ent­wi­ckelt, die auf unter­schied­li­chen Stand­bei­nen ste­hen. Der Autor ist der Über­zeu­gung, dass ein Grün­der­coa­ching heu­te über die klas­si­schen The­men hin­aus­ge­hen sollte.

Die Motivationen und Hemmnisse des Gründers erkennen

Men­schen, die sich für eine Exis­tenz­grün­dung ent­schie­den haben, haben eine Idee zu einem Pro­dukt oder einer Dienst­leis­tung wei­ter­ent­wi­ckelt. Sie wis­sen, was sie anbie­ten wol­len. Dazu braucht ein jeder Grün­der auch das Wis­sen über die ver­schie­de­nen Anfor­de­run­gen an eine Selb­stän­dig­keit. Denn wenn man sel­ber ein Unter­neh­men führt, gibt es kei­ne auto­ma­ti­sche Buch­hal­tung, kei­ne Ver­triebs­ein­heit, kei­ne EDV-Abtei­lung oder auch kei­ne recht­li­che Bera­tung ein­fach so dazu. Die­se muss man extern ein­kau­fen oder durch Mit­ar­bei­ter abbil­den. Meist star­ten die Per­so­nen ihre Selb­stän­dig­keit allei­ne oder haben jeman­den als Part­ner an ihrer Sei­te. Damit über­nimmt man per­sön­lich die Ver­ant­wor­tung der ver­schie­dens­ten Unter­neh­mens­be­rei­che. Genau an die­sem Punkt ist es wich­tig, sich Gedan­ken zu machen, wel­che Auf­ga­ben mit der neu­en Ver­ant­wor­tung ein­her­ge­hen. Wel­che kann und will ich kos­ten­er­zeu­gend weitergeben?

Wie soll das Tagesgeschäft aussehen?

Oder bin ich bereit all die­se Berei­che im Täg­li­chen selbst abzu­bil­den, um die Kos­ten anfäng­lich gering zu hal­ten? Aber was sind die Stim­men in mir, die es mir schwer machen, die ein­zel­nen Berei­che unbe­küm­mert und mit Leich­tig­keit anzu­ge­hen? Im Tages­ge­schäft des Unter­neh­mens abzu­bil­den. Denn jeder hat The­men, mit denen er sich schwer­tut. Wäre es nicht sehr för­der­lich die The­men zu ken­nen, die uns intrinsisch steu­ern? Mit wel­chen Ein­flüs­sen man auf­ge­wach­sen ist. Wel­che Glau­bens­ät­ze einem in der Kind­heit durch die die Fami­lie oder das Umfeld „ein­ge­trich­tert“ wor­den sind. Kennst Du Dei­ne eige­nen? Wel­che kön­nen heu­te bei der Aus­übung der täg­li­chen Auf­ga­ben hin­der­lich sein oder sogar stop­pend?
Natür­lich sind Exis­tenz­grün­der sehr moti­viert, müs­sen viel ler­nen und brin­gen sich Din­ge über all die unter­neh­me­ri­schen Anfor­de­run­gen in einem Grün­dungs­pro­zess bei.

Was wird heute angeboten?

Aber gehen die Anbieter/Trainer/Berater, die die­ses The­ma anbie­ten, auf die nicht so offen­sicht­li­chen Beweg­grün­de der Grün­der ein? Wird ein voll­stän­di­ges Coa­ching in der Exis­tenz­grün­dung durch­ge­führt? Auf die­je­ni­gen The­men, die den Grün­der intrinsisch moti­vie­ren oder die, die ihn im Täg­li­chen abhal­ten, not­wen­di­ge Din­ge zu erle­di­gen. Wer­den die­se The­men im klas­si­schen Grün­der­coa­ching beleuch­tet? Vie­le der geschäft­li­chen Part­ner­schaf­ten schei­tern in den ers­ten Jah­ren. Gesell­schafts­struk­tu­ren ver­än­dern sich. Viel­leicht auch, weil man Gedan­ken und Anfor­de­run­gen an den Part­ner hat­te, die in der ers­ten Motivation/der ers­ten Eksta­se des Grün­dens nicht klar und deut­lich bespro­chen wur­den. Oder ein­ge­schränk­te Mög­lich­kei­ten des Ande­ren in Bezug auf bestimm­te The­men, die nie wirk­lich beleuch­tet oder über­haupt iden­ti­fi­ziert wur­den. Ein­fach über­se­hen. Wie in einer Paar­be­zie­hung; anfäng­lich ist vie­les oder sogar alles rosarot. 

Visionen klar erkennen

Ist da nicht der Zeit­punkt, um mal klar über tie­fer­lie­gen­de Zie­le und Visio­nen, Moti­va­tio­nen und Hemm­nis­se nach­zu­den­ken? Sind Dir als Grün­der und Dei­nen Part­nern im Geschäft neben mög­li­chen Ertrags­vor­stel­lun­gen und Ver­tei­lung der Auf­ga­ben auch die Visi­on bewusst, die eigent­lich hin­ter allem ste­hen? Das greift heu­te das Coa­ching, zum Bei­spiel in Team­coa­chings in schon bestehen­den Unter­neh­men, auf. Dann wer­den die­se wie­der zusam­men­ge­führt. End­lich lernt man mehr über die Kol­le­gen und deren Moti­va­ti­on. Kann bes­ser mit dem umge­hen, was ist, weil man es ver­steht. Oder wuss­test Du schon im Ange­stell­ten­sein was Dein Gegen­über am Schreib­tisch wirk­lich moti­vier­te? War­um er etwas tat, oder auch nicht? Dann ist ein Gegen­steu­ern oder die Not­wen­dig­keit, Auf­ga­ben abzu­neh­men, offen­sicht­lich. Dafür gibt es das Coa­ching in der Existenzgründung.

Klarheit gewinnen zu diesem Zeitpunkt

Ist es nicht wich­tig, in den ers­ten Momen­ten mehr Klar­heit gewin­nen zu kön­nen? Gera­de bei dem Ein­brin­gen sei­ner Exis­tenz und meist auch eini­ger finan­zi­el­ler Mit­tel. Und nicht nur über die Geschäfts­idee, das Bud­get, die Finan­zie­rung, das Mar­ke­ting, das Fir­men­kon­strukt, das Pro­dukt oder die Dienst­leis­tung, das mög­li­che Wachs­tum viel zu wis­sen. Nein, viel­leicht auch die ganz per­sön­li­chen Zie­le für den zukünf­ti­gen Ein­zel­un­ter­neh­mer oder jeder ein­zel­nen Per­son, die Visio­nen wie etwas in 5 oder 10 Jah­ren sein soll – jetzt schon geplan­ter Verkauf/Kapitalisierung etc.? Wie und wie­viel will man dann arbei­ten? Gibt es schon auf­kei­men­de Kon­flik­te? Jeder denkt anders und redet nicht immer ganz ehr­lich und offen darüber. 

Themen die sich zeigen

Gedan­ken wie „das könn­te die Grün­dung gefähr­den! Ich will mich nicht zei­gen!“ brin­gen die The­men nicht ans Tages­licht. Aber wäre es jetzt nicht der bes­te Moment? Wich­tig, um noch kla­rer an dem arbei­ten zu kön­nen, was man sich vor­ge­nom­men hat? Um sich dann nicht mit auf­kom­men­den Brem­sen der Moti­va­ti­on kon­fron­tiert zu sehen. Hier soll­te man sich mehr Gedan­ken, über die zu behan­deln­den The­men, in dem statt­fin­den­den Grün­der­coa­ching machen. Denn die meis­ten klas­si­schen The­men in der Exis­tenz­grün­dungs­be­ra­tung beinhal­ten folgendes:

Elementare Themen der Existenzgründung

Her­an­füh­rung an die ver­schie­de­nen The­men, die ele­men­tar bei der Grün­dung eines eige­nen Unter­neh­mens sind:

Wo bekom­me ich als Exis­tenz­grün­der güns­ti­ge Kredite?

Wie stel­le ich das Start­ka­pi­tal und die Betriebs­mit­tel aus­rei­chend sicher?

Wie­viel benö­tigt das zu grün­den­de Unternehmen?

Wie ist ein Betriebs­mit­tel­kre­dit abgesichert?

Wel­che Grün­der­zen­tren bie­ten erschwing­li­che­re Büroflächen?

Wel­che Insti­tu­tio­nen orga­ni­sie­ren Wett­be­wer­be für Grün­der mit groß­zü­gi­gen Prämien?

Und bei all dem möch­te man den Men­schen, die das Risi­ko wagen, auch noch die pro­fes­sio­nel­le Hil­fe durch eine Exis­tenz­grün­dungs­be­ra­tung zuteil­wer­den las­sen. All das Wis­sen, das man tech­nisch und theo­re­tisch hat, um ein ange­hen­des Unter­neh­men gut in der Start­pha­se zu beglei­ten. Bedarf es jetzt auch einem Coa­ching in der Exis­tenz­grün­dung? Neben der klas­si­schen Bera­tung? Jetzt ist der Zeit­punkt, weil auch jetzt viel falsch gemacht wer­den kann oder man Din­ge ein­fach übersieht.

Es soll­te ein expli­zi­ter Busi­ness­plan erstellt wer­den, da einem anfäng­lich der Über­blick über mög­li­che Kos­ten fehlt.

Und das Potenzial?

Wel­cher Markt / Kun­den­kreis muss defi­niert und auch iden­ti­fi­ziert werden?

Wel­ches Umsatz­po­ten­zi­al steckt dahinter?

Brau­che ich Mit­ar­bei­ter und wenn ja, wel­che Per­sön­lich­kei­ten und Kom­pe­ten­zen soll­ten die­se mitbringen?

Alles um den Start für das Unter­neh­men zu erleich­tern. Man braucht viel­leicht sogar schon ein Orga­ni­gramm und Stellenbeschreibungen.

Dies ist der Zeit­punkt, zu dem es Sinn macht eine gute, qua­li­fi­zier­te und pro­fun­de Bera­tung zu erhal­ten. Einen Busi­ness­plan zu erstel­len und die Finan­zen genau zu pla­nen. Aber dar­über hin­aus eine Per­son an sei­ner Sei­te zu haben, die nicht nur berät. Nein, auch dem wirk­li­chen Coa­chin­g­an­satz folgt. Die ein wirk­li­ches Coa­ching in der Exis­tenz­grün­dung oder im klas­si­schen Kar­rie­re Coa­ching umsetzt.

Gründercoaching in Deutschland

Um die­se The­men für einen Exis­tenz­grün­der abbild­bar zu machen, hat man das Grün­der­coa­ching Deutsch­land ins Leben geru­fen.
Hier­mit soll Grün­dern die Mög­lich­keit gege­ben wer­den, gera­de in der Zeit vor der Grün­dung die rich­ti­gen Fra­gen stel­len zu kön­nen. Das Wis­sen zu schär­fen und auch mit ele­men­ta­ren Fra­gen kon­fron­tiert zu wer­den. Nicht nur zu den betriebs­wirt­schaft­li­chen und kon­zep­tio­nel­len The­men einer Exis­tenz­grün­dung. Auch um das Bewusst­sein zu sich und sei­nen The­men zu schärfen.

Was ist geregelt?

Der Gesetz­ge­ber legt einen För­der­zeit­raum von 12 Mona­ten fest. Inner­halb die­ses Zeit­fens­ters kön­nen sich Frei­be­ruf­ler und Gewer­be­trei­ben­de von einem Bera­ter betreu­en las­sen. För­der­fä­hig sind dabei Bera­tungs­the­men wie Markt­stu­di­en, Mar­ke­ting­plä­ne oder Finan­zie­rungs­stra­te­gien. Von der För­de­rung aus­ge­schlos­sen sind Ver­si­che­rungs- und Steu­er­be­ra­tun­gen sowie juris­ti­sche Arbeiten.


Mit welcher Summe wird gefördert?

Es gibt einen Zuschuss im Rah­men einer För­de­rung des Grün­der­coa­chings. Hier­bei han­delt es sich um eine antei­li­ge Erstat­tung der Hono­rar­kos­ten in Höhe von maxi­mal 6000 Euro die der Exis­tenz­grün­der erhal­ten kann. Maxi­ma­les Tagesho­no­rar ist 800 Euro und darf nicht über­schrit­ten wer­den. Ist das Unter­neh­men in den neu­en Bun­des­län­dern ansäs­sig, erhält es 4500 Euro von den gezahl­ten 6000 Euro zurück. Hat das Unter­neh­men sei­nen Sitz hin­ge­gen in den alten Bun­des­län­dern, wer­den maxi­mal 3000 Euro erstat­tet. Wich­tig ist hier­bei, dass die Bera­tung inner­halb von 12 Mona­ten abge­schlos­sen sein sollte.


Aber es gibt auch ein Gründercoaching von der Bundesagentur für Arbeit

Wird aus einer bestehen­den Erwerbs­lo­sig­keit her­aus die Exis­tenz­grün­dung betrie­ben, kann der Grün­der von einer beson­de­ren För­de­rung pro­fi­tie­ren. Unab­hän­gig davon, ob die Neu­grün­dung in den alten oder neu­en Bun­des­län­dern erfolgt, kann in die­sem Fall ein Zuschuss von 90 Pro­zent des gezahl­ten Bera­ter-Hono­rars erstat­tet wer­den. Das maxi­ma­le Hono­rar des Coa­ches darf dabei 4000 Euro nicht über­stei­gen. Das bedeu­tet, der Grün­der trägt einen Eigen­an­teil von ledig­lich 400 Euro. Damit die­se beson­de­re Form der För­de­rung genutzt wer­den kann, muss die Grün­de­rin oder der Grün­der den Grün­dungs­zu­schuss, das Ein­stiegs­geld oder ande­re Leis­tun­gen nach SGB II erhalten.


Wo muss der Zuschuss beantragt werden?


Exis­tenz­grün­der müs­sen sich mit ihrem Antrag an einen regio­na­len Part­ner der För­der­bank KfW wen­den. Zu den Part­nern gehö­ren loka­le Indus­trie- und Han­dels­kam­mern, Grün­dungs­in­itia­ti­ven, Hand­werks­kam­mern und Wirtschaftsförderungsgesellschaften.

Kategorien
Coaching Karrierecoaching Visionscoaching

Einstieg für Veränderungen finden

Immer wie­der stel­len Men­schen fol­gen­de Fra­ge: „Was möch­te ich als nächs­tes tun, brau­che ich Ver­än­de­rung?“ Dafür benö­tigt man den rich­ti­gen Ein­stieg in eine Veränderung.

Jeder Ein­stieg benö­tigt eine Ent­schei­dung. Der Ein­stieg in etwas Neu­es, in etwas Unbe­kann­tes. Älte­re Men­schen stei­gen in den Lebens­ab­schnitt Ren­te ein. Das ist etwas Fest­ste­hen­des. Etwas, was dann ein­fach dran ist. Es ist gere­gelt. Bei Men­schen in der Mit­te ihres Lebens stellt sich das noch etwas anders da. Sie haben schon eini­ges an Erfah­run­gen machen dür­fen und die­se spie­len bei den Ent­schei­dun­gen für einen Ein­stieg in etwas Neu­es eine Rol­le. Und dann gibt es die jun­gen Men­schen. Die­se suchen den Ein­stieg in etwas Unbe­kann­tes, in etwas, wo noch kei­ne per­sön­li­chen Erfah­run­gen in die Ent­schei­dung ein­flie­ßen kön­nen. In das beruf­li­che Leben durch Kar­rie­re Coa­ching. Neue Schrit­te im Bezie­hungs­le­ben. Etwas Neu­es mit vie­len Ent­schei­dungs­kreu­zun­gen an denen Du abbie­gen oder ein­fach wei­ter­fah­ren könn­test. Oder auch musst. Wie geht es Dir damit?

Men­schen wün­schen sich aber den ruhi­gen Weg. Wird es in der heu­ti­gen Zeit nicht immer schwie­ri­ger, den Ein­stieg in etwas Neu­es zu fin­den? Die gewach­se­ne Viel­falt von Mög­lich­kei­ten macht es immer schwie­ri­ger, eine Ent­schei­dung zu tref­fen. Durch Social Media, die schnel­le Kom­mu­ni­ka­ti­on, das Han­dy, das Inter­net, die Ange­bots­viel­falt, die heu­ti­ge Mei­nungs­ma­che. Mit die­sem brei­ten Fächer gibt es so vie­le ein­fluss­neh­men­de Quel­len. Man muss sich eigent­lich nur nach den vie­len erlang­ten Infor­ma­tio­nen ent­schei­den, um den Ein­stieg zu fin­den. Das muss man können.

Unsicherheiten zum Einstieg überwinden

Aber es ist nicht nur das. Men­schen wer­den immer unsi­che­rer bei der Ent­schei­dungs­fin­dung. Sie sind unsi­cher, ob sie das Rich­ti­ge zu tun. Sie befürch­ten, an einer Kreu­zung im Leben falsch abzu­bie­gen. Nicht jede Mög­lich­keit wirk­lich in alle Rich­tun­gen geprüft und durch­dacht zu haben. Sie haben Angst, das Fal­sche zu tun. Das baut Druck auf! Heu­te wis­sen wir, dass das was Druck macht nicht nur im Außen ent­steht. Nein, auch durch die Mus­ter in denen wir leben, durch das was unse­re Eltern gepre­digt haben und die Glau­bens­sät­ze, denen wir folgen.

Wäre es nicht gut zu wis­sen was sich in uns zeigt, wenn die­ser Moment des Drucks ent­steht? Damit umzu­ge­hen, anstatt nur in die Reak­ti­ons­mus­ter zu fallen.

Könn­ten wir nicht leich­ter Ent­schei­dun­gen fäl­len, wenn wir dies in uns erken­nen könn­ten? Wäre das der Ein­stieg in Ver­än­de­run­gen? Wis­sen was in dem Moment in uns pas­siert. Für sol­che Momen­te gibt es Men­schen, die einem hel­fen kön­nen. Eine Per­son die Dich auf dem Weg der intrinsi­schen Erkennt­nis beglei­ten kann. Ein Coach, der Werk­zeu­ge kennt, mit denen man sich bewuss­ter macht, wel­chen Weg man eigent­lich gehen möch­te. Dann könn­test Du kla­rer die Ent­schei­dung fäl­len. Den Ein­stieg für Ver­än­de­run­gen hät­test Du dann gefunden.

Kategorien
Coaching Karrierecoaching Visionscoaching

Der Blick in die Zukunft

Als es mir bewusst wurde

In der ers­ten Zeit als Coach wur­de mir immer kla­rer, dass das Beglei­ten von Men­schen, das Coa­chen, eine tol­le Auf­ga­be ist. Die­ses Tun erfüllt mich und macht mich glück­lich. Und nicht nur für mich als Coach. Durch die Viel­zahl der Begeg­nun­gen mit Men­schen, die mir im Rah­men des Coa­chings oder auch schon als Bera­ter mehr über sich erzähl­ten und mit mir ihre Zie­le erar­bei­te­ten, wur­de mir noch kla­rer, dass es auch bei die­sen Men­schen um viel mehr ging. Die auch von einem Haus am Meer träu­men, etwas Eige­nes grün­den wol­len oder auch mal die höchs­ten Ber­ge bestei­gen wol­len. Das unter­streicht mei­ne Ver­mu­tung: Nicht nur der Job muss wirk­lich zu uns pas­sen, son­dern auch alles ande­re. Men­schen wer­fen ger­ne einen Blick in die Zukunft.

https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Gustav_Jung Die meis­ten Men­schen kom­men, zum Teil in der Lebens­mit­te, an einen Punkt, an dem sie ihr Leben in Fra­ge stel­len. C.G. Jung beschrieb die­sen Moment als „Zeit­punkt des Erwa­chens“. Dann ist es wich­tig, sich als Indi­vi­du­um zu sehen, die Befrei­ung unse­res wah­ren Wesens­kerns mög­lich zu machen.

Die eige­ne Wahr­heit erken­nen. Sich nicht mehr danach zu rich­ten, was ande­re oder die Gesell­schaft von einem erwar­ten. Son­dern sei­ner eige­nen inne­ren Stim­me zu fol­gen und zu hören, was sie sagt. Zuhö­ren. Es wird den Tag geben, an dem wir fest­stel­len, dass wir eine lan­ge Zeit unse­res Lebens gelebt haben und sich noch­mal etwas ver­än­dern muss… Soll­te? Dies ist ein sehr span­nen­der Moment. Der Moment, um zu ent­schei­den, was man in sei­ner Zukunft und mit sei­nem Leben noch machen möch­te. Was sinn­haft für einen ist, um sich wei­ter zu ent­wi­ckeln und noch etwas für sich zu errei­chen. Dies ist der Moment, in dem wir gemein­sam Dei­ner Visi­on durch ein Coa­ching einen Rah­men geben kön­nen. Mal einen Blick in die eige­ne Zukunft wer­fen. Durch Life Coa­ching oder auch ein Kar­rie­re Coa­ching.