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Blockaden lösen – wie?

Im klas­si­schen sys­te­mi­schen Coa­ching ist die Auf­ga­be des Coa­ches die The­men die der Cochee hat zu inte­grie­ren. Um dies tun zu kön­nen ist die Auf­ga­be im  beglei­ten­den Coa­ching her­aus­zu­fin­den wel­che gute Absicht des Coa­chees hin­ter all sei­nem Han­deln steckt. Wenn dies gelingt und durch den Pro­zess her­aus­ge­ar­bei­tet wur­de, ist man in der Lage die Blo­cka­den zu lösen die den Coa­chee immer wie­der in sei­ne Hand­lungs­struk­tur bringt. Durch das Blo­cka­den lösen ver­än­dert sich etwas!

Durch Acht­sam­keit sehr wach dabei zu sein, dar­auf zu ach­ten und zu hören was der Coa­chee ver­än­dern bzw los­las­sen möch­te ist die Auf­ga­be des Coa­ches. Wenn dies dem Coach gelingt, hat der Coa­chee die Mög­lich­keit das Anlie­gen in die Auf­lö­sung zu brin­gen. Natür­lich gehen die Men­schen die ins Coa­ching gehen sehr häu­fig davon aus, dass es gelingt es schnell gelöst zu bekommen.

Jeder Mensch hat den Wunsch unan­ge­neh­me Eigen­schaft schnell abzu­le­gen oder dass es gelingt das sich die­ses ein­fach auf­löst. Doch Eigen­schaf­ten in der Per­sön­lich­keit sind wie alle psy­chi­schen Struk­tu­ren genau­so wie Kör­per­tei­le. Es ist kaum mög­lich die­se ein­fach so zu lösen. Durch ein ein­fa­ches Her­aus­schnei­den wird es einem nicht gelin­gen die Hand­lungs­wei­sen ein­fach zu ent­fer­nen. Man darf nicht aus­ser Acht las­sen, dass hin­ter jedem Ver­hal­ten ‑ob posi­ti­ves und auch nega­ti­ves — eine gute Absicht steckt oder gesteckt hat.  Und wenn man die­ses Ver­ständ­nis nutzt erkennt man wie­viel Kraft hin­ter so einem Ver­hal­ten steckt.

Strukturen erkennen

Jede Per­sön­lich­keit besteht aus ver­schie­de­nen Schich­ten und durch die Ent­wick­lung des Men­schen bil­det alles eine Ein­heit und gehört zusam­men. Dies ist an eine Logik geknüpft, denn nichts ist wirk­lich irra­tio­nal. Jetzt besteht die Auf­ga­be des Coa­ches dar­in nach den guten Absich­ten im Sys­tem des Kli­en­ten zu for­schen und her­aus­zu­fin­den ob es sich wirk­lich um eine Blo­cka­de han­delt und man die Blo­cka­de lösen kann.

Es gibt ein­fa­che Bei­spie­le die­se Ver­hal­tens­mus­ter in unse­rem Umfeld die immer wie­der statt­fin­den. Zum Bei­spiel erzählt Dir jemand das die Men­schen in sei­nem Umfeld sich nicht rich­tig ver­hal­ten und es ihm nicht mög­lich ist das Ver­hal­ten der ande­ren zu ver­ste­hen. Immer wie­der bringt ihn das inner­lich in Rage und er fühlt sich unwohl. Er wünscht sich das Gefühl der Wut und des Belei­digtseins los­las­sen zu kön­nen, aber lei­der schafft er dies trotz teil­wei­ser gros­ser Anstren­gung nicht.

Suche beginnen

 Um etwas ver­än­dern zu kön­nen ist es in die­ser Pha­se des Coa­chings wich­tig zu ver­ste­hen woher der Coa­chee die Wut hat; wo der Ursprung die­ses Gefühls liegt. Der geschul­te Coach kann jetzt wahr­neh­men das sein Kli­ent alles dar­an setzt, das sich die „Ande­ren“ so ver­hal­ten wie er es sich wünscht und wie er es für rich­tig hält. Dabei fällt die Kon­troll­sucht auf und ab dem Moment des Erken­nens geht es ums Ver­ste­hen. Es gilt mit einer posi­ti­ven Sicht auf den Coa­chee und die Situa­ti­on zu schau­en, um immer kla­rer erken­nen zu kön­nen wel­che guten Absich­ten den Coa­chee ver­an­lasst so zu den­ken. Aus die­ser Posi­ti­on ent­wi­ckeln sich die Fra­gen denen sich der Coa­chee stel­len soll­ten um die Blo­cka­de lösen zu können.

Es wer­den sich jetzt Din­ge zei­gen die den Ver­än­de­rungs­pro­zess star­ten las­sen.. Es könn­te sein, dass die Mut­ter des Coa­chees depres­siv war. Dadurch war er nicht in der Lage sei­ne Mut­ter emo­tio­nal erfas­sen zu kön­nen und es war für ihn immer das Gefühl der „Nicht­prä­senz“ der Mut­ter da.

Verhaltensmuster entwickelt

Wir blei­ben bei dem Bei­spiel von der Mut­ter. Um sie in der emo­tio­na­len Prä­senz ihm gegen­über hal­ten zu kön­nen, fing er an auf sie auf­zu­pas­sen und um dafür zu sor­gen, dass sie bei ihm war. Er lern­te schnell, dass es ihm bes­ser ging wenn er ihr Ver­hal­ten kon­trol­lier­te. Das gelang ihm am bes­ten, wenn er ihr Ver­hal­ten kon­trol­lier­te. Er ver­hielt sich wütend oder for­dernd, leg­te sich Lau­nen zu die die Mut­ter zwan­gen nach ihm zu schau­en. In den Moment hat­te er das Gefühlt das sie bei ihm war und das half ihm dabei sich immer siche­rer zu füh­len. Es brach­te eine Sta­bi­li­tät in sein Leben die nicht aus der Wahr­heit des Momen­tes ent­stand aber ein Gefühl der Sicher­heit gab.

Das kon­trol­lie­ren­de Ver­hal­ten, das vie­len Men­schen vor den Kopf stößt, war in der Ver­gan­gen­heit ein Hilfs­mit­tel in der siche­ren Situa­ti­on zu blei­ben. Gelang es ihm die Mut­ter in eine Reak­ti­on zu brin­gen, konn­te er sich in dem siche­ren Gefühl wie­gen. Das Ver­hal­ten von depres­si­ven Men­schen, mit dem Hang zur Sui­zi­da­li­tät, sind durch Kin­der spür­bar und das bringt sie dazu die­ses bei­spiel­haf­te Ver­hal­tens­mus­ter zu ihrem zu machen.

Mitgefühl zeigen

Durch die Pro­zess­ent­wick­lung fängt der Coach an die Ver­zwei­fe­lung die hin­ter dem Ver­hal­ten steckt immer mehr zu erken­nen und er ent­wi­ckelt ein Mit­ge­fühl. Das Ver­hal­ten das aus so tie­fen Beweg­grün­den ent­stand wird man nicht ein­fach so los. Das Gefühl und das Bedürf­nis das hin­ter all dem steckt basiert auf kind­li­cher kla­rer Lie­be. Dies hat die Müt­ter schon immer  mit den Kin­dern ver­bun­den. Durch die nächs­ten Schrit­te im Pro­zess Blo­cka­den lösen wird kla­rer wel­che Struk­tur dahin­ter steckt und der Coach kann Anfan­gen gemein­sam im Pro­zess Lösun­gen mit dem Coa­chee zu erar­bei­ten. Dabei spielt Geduld und Mit­ge­fühl eine ent­schei­den­de Rol­le um die Blo­cka­de lösen zu können.

Die wirk­li­che und vor­der­grün­di­ge Auf­ga­be als Coach ist es also, für jeden Coa­chee ech­tes Mit­ge­fühl zu ent­wi­ckeln. Wenn ein Coach im „ hier darfst Du sein, hier bist du Mensch“ bleibt, wird er den Coa­chee nicht ver­ur­tei­len. Son­dern mit Acht­sam­keit ver­su­chen die zugrun­de lie­gen­de Logik hin­ter dem Ver­hal­ten immer bes­ser zu ver­ste­hen und wert­schät­zend aufzudecken.

Sobald das Ver­hal­ten in den Situa­tio­nen ver­stan­den wur­de, ist der Coach in der Lage dem Coa­chee ver­ständ­lich zu machen wes­halb ande­re Men­schen heu­te abwei­send auf ihn reagie­ren. Der Coach ist jetzt in der Lage ver­ständ­lich zu machen, dass sich all sein Ver­hal­ten nicht auf die aktu­el­le Situa­ti­on bezieht, son­dern ein Ver­hal­ten ist das aus dem Wunsch nach Kon­trol­le und der dar­aus ent­ste­hen­den Wut der letz­te Aus­druck einer tie­fen Lie­be ist.

Verhaltensmuster neu anlegen

Jetzt hat das Gefühl die Chan­ce „auf­ge­löst“ zu wer­den, indem man es dem Coa­chee ver­ständ­lich macht und ein neu­es Gefühl für ihn anlegt. Das hin­ter all dem die Lie­be liegt, die in dem „alten“ Gefühl und Ver­hal­ten ver­bor­gen war, bekommt einen neu­en Aus­druck. So darf die Lie­be wei­ter leben­dig sein. Jetzt kann man die Mög­lich­keit des Aus­dru­ckes verändern.

So ent­wi­ckeln sich im sys­te­mi­schen Coa­ching Ver­än­de­run­gen. Es hilft, ande­re zu ver­ste­hen und ihnen zu hel­fen, sich sel­ber bes­ser zu ver­ste­hen. Im sys­te­mi­schen Coa­ching ist es daher ele­men­tar das der Coach das ver­in­ner­licht hat und es auch prak­ti­ziert und Blo­cka­den lösen zu können.

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Meditation in Meldorf

Ich berei­te mich gera­de auf ein Medi­ta­ti­ons­se­mi­nar in Mel­dorf vor. In den letz­ten Wochen wur­de immer kla­rer, dass ich am Stand­ort Mel­dorf in Dith­mar­schen einen Stand­ort gefun­den habe, der ger­ne mal medi­tie­ren möch­te; neben den Coa­chings in Ham­burg, in Mel­dorf und mei­nen Besu­chen bei mei­nen Kun­den. Und nun darf ich mit Men­schen aus Dith­mar­schen medi­tie­ren. Medi­ta­ti­on ist eine gute Ergän­zung zum rea­len Coa­ching. Denn sie bringt Ruhe in die Gedan­ken. Es macht den Medi­tie­ren­den bewuss­ter und bringt ihn eher in der Lage etwas zu erken­nen und dann auch zu ver­än­dern! Nicht nur in einer Medi­ta­ti­on in Meldorf.

Die bewusste Ebenen

Ich mag die Arbeit auf der bewuss­ten Ebe­ne und daher macht mir neben dem Coa­chen auch das Medi­tie­ren sehr viel Freu­de. Es ver­än­dert Din­ge und lässt den Men­schen bei sich „ankom­men“. Heu­te muss ich mir Gedan­ken machen was ich für das Semi­nar mit­neh­men wer­de und wel­che „Werk­zeu­ge“ ich in dem Tages­se­mi­nar ein­set­zen möch­te. Erfah­rungs­ge­mäß kom­men Men­schen mit Erwar­tungs­hal­tun­gen. Die Erwar­tung viel zu erfah­ren und auch zu ler­nen. Aber muss ich mir des­we­gen viel theo­re­ti­sches Wis­sen aneig­nen, um ein gutes Medi­ta­ti­ons­se­mi­nar statt­fin­den zu las­sen? In mei­ner Welt eher nicht. Denn was kann der Teil­neh­mer neben dem ruhi­gen und bewuss­ten Atmen und dem Spü­ren ler­nen, noch ler­nen um es nicht stres­sig zu machen. Ist das nicht schon sehr viel Infor­ma­ti­on und Erfah­rung für einen Tag? Mal inten­siv im Kon­takt mit sich selbst  zu sein und auch zu spü­ren, was auf der kör­per­li­chen, gedank­li­chen, intrinsi­schen und auch Kon­takt­ebe­ne pas­siert? Ich wer­de es dabei belas­sen und ein­fach hingehen.

Was nehme ich mit?

Eine Klang­scha­le, eine Uhr ‑um die Zeit auch etwas im Blick zu haben- , für mich eine Decke oder auch eine Yoga­mat­te. Ein Medi­ta­ti­ons­kis­sen? Und natür­lich den rich­ti­gen Raum, die Ruhe und mich selbst. Mit die­ser Aus­rüs­tung wer­de ich zum Raum gehen, in sehr beque­mer Klei­dung, in der die Medi­ta­ti­on in Mel­dorf statt­fin­den wird. Und mich auf das Ein­las­sen was mich dort erwar­ten wird.

Was werde ich tun?

Erst­mal nur ruhig dasit­zen und das Zusam­men­tref­fen wir­ken las­sen. Ein­fach mal die Men­schen die sich für so einen Tag ent­schie­den haben ken­nen­ler­nen und Fra­gen: Wie geht es Dir gera­de? (bit­te nur mit weni­gen Wor­ten ant­wor­ten)  Was bringst Du an Erwar­tun­gen und Gedan­ken mit? Damit eröff­ne ich den Kreis der Mit­me­di­tie­ren­den und in der Regel wird die Ener­gie im Raum immer ruhi­ger und wir kön­nen ein­fach beginnen.

Wir schau­en dann ein­fach mal was gera­de dran ist. Wel­che Wahr­neh­mun­gen da sind und was sie mit uns machen. So kommt man lang­sam in die Acht­sam­keit für sich, den Moment und sei­nen Körper.

Die nächsten Schritte

Dann wer­den wir lang­sam und irgend­wie gemein­sam auf das Eigent­li­che zusteu­ern. Die Augen schlies­sen und für eini­ge Minu­ten in der Stil­le sowie einer guten Sitz­hal­tung inne hal­ten… Dabei kön­nen wir auch klei­ne unter­stüt­zen­de Übun­gen den Pro­zess beglei­ten las­sen. Lass Dich ein­fach mal fal­len! Schau was es mir dir macht und las­se Dich immer wie­der in die Hal­tung zurück­fal­len: Was ist eigent­lich gera­de dran?

Hat die­ser klei­ne Arti­kel Dein Inter­es­se geweckt? In Mel­dorf hast Du die Mög­lich­keit es ein­mal zu pro­bie­ren. Medi­ta­ti­on in einem acht­sa­men Umfeld und im rich­ti­gen Rah­men ken­nen­ler­nen. Auch in einem guten Coa­ching fin­det Medi­ta­ti­on sei­ne Berechtigung.


Und was brauchst Du für Deine Meditation? Bequeme Kleidung, einen Stuhl oder eine Unterlagen für den Boden, Lust auf ein neues Erlebnis, Neugier, Vertrauen und den Moment Zeit den es braucht, um den Tag mit anderen Menschen zu sein und die Meditation in Meldorf zu erleben!

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Fragen zum Coaching

Es kommt sehr häu­fig vor, dass Men­schen Fra­gen zum Coa­ching stel­len um zu erfah­ren was eigent­lich pas­siert und um ein bes­se­res Ver­ständ­nis für Coa­ching zu haben.

Wo wird Coaching eingesetzt?

Coa­ching fin­det zuneh­mend im pri­va­ten Kon­text, aber heu­te meist noch im beruf­li­chen Kon­text statt. Das Zusam­men­spiel die­ser bei­den Berei­che wird immer sicht­ba­rer. Coa­ching ist eine indi­vi­du­el­le Dienst­leis­tung für den Men­schen. Dabei steht oft im Vor­der­grund, dass es ver­än­de­rungs­un­ter­stüt­zend ist. Coa­ching ist ziel­be­zo­gen und ganzheitlich.

Warum ist Coaching so wichtig?

Kon­kre­te Grün­de für einen Kli­en­ten, sich für ein­Coa­ching zu ent­schei­den, sind: Ver­än­de­rung bzw Ver­bes­se­rung des Bezie­hungs­ver­hal­tens, Auf­lö­sen unan­ge­mes­se­ner Verhaltens‑, Wahr­neh­mungs- und Beur­tei­lungs­ten­den­zen, Zie­le her­aus­zu­fin­den und die­se in die Umsetz­tung brin­gen. Sowie der sozia­len Kom­pe­ten­zen als auch der Manage­ment- und Füh­rungs-Kom­pe­ten­zen. Und noch eini­ge mehr.

Wann ist ein Coaching sinnvoll?

Mit Hil­fe eines Coa­chings kannst du ver­al­te­te Ver­hal­tens­mus­ter durch­bre­chen und dei­ne Gedan­ken ord­nen als auch Antrei­ber erken­nen und Blo­cka­den iden­ti­fi­zie­ren. Dein Coach hilft dir, dir dei­ner Wer­te und Bedürf­nis­se bewusst zu wer­den. Wenn Du etwas ver­än­dern möch­test aber nicht so rich­tig vor­an kommst.

Die Bereit­schaft für eine Ver­än­de­rung ist aber eine ele­men­ta­re Grund­la­ge für den Erfolg eines Coachings.

Wer nimmt Coaching in Anspruch?

Men­schen die etwas in Ihrem Leben ver­än­dern wol­len, weil sie mer­ken, dass es irgend­wie nicht wei­ter geht. Weil Sie mer­ken, dass etwas sie davon abhält Din­ge zu tun oder den nächs­ten Schritt zu gehen. Hier­für ist das soge­nann­te Life Coa­ching sehr sinnvoll.

Im Busi­ness Coa­ching oft­mals das mitt­le­re Manage­ment von Groß­un­ter­neh­men, weil hier die Mög­lich­keit gege­ben wird. Aber es ist zu erken­nen, dass auch immer öfter Unter­neh­mer die­ses Instru­ment für sich nutzen.

Wie läuft ein Coaching ab?

Eine Coa­ching-Sit­zung dau­ert nor­ma­ler­wei­se 60 – 90 Minu­ten. Wie vie­le Sit­zun­gen ins­ge­samt benö­tigt wer­den ist indi­vi­du­ell sehr unter­schied­lich und stark von Dei­nem Anlie­gen abhän­gig. Als Dau­men­re­gel gilt: bei „klei­ne­ren“ The­men und eher kon­kre­ten Zie­len: ein bis drei Sit­zun­gen. Bei tie­fer sit­zen­den und grös­se­ren The­men kann die Anzahl der Sit­zun­gen oft bis zu 5 oder 8 vari­ie­ren. Stell sonst ein­fach Fra­gen zum Coaching!

Welche Vorteile hat ein Coaching?

Was bringt ein Coa­ching?  …ist eine häu­fig gestell­te Frage!

Mehr Kraft und Ener­gie für Klar­heit und ein neu­es Selbstbewusstsein

  • Als Coa­chee erhältst Klar­heit über Dei­ne per­sön­li­chen Wün­sche und Ziele
  • Du ent­wi­ckelst Stra­te­gien zur Problembewältigung
  • Dann lernst Du sou­ve­rä­ner mit Kon­flik­ten umzu­ge­hen und wirst auch in ande­ren Berei­chen sicherer

Was ist das Besondere an Coaching?

Der Coach ist der­je­ni­ge, der Wis­sen über den Pro­zess hat, also über den Weg, wie die Lösung ans Licht gebracht und erreicht wer­den kann. Er unter­stützt sei­ne Kli­en­ten dabei, aus ihrer Exper­ti­se her­aus genau die pas­sen­den Ent­schei­dun­gen zu tref­fen und die rich­ti­gen Wege und Schrit­te zur Lösung zu gehen. Man gewinnt mehr Klar­heit und Sicher­heit bei dem was man tut. Er kann Dir auch die Fra­gen zum Coa­ching beantworten.

Warum funktioniert Coaching?

Nach dem Coa­ching-Ver­ständ­nis ist die pri­mä­re Inten­ti­on eines Coachs Dich dar­in zu unter­stüt­zen, Dei­ne Kom­pe­ten­zen und Dein Ver­hal­ten opti­ma­ler steu­ern zu kön­nen und ein­zu­set­zen. Um ein ange­streb­tes Ziel zu errei­chen. Der Coach weiss, wel­che Werk­zeu­ge und Tech­ni­ken er ein­set­zen muss, um dem Klienten/ Coa­chee die Wege zu eröff­nen die die­ser gehen muss um an The­men heranzukommen.

Was kann man alles coachen?

Men­schen sind ver­mehrt aktiv auf der Suche nach einem Life Coach. Dabei geht es um rele­van­te The­men wie…..

  • Ver­trau­en schaf­fen und Selbst­ver­trau­en entwickeln
  • Die per­sön­li­che Selbstwertsteigerung
  • Bezie­hun­gen zu ver­ste­hen und das Han­deln in die­sen ver­än­dern zu können
  • Coa­ching zur Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung im pri­va­ten und beruf­li­chen Kontext
  • Gesund­heits­coa­ching wenn man etwas für sich tun möchte
  • Busi­ness Coa­ching fin­det Anwen­dung bei Füh­rungs­kräf­ten und im Management
  • Kar­rie­re Coa­ching wird bei der Ent­wick­lung von Ver­än­de­rungs­wün­schen eingesetzt
  • Füh­rungs­kräf­te-Coa­ching

Welche Fragen stellt ein Coach?

Fra­gen sind ein Grund­ele­ment im Coa­ching und der Coach beglei­tet den Coach beim Fin­den der Ant­wor­ten auf vie­le sei­ner Fragen.


Passt die­ses Ziel zu mei­ner aktu­el­len Lebens­si­tua­ti­on? Gibt mir der Gedan­ke an mein Ziel ein Gefühl von Glück oder Zufrie­den­heit? Liegt das Errei­chen des Zie­les allein in mei­ner Hand oder wel­che Ein­flüs­se soll­te ich beach­ten? Was muss ich kon­kret ändern, um mein Ziel zu errei­chen? Was braucht es um es zu verändern?

Welche Coaching Modelle gibt es?

Es gibt eine grös­se Aus­wahl von Coa­ching-Metho­den die im Coa­ching ein­ge­setzt wer­den, nicht nur im Life Coa­ching son­dern zum Teil auch Anwen­dung im Busi­ness Coa­ching finden.

  • „Inne­res Team“ um her­aus­zu­fin­den wel­che Antrei­ber und Glau­bens­sät­ze ver­an­kert sind
  • „Angeln“ ist der Weg über Fra­gen an die tie­fe­ren The­men zu gelanden
  • Die „Ent­schei­dungs­ma­trix“ wird ger­ne auf dem Weg zwi­schen Din­gen abzu­wä­gen eingesetzt
  • „Dis­ney Metho­de“ ist zur Über­prü­fung von Ent­schei­dun­gen sehr hilfreich
  • „Auf­stel­lungs­ar­beit“ dient zur phy­si­ka­li­schen Dar­stel­lung von „Struk­tu­ren“
  • Sowie das „Wer­te­qua­drat“ und eini­ge mehr
  • Im Busi­ness­coa­ching wer­den dar­über hin­aus Gesprächs­füh­rung, Gor­don Trai­ning, Fra­ge­tech­ni­ken, Media­ti­on (als Grup­pen­coa­ching), Neu­ro­lin­gu­is­ti­sches Pro­gram­mie­ren, Orga­ni­sa­ti­ons­auf­stel­lung etc in die Anwen­dung gebracht

Was kann Coaching nicht leisten?


Dau­er­haf­te Schlaf­stö­run­gen zu lösen, Ein­nah­me von Psy­cho­phar­ma­ka ver­schrei­ben, Dro­gen­sucht oder der dau­er­haf­ten Unfä­hig­keit. Auch einer Erwerbs­tä­tig­keit nach­zu­ge­hen und schnell zu behe­ben sowie eini­ge ande­re Themen.

Wenn sich Anzei­chen für eine The­ra­pie­not­wen­dig­keit zei­gen wird ein Coach Dir nahe legen dich the­ra­peu­tisch behan­deln zu las­sen. Dazu fühlt sich ein pro­fes­sio­nel­ler Coach ver­pflich­tet. Er Beant­wor­tet dir ger­ne dei­ne Fra­gen zum Coa­ching. Und wenn Du Lust hast schau gerne.

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Enneagramm als Coaching Werkzeug

Im Coa­ching ist es wich­tig zu erken­nen wel­che Mus­ter ( Denk‑, Ver­hal­tens- und Gefühls­mus­ter ) Kli­en­ten bzw. Coa­chees als inne­re Moti­va­ti­on und Antrei­ber da sind. Und zu erken­nen war­um sie tun, was sie tun. Wenn man hier­für ein Ver­ständ­nis als Coach hat kann die­ser eine gute Beglei­tung bei den Fra­gen des Lebens, bei grös­se­ren Lebens­ver­än­de­run­gen und auch im beruf­li­chen Bereich für den Coa­chee sein. Das Enne­agramm als Coa­ching Werk­zeug hilft dabei.

Das macht das Coach sein aus. Man hat die wun­der­vol­le und ver­ant­wor­tungs­vol­le Auf­ga­be den Coa­chee bei den Fra­gen zu den eige­nen The­men zu beglei­ten, damit die­se die Auf­ga­ben die das Leben an sie stellt bewäl­ti­gen kann, um eige­ne Zie­le bes­ser defi­nie­ren und die­se dann auch errei­chen zu kön­nen. Daher ist es für  den Coach wich­tig zu erken­nen in wel­chen Mus­tern wir ste­cken und die Mög­lich­keit haben zu erken­nen wann die­ser in der Beglei­tung an sei­ne Punk­te kommt. Die­se die­nen dann der guten und wert­schät­zen­den Coa­ching Arbeit. Das Enne­agramm ist hier­für sehr wertvoll.

Durch die eige­nen Erfah­run­gen mit dem Enne­agramm wis­sen wir, dass es ein sehr erfolg­rei­ches Werk­zeug im Coa­ching ist.

Was ist das Enneagramm

Das Enne­agramm gilt als die Urform der Defi­ni­ti­on von Per­sön­lich­keits­ty­pen und beschreibt neun ver­schie­de­ne Typen. Es ist eines der tief­grün­digs­ten Model­le mit dem man unter­schied­li­che Per­sön­lich­kei­ten ver­ste­hen kann. Das Enne­agramm bie­tet Men­schen die Chan­ce eige­ne Poten­zia­le bes­ser zu nut­zen und „blin­den Fle­cken“ auf die Spur zu kom­men. Die­ses per­sön­li­che wach­sen lässt einen zufrie­de­ner durchs Leben gehen.

Daher wen­det ein Coach oft­mals das Enne­agramm in dem Pro­zess mit dem Coa­chee an. Es ist auf eine acht­sa­me und doch sehr bewusst machen­de Wei­se ein Werk­zeug dem Kli­en­ten einen guten Blick auf die eige­nen Mus­ter und die „ dahin­ter­lie­gen­den Moti­va­tio­nen “ wer­fen zu las­sen Mit klei­nen Schrit­ten ist es für den Coa­chee mög­lich selbst her­aus­fin­den wel­chen Enne­agramm Typ er in sich trägt und wel­che sei­ne Flü­gel sind. Mit die­ser Erkennt­nis zu arbei­ten erleich­tert den Pro­zess im Coa­ching und die Schrit­te zur Erkennt­nis für Ver­än­de­run­gen. Durch die­sen Weg lernt sich ein Coa­chee immer bes­ser kennen.

Das Enneagramm in der Spiritalität

Das Enne­agramm bringt dadurch einen gro­ßen Mehr­wert im Ein­zel­coa­ching und gehört zu den effek­ti­ven Coa­ching Werk­zeu­gen. Eine Viel­zahl von Psycholog*Innen & Psychotherapeut*Innen nut­zen die­ses Hilfs­mit­tel als der frü­hen Zeit heu­te in Ihren The­ra­pie­stun­den. Aber auch in der spi­ri­tu­el­len Wei­ter­ent­wick­lung fin­det das Enne­gramm einen Platz. Die Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten, sowie die Impul­se für die Ent­wick­lung. Die Ver­bin­dung der ein­zel­nen Per­sön­lich­keits­ty­pen unter­ein­an­der geben die Mög­lich­keit noch mehr zu Ver­ste­hen und für die bestehen­den Limi­ta­tio­nen des Erle­bens Bewusst­sein zu schaf­fen und ermög­li­chen dar­über hin­aus ein wirk­li­ches Wachstum.

Ennegramm im Business Kontext

Hier kann das Enne­agramm und sei­ne tie­fen Ein­sich­ten, auch in allen ande­ren unse­rer Enga­ge­ments, einen Platz fin­den und ist eine gute Ergän­zung zum Life Coa­ching. So wie es im pri­va­ten Bereich hilf­reich ist die eige­ne Per­son bes­ser zu ken­nen, ist es sicher­lich auch für Men­schen in Füh­rungs­po­si­tio­nen essen­ti­ell, die eige­nen Hand­lungs­wei­sen zu hin­ter­fra­gen und bes­ser zu ver­ste­hen Immer ist die eige­ne Moti­va­ti­on der Antrei­ber in unse­rem Han­deln und bestimmt es. Und das Wis­sen über die­ses lässt uns zu bes­se­ren „Han­deln­den“ wer­den. Sei­ne eige­nen Stär­ken und Schwä­chen nicht nur bes­ser ein­ord­nen zu kön­nen, son­dern auch anzu­er­ken­nen. Dies führt zu mehr Klar­heit im Han­deln und Ver­ste­hen der eige­nen Mus­ter. Der kla­re Blick dar­auf in wel­chen Berei­chen man ein wenig zu stark han­delt und Din­ge zum eige­nen Schutz „ über­sieht “, lässt einen erken­nen in wel­chem Bereich man sich bes­ser zurück nimmt oder ggf. sogar dele­gie­ren soll­te. Dies führt zu einer bes­se­ren Qua­li­tät in der Füh­rungs­tä­tig­keit und der Authen­ti­tät in der gege­be­nen Aufgabe.

Verständnis der Führungskräfte

Eine gute Füh­rungs­kraft soll­te sich selbst gut ken­nen. Füh­rungs­qua­li­tät bedingt aber auch – so sagt es schon das Wort – die Fähig­keit ande­re füh­ren zu kön­nen. Dabei hilf es mehr Ver­ständ­nis für sein Gegen­über zu haben, sich auf die­sen ein­las­sen zu kön­nen und zu ver­ste­hen was ihn antreibt.

Wenn eine Füh­rungs­kraft ver­steht das die Sicht auf die Din­ge immer aus ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven von den ver­schie­de­nen Per­sön­lich­kei­ten wahr­ge­nom­men wird und einen Mehr­wert schafft ist es Wachs­tum. Mit dem Enne­agramm gibt es die Mög­lich­keit ganz neue Wege des Mit­ein­an­ders und auch die eige­ne Sicht­wei­se auf Din­ge zu ver­ste­hen. Daher beinhal­ten die Inter­ven­tio­nen eines Coa­ches auch immer das Ver­mit­teln einer grund­sätz­li­chen Kennt­nis aller 9 Enne­agramm Typen und deren Moti­va­tio­nen und Trig­ger. Häu­fig auch die Ana­ly­se der jeweils betei­lig­ten Typen in spe­zi­fi­schen Situationen.

Teams und Organisationen profitieren vom Ennegramm

Heu­te fin­det sich das Enne­agramm nicht nur im Coa­chings wie­der, son­dern auch in Ein­stel­lungs­pro­zes­sen bei denen es auf Fähig­kei­ten, Moti­va­tio­nen und Per­sön­lich­kei­ten in Teams ankommt. Dabei gilt – das Team ist mehr als ein­fach die Sum­me der Individuen.

Die Zusam­men­set­zung der Per­sön­lich­keits­struk­tu­ren- der Per­so­nen im Team- formt das Team und ent­schei­det mit über Erfolg und Miss­erfolg im Teamkonstrukt.

Das Zusammenspiel der verschiedenen Persönlichkeitstypen

Zum Bei­spiel ist der Enne­gramm­typ 7 ein begeis­te­rungs­fä­hi­ger Typ und kann ande­re mit sei­ner Elo­quenz begeis­tern. Die­ser Typ sieht neue Mög­lich­kei­ten und schil­dert die Visi­on, ist aber weni­ger im Detail ver­haf­tet. Und dann gibt es die Per­sön­lich­keits­struk­tur die oft­mals alles sehr tief über­denkt und dann erst spricht. Das bei die­sem Typ Zeit gebraucht wird weiss man dann von vorn­her­ein – dies ist der Typ 5 ! 

Dage­gen ist der Typ 8 fast der gegen­tei­li­ge Impuls (aus gutem Grund besteht zwi­schen Typ 7 und 5 und auch zwi­schen 5 und 8 eine inne­re Linie im Enne­agramm Sym­bol). Unge­dul­dig will die 8 lie­ber schnel­le Ent­schei­dun­gen und schnell in die Akti­on gehen. Und so kann man die ver­schie­de­nen Typen sinn­voll für die­se Form der Zusam­men­ar­beit nutzen.

Wie macht man sich das zu Nutze?

Wenn man sich mit dem Enne­agramm beschäf­tigt hat, weiss man wie es einem in vie­len Berei­chen des Lebens hel­fen kann. Jeder Typ kann somit einen kla­ren Bei­trag für Orga­ni­sa­tio­nen und den Her­aus­for­de­run­gen in der rich­ti­gen Kon­stel­la­ti­on bei­steu­ern. Die Füh­rungs­kraft kann sich vor­her schon klar dar­über wer­den, wel­ches Poten­zi­al an Unstim­mig­kei­ten und Kon­flik­ten auf sie zukommt. Mit dem Erken­nen und Auf­de­cken die­ser jewei­li­gen Ten­den­zen und Stär­ken und auch Trig­ger las­sen sich die­se bear­bei­ten. Man kann kla­re Ver­ein­ba­run­gen tref­fen um in der Klar­heit zu blei­ben. Ver­trau­en in das Team und die jewei­li­gen Mit­glie­der kann sich erneu­ern und ver­tie­fen, wenn Mitarbeiter*Innen offen über Stär­ken und Schwä­chen reden kön­nen, man die Moti­va­ti­on der ein­zel­nen Indi­vi­du­en bes­ser ver­steht und ihnen so die Mög­lich­kei­ten zur Nut­zung Ihrer Per­sön­lich­keit­merk­ma­le gibt (Stich­wort „psy­cho­lo­gi­sche Sicher­heit“). Die Zusam­men­ar­beit wird erwie­se­ner­mas­sen bes­ser und siche­rer, Kon­flik­te las­sen sich vor­her­se­hen bzw. schnel­ler lösen. Das Ergeb­nis ist: Man kommt schnel­ler und ein­fa­cher an die gesetz­ten Zie­le durch das Enne­agramm als Coa­ching Werkzeug!


Aus der Erfah­rung der vie­len Jah­re weiss man, dass das Enne­agramm sicher nicht alle Bereich 100%tig abdeckt, aber eine sehr sinn­vol­le Unter­stüt­zung für Coa­ches und Füh­rungs­kräf­te sein um den Kli­en­ten und Mit­ar­bei­tern noch gerech­ter zu wer­den und deren Bedürf­nis­se bes­ser im Blick zu haben.

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Coaching oder Training? Was brauchst Du?

Die Ori­en­tie­rung bei der Fra­ge was die gege­be­ne Situa­ti­on braucht, stellt einem bei der Fül­le der Ange­bo­te vor eine gros­se Her­aus­for­de­rung! In den letz­ten Jah­ren haben sich immer mehr Coa­ches im Markt eta­bliert und bei all dem Suchen nach dem was man braucht, dem ange­bo­te­nen Markt und für die Kli­en­ten stellt sich die Fra­ge: Brau­che ich einen Coach oder einen Trai­ner in mei­ner Situa­ti­on? Oder ist es doch der Bera­ter? Die unkla­re Begriffs­ver­wen­dung aus der Tra­di­ti­on ver­ur­sacht Irri­ta­ti­on. Daher ist es wich­tig zu Erken­nen vor wel­chem The­men man steht und wel­chen Weg der Beglei­tung der Kli­ent am bes­ten beschrei­ten soll­te. Coa­ching oder Training ?

Was ist Training?

Im Trai­ning ist es das Ziel an bestimm­ten Ver­hal­tens­wei­sen zu arbei­ten. Die­se zu Ver­bes­sern oder neue Wege auf­zu­zei­gen. Das Erler­nen von Fähig­kei­ten für eine bestimm­te Situa­tio­nen (“idea­len” Ablauf­mus­ter) ist das vor­ran­gi­ge Ziel. Die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se des Teil­neh­mers eines Trai­nings sind dabei wich­tig und soll­ten auch Berück­sich­ti­gung fin­den. Aber vor­ran­gig im Trai­ning sind die Schwer­punk­te des indi­vi­du­el­len Ver­hal­tens bzw. die Trai­nings­in­hal­te. Klas­si­sche The­men für die­se Form der Wei­ter­bil­dung und im Ver­ständ­nis sind Kom­mu­ni­ka­ti­ons­trai­ning, Ver­kaufs- oder Ver­triebs­trai­ning, Moderations‑, Moti­va­ti­ons­trai­ning oder auch Gedächt­nis­trai­ning. Und vie­le ande­re. Das Fach­wis­sen des Trai­ners ist hier­bei ent­schei­dend und in die­sem Fall soll­te er der Exper­te sein. Sei­ne Auf­ga­be ist es “Spe­zi­al­wis­sen” zu ver­mit­teln. Dabei ergibt sich in die­ser Form ein Bezie­hungs­ge­fäl­le (zwi­schen Know-How-Geber und Know-How-Neh­mer). Beson­ders cha­rak­te­ris­tisch für ein Trai­ning ist die Übung und die Wie­der­ho­lung die­ser, wel­che im Bei­sein des anlei­ten­den, feed­back­ge­ben­den und einer kor­ri­gie­ren­den Per­son und unter Selbst­an­lei­tung umge­setzt wird.

Eine gewis­se Form des Trai­nings kann auch im Coa­ching ihren Platz fin­den. Das Coa­ching bie­tet dann den Anlass und den Rah­men spe­zi­el­le Fer­tig­kei­ten auf­zu­bau­en bzw. zu ver­bes­sern. Dies kann bei einer guten und spe­zi­fi­schen Qua­li­fi­ka­ti­on durch den Coach gesche­hen, aber auch – dies ist immer vom Ein­zel­fall abhän­gig – an einen spe­zi­fi­schen Trai­ner dele­giert werden. 

Coa­ching ist also kein Trai­ning, kann aber ein wich­ti­ger Bestand­teil des­sen sein. Es ist durch­aus mög­lich Ent­wick­lungs­pro­zes­se aus bei­den Berei­chen sinn­voll mit­ein­an­der zu kombinieren.

Was ist Coaching?

Coa­ching ist den­noch in sei­ner Grund­funk­ti­on kein Trai­ning, son­dern ein Pro­zess, in dem der Coach den soge­nann­ten Coa­chee dabei beglei­tet eine eigen­stän­di­ge Lösung für das zu klä­ren­de The­ma zu rea­li­sie­ren. Als Beglei­ter in die­sem Pro­zess nimmt der Coach dem Kli­en­ten weder eine Auf­ga­be ab, noch fun­giert er als Bera­ter oder bringt sei­ne eige­ne Pro­jek­ti­on in die Ver­än­de­rung. Sein Han­deln kon­zen­triert sich auf die Beglei­tung des Pro­zes­ses der “Hil­fe zur Selbst­hil­fe” ist. Und hier ist der Unter­schied: Ein Coach muss kei­ne direk­te Lösung für die Situa­ti­on bzw. ver­mit­teln, son­dern er beglei­tet den Coa­chee dabei sei­ne eige­ne Lösung für sich zu finden.

Was unterscheidet die zwei Formen?

  • Coa­ching bedient sich häu­fig sys­te­mi­scher Metho­den und Inter­ven­tio­nen (hier­bei darf nicht die Form einer The­ra­pie zu ).
  • Im klas­si­schen Trai­ning wird auf die fach­li­che Antei­lung geach­tet und umgesetzt.
  • Coach und Kli­ent spre­chen über den Inhalt und die Erwar­tung des Coa­chings und der Coach über­nimmt nicht die Ver­ant­wor­tung für das Han­deln des Coachees.
  • Coa­ching bringt Klar­heit durch die Ana­ly­se der Wahr­neh­mung der Auf­ga­ben und der Gestal­tung der Rol­le; im Trai­ning wird mehr an der Ana­ly­se und der Ver­än­de­rung kon­kre­ter Ver­hal­tens­de­fi­zi­te gearbeitet.
  • Der Coach ist in sei­ner Rol­le der Zuhö­rer und Gesprächs­part­ner, wobei der Trai­ner über­wie­gend Anlei­ter ist.
  • Coa­ching ist ein refle­xi­ves Ver­fah­ren, Trai­ning eine fach­li­che Anlei­tung bzw. Unterweisung.
  • Im Pro­zess des Coa­ching steht die Bezie­hung im Vor­der­grund und hat die Bezie­hungs­auf­nah­me und ‑gestal­tung als Ziel.
  • Trai­ning ist sach­ori­en­tiert, eine Bezie­hungs­auf­nah­me ist mög­lich, aber ein “Neben­ef­fekt” der Zusammenarbeit.
  • Durch einen Trai­nings­plan wird im Trai­ning der Inhalt und Ablauf der Übun­gen im Vor­aus bestimmt und gezielt angeleitet.
  • Eine Coa­ching-Bezie­hung soll­te auf Augen­hö­he statt­fin­den; beim Trai­ning ist der Trai­ner als Fach­ex­per­te gegen­über den zu Trainierenden.
  • Coa­ching ist stets eine Beglei­tung und hat die “Hil­fe zur Selbst­hil­fe” als Ziel.
  • Trai­ning zielt auf den Auf- und Aus­bau spe­zi­fi­scher Ver­hal­tens­wei­sen und Wis­sen ab.

Gemeinsamkeiten der Formen

Bei­de Pro­zes­se — Coa­ching oder Trai­ning — haben Gemein­sam­kei­ten über die man auch nach­den­ken soll­te. Den­noch bie­ten die Unter­schie­de genü­gend “Trenn­schär­fe” um Coa­ching und Trai­ning hin­rei­chend prä­zi­se unter­schie­den zu kön­nen. Typi­sche Gemein­sam­kei­ten sind:

  • Im Vor­der­grund von Coa­ching und Trai­ning ste­hen die Rol­le ( auf jeder Bezie­hungs­ebe­ne Beruf und Pri­vat)  bzw. damit zusam­men­hän­gen­de Ange­le­gen­hei­ten des Klienten.
  • Bei­de Pro­zes­se beinhal­ten eine ziel­ori­en­tier­te Ver­hal­tens­ver­än­de­run­gen von Defi­zi­ten und das Errei­chen eines neu­en Zustandes.
  • Beim Kli­en­ten für bei­de Pro­zes­se soll­ten Selbst­ma­nage­ment­fä­hig­kei­ten funk­ti­ons­tüch­tig sein, um sinn­voll coa­chen bzw. trai­nie­ren zu können.
  • Bei­de Pro­zes­se sind für schwer­wie­gen­de psy­chi­sche Pro­ble­me unge­eig­net und in bei­den Berei­chen soll­te der Hin­weis auf den Besuch einer pro­fes­sio­nel­len Per­son gege­ben werden.
  • Coa­ching und Trai­ning kön­nen und soll­ten Raum für Übun­gen beinhalten.
  • Ziel ist eine Ver­hal­tens­er­wei­te­rung bzw. ‑erkennt­nis beim Klienten.
  • Bei­de Pro­zess­we­ge ‑Coa­ching und Trai­ning- zie­len auf eine Ver­bes­se­rung der Fähig­kei­ten und Wahr­neh­mun­gen des Kli­en­ten ab.

Fazit

Es soll­te genau über­legt wer­den wel­chen Weg man für die Ver­än­de­run­gen beschrei­ten möch­te. Es han­delt sich beim Coa­ching oder Trai­ning um unter­schied­li­che Begrif­fe, die nicht syn­onym ver­wen­det wer­den müs­sen. Bei­de Pro­zes­se haben vie­le Gemein­sam­kei­ten trotz zahl­rei­cher Unter­schei­dungs­merk­ma­le und unter­schied­li­cher Mög­lich­kei­ten. Je nach Aus­gangs­la­ge und Ziel­set­zung soll­te daher genau über­legt wer­den, wel­chen Weg man gehen möch­te und ob man ggf. eine Kom­bi­na­ti­on aus die­sen wählt.