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Acht­sam­keits­übungen

Acht­sam­keits­übungen nehmen einen immer grös­seren Stel­len­wert im Leben von Menschen ein. Diese sind Prak­tiken, mit dem Ziel, das Bewusst­sein für den gegen­wär­tigen Moment zu schärfen. Darüber hinaus die Aufmerk­sam­keit gezielt auf die körper­li­chen Empfin­dungen, die eigenen Gedanken und Gefühle zu fokus­sieren. Dabei helfen Acht­sam­keits­übungen Stress abzu­bauen, die emotio­nale Gesund­heit zu fördern und die Konzen­tra­tion zu verbes­sern. Wir haben uns Gedanken zu diesem Thema gemacht und möchten hier über die Vorteile von Acht­sam­keit in einer kleinen Anzahl an Acht­sam­keits­übungen zu schreiben.

Grund­le­gende Acht­sam­keits­übungen

Die Atemm­edi­ta­tion
Die Atemm­edi­ta­tion unter­stützt einen in kleinen Frequenzen am Tag. Dafür setzt oder legst Du dich an einen ruhigen Ort. Wir empfehlen die aufrechte Sitz­po­si­tion. Schließe die Augen und fang an Dich auf die Atmung zu konzen­trieren. Dabei kannst Du beob­achten wie die Luft in Deinem Körper einströmt und wieder ausströmt. Versuche jeden Atemzug bewusst wahr­zu­nehmen, ohne ihn zu verän­dern.

Der Vorteile bei der Atemm­edi­tion

- Sie redu­ziert den Stress und Angst
- Verbes­sert Deine Konzen­tra­tion
- Sorgt und fördert Entspan­nung

Der Body Scan
Lege DIch bequem hin und schließen die Augen. Dann lenkst Du Deine Aufmerk­sam­keit nach­ein­ander auf die verschie­dene Körper­teile. Beginne bei jedem einzelnen Fuss und gehe langsam den Körper entlang bis Du bei Deinem Kopf landest. Spüre dabei bewusst in jedes Körper­teil hinein und nehme alle Empfin­dungen wahr, ohne das Du diese bewer­test.

Was bringt der BodyScan mit:

- Er erhöht mass­geb­lich das Körper­be­wusst­sein
- Die Linde­rung von Span­nungen tritt ein und fördert Entspan­nung
- Verbindet Körper und Geist mitein­ander

Die Gehme­di­ta­tion
Fange an langsam zu Gehen und konzen­triere Dich auf jeden Schritt. Wie der Fuß den Boden berührt und langsam wieder den Boden verlässt. Dabei konzen­trierst Du dich auf die Bewe­gungen des Körpers und auf das was Du beim gehen empfin­dest.

Vorteile der Gehme­di­ta­tion

- Es verbes­sert die körper­liche und geis­tige Balance
- Die Acht­sam­keit in der Bewe­gung wird geför­dert
- Stress wird redu­ziert

Acht­sames Essen
Setze dich zum Essen hin und nehme Dir die Zeit für jeden Bissen. Zähle wenn Du magst jedes einzelne Beissen. Achte auf die Gerüche, Texturen und Geschmä­cker Deines Essens. Das Essen findet langsam statt und konzen­triere Dich auf dieses. Es ist wichtig das Essen voll­ständig zu schme­cken und zu genießen.

Vorteile des acht­samen Essens

- Man bekommt eine gesunde Bezie­hung zum Essen
- Die Verdauung wird mehr ange­regt und wird besser
- Man verspürt eine Stei­ge­rung des Genuss­ge­fühles

Acht­sam­keits­ba­sierte Stress­re­duk­tion (MBSR)
MBSR ist ein struk­tu­riertes Programm, entwi­ckelt von Jon Kabat-Zinn, kombi­niert verschie­dene Acht­sam­keits­übungen und Medi­ta­tionen, um Stress weiter zu redu­zieren und das allge­meine Wohl­be­finden zu fördern. Da es ein viel­schich­tiges Programm ist beinhaltet es die Atemm­edi­ta­tion, Body Scan, sanfte Yoga-Übungen und eine Form der Gehme­di­ta­tion

Das Posi­tive an MBSR

- Es ist eine wissen­schaft­lich fundierte Methode zur Stress­re­duk­tion
- Dein ganz­heit­li­ches Wohl­be­finden wird geför­dert
- Du spürst eine Verbes­se­rung der Fähig­keit, mit stres­sigen Situa­tionen umzu­gehen

Was bringen Dir Acht­sam­keits­übungen?

Stress­abbau
Acht­sam­keits­übungen helfen, den Geist zu beru­higen und den Körper zu entspannen, was zu einer Reduk­tion von Stress­hor­monen führt.

Emotio­nale Gesund­heit:
Durch regel­mä­ßige Acht­sam­keits­praxis können Sie Ihre Emotionen besser verstehen und regu­lieren, was zu einer verbes­serten emotio­nalen Stabi­lität führt.

Erhöhte Konzen­tra­ti­ons­fä­hig­keit
Acht­sam­keit schult den Geist, sich besser zu fokus­sieren und Ablen­kungen zu mini­mieren, was die Konzen­tra­tion und Produk­ti­vität stei­gert.

Gesün­deren Schlaf
Acht­sam­keits­übungen können helfen, einen über­ak­tiven Geist zu beru­higen, was zu einem erhol­sa­meren Schlaf führt.

Stär­keres Selbst­be­wusst­sein
Durch die Praxis der Acht­sam­keit entwi­ckeln Sie ein tieferes Verständnis für Ihre Gedan­ken­muster und Verhal­tens­weisen, was zu einem stär­keren Selbst­be­wusst­sein führt.

Unsere Ratschläge für die Praxis

Inte­griere es in Deinen Alltag
Versuche Acht­sam­keit in alltäg­liche Akti­vi­täten zu inte­grieren, wie zB beim Zähne­putzen, Duschen oder Spazie­ren­gehen.

Fördere die Regel­mä­ßig­keit
Setze tägliche Ziele für Deine Acht­sam­keits­praxis, auch wenn Du dir nur wenige Minuten dafür nimmst. Es regel­mässig zu tun ist der Schlüssel zum Erfolg.

Habe Geduld
Sei geduldig mit Dir selbst. Es ist normal, dass der Geist wandert und abweicht von dem was Du dir vorge­nommen hast. Bringe Deine Aufmerk­sam­keit sanft zurück zur Übung.

Sei offen
Gehe die Übungen ohne Erwar­tungen an und spüre was diese mit Dir machen, schaue was passiert.

Acht­sam­keits­übungen sind viel­seitig einsetzbar und können an indi­vi­du­elle Bedürf­nisse ange­passt werden. Sie bieten eine wert­volle Methode, um in einer hekti­schen Welt Ruhe und Klar­heit zu finden. Wir können dies mit Dir auch im Life Coaching prak­ti­zieren.

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Selbst­re­fle­xion – Abgleich von Selbst- und Fremd­bild

Selbst­re­fle­xion und der Abgleich von Selbst- und Fremd­bild sind wesent­liche Aspekte der persön­li­chen und beruf­li­chen Entwick­lung für fast alle Menschen. Diese trägt dazu bei, bewusster und aufmerk­samer ein tieferes Verständnis für die eigene Person und die Wahr­neh­mung durch andere zu entwi­ckeln. Ich habe mir zu dem Thema Selbst­re­fle­xion – Abgleich von Selbst- und Fremd­bild viele Gedanken gemacht

Hier sind einige meiner Über­le­gungen und Methoden wie ich im Coaching bewusst damit umgehe und Menschen bei der Selbst­re­fle­xion begleite!

Selbst­re­fle­xion

Defi­ni­tion von Selbst­re­fle­xion: Dies ist der Prozess, bei dem eine Person über ihre eigenen Gedanken, Verhal­tens­weisen, Gefühle und Erfah­rungen nach­denkt. Menschen wünschen sich ein besseres Verständnis für sich selbst zu entwi­ckeln. In diesem Prozess den man gerne unter­stützen lassen sollte, gilt es Stärken und Schwä­chen zu erkennen, persön­liche Ziele genauer zu beschreiben /zu defi­nieren und darüber hinaus ein wich­tiger Punkt: seine Verhal­tens­muster zu iden­ti­fi­zieren, die mögli­cher­weise verbes­sert werden können.

Was bringt es mit sich
  • Selbst­er­kenntnis: das erhöhte Bewusst­sein über eigene Stärken, Schwä­chen und die ganz eigene Moti­va­tion
  • Emotio­nale Intel­li­genz: Ein besseres Verständnis und die Kontrolle über die eigenen Gefühle und Emotionen
  • Persön­li­ches Wachstum: Die stän­dige Förde­rung der konti­nu­ier­li­chen persön­li­chen und beruf­li­chen Weiter­ent­wick­lung zu den verschie­denen Fragen des Lebens
  • Entschei­dungs­fin­dung: Eine Verbes­se­rung der Fähig­keit, fundierte und reflek­tierte Entschei­dungen zu treffen.
Wende diese Methoden an
  • Führe ein Tage­buch: Durch das regel­mä­ßige Schreiben über Erleb­nisse und Gefühle wird einem geholfen Gedanken zu ordnen und Muster zu erkennen
  • Regel­mäs­sige Medi­ta­tion und Acht­sam­keits­übungen: Das fördert die Konzen­tra­tion auf das Jetzt (den gegen­wär­tigen Moment) und hilft innere Prozesse in der Selbst­re­flek­tion genauer beob­achten zu können
  • Von anderen Feed­back einholen: Aktives Fragen nach konstruk­tivem Feed­back von Freunden, Familie oder Kollegen sorgt neben der Selbst­ein­schät­zung auch für eine Meinung von Aussen
  • Nutze Selbst­be­wer­tungs­tools: Dabei verwendet man Persön­lich­keits­tests oder Refle­xi­ons­fragen, um sich selbst besser einzu­schätzen zu können
Abgleich von Selbst- und Fremd­bild

Der Abgleich von Selbst- und Fremd­bild in Selbst­re­flek­tion beinhaltet den Vergleich der eigenen Wahr­neh­mung (Selbst­bild) mit der Wahr­neh­mung durch Andere (Fremd­bild). Wenn man Menschen hierzu befragt, kann dieser Prozess Unter­schiede und Über­ein­stim­mungen aufde­cken, die zu einem tieferen Verständnis der eigenen Wirkung auf andere führen.

Das wird besser
  • Im Reali­tätscheck: Hier kann man eine Korrektur von verzerrten Selbst­wahr­neh­mungen durch die Perspek­tive anderer vornehmen.
  • Bewusste Bezie­hungs­ver­bes­se­rung: Durch die Stär­kung von zwischen­mensch­li­chen Bezie­hungen durch besseres Verständnis und Kommu­ni­ka­tion erlangt man einen tieferen Einblick und kann diese verbes­sern
  • Einfa­chere Konflikt­lö­sung: Wenn man durch die Iden­ti­fi­zie­rung und Besei­ti­gung von Miss­ver­ständ­nissen oder Konflik­t­ur­sa­chen neues schafft
Diese Schritte ermög­li­chen vieles
  • Ein wert­schät­zendes Feed­back-Gespräch: Durch regel­mä­ßige Gespräche mit Dir vertrauten Personen. Dabei ist wichtig ein ehrli­ches Feed­back zu erhalten
  • Einmal ein 360-Grad-Feed­back: Mit diesem struk­tu­rierten Prozess, bei dem Feed­back von Vorge­setzten, Kollegen und Mitar­bei­tern einge­holt wird bekommt man ein klareres Bild
  • Die Selbst- und Fremd­bild-Analyse: Der ehrliche Vergleich von Selbst­be­wer­tungen mit den Bewer­tungen anderer in verschie­denen Berei­chen (z.B. Kommu­ni­ka­tion, Führung, Team­ar­beit) oder anderen Fragen des Lebens
  • Besuche Work­shops und Semi­nare: Mit der Teil­nahme an Veran­stal­tungen, die sich auf Selbst- und Fremd­wahr­neh­mung konzen­trieren, kommt man der Sache schon näher
Und so könnte sich der Ablauf für den Abgleich von Selbst- und Fremd­bild darstellen:
  1. Führe eine Selbst­re­fle­xion durch:
    • Schreibe Dir auf, wie Du dich sich selbst in den unter­schied­li­chen Rollen und Situa­tionen siehst
    • Iden­ti­fi­zieren Sie Ihre Stärken und Schwä­chen
  2. Hole Dir ein Feed­back :
    • Bitte vertrau­ens­wür­dige Personen aus Deinem Umfeld um ein ehrli­ches und konstruk­tives Feed­back
    • Verwende eine struk­tu­rierte Feed­back-Methode wie ein 360-Grad-Feed­back. (Feed­back von unter­schied­li­chen Personen: Freunde, Vorge­setzte, Kollegen, Mitar­beiter etc.)
  3. Dein Vergleich und Deine Analyse:
    • Vergleiche die Rück­mel­dungen mit Deiner eigenen Wahr­neh­mung.
    • Notiere diese Über­ein­stim­mungen und Unter­schiede in einem Tage­buch und mache sie Dir bewusst
  4. Ziehe Deine Schluss­fol­ge­rungen:
    • Über­lege warum es Unter­schiede gibt und was diese bedeuten könnten. Gerne unter zur Hilfe nahme einer weiteren Person
    • Reflek­tiere wie Du diese Erkennt­nisse nutzen kannst um die nächsten Schritte in der Weiter­ent­wi­cke­lung zu gehen
  5. Erstelle einen Akti­ons­plan:
    • Entwickle einen Plan um erkannte Schwä­chen zu verbes­sern und Stärken weiter auszu­bauen- Verän­de­rungen herbei zu führen
    • Lege konkrete und mess­bare Ziele fest und über­prüfe dies
  6. Sichere eine konti­nu­ier­liche Refle­xion:
    • Wieder­hole diesen Prozess regel­mäßig, um konti­nu­ier­li­ches Wachstum und Anpas­sung zu gewähr­leisten.

Selbst­re­fle­xion und der Abgleich von Selbst- und Fremd­bild sind konti­nu­ier­liche Prozesse, die eine aktive und offene Haltung von Dir und Deinem erfor­dern. Das trägt maßgeb­lich dazu bei, Deine eigene Persön­lich­keit und beruf­liche Kompe­tenzen weiter zu entwi­ckeln und ein authen­ti­sches und effek­tives Mitein­ander mit Deiner Umfeld zu fördern.

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Mache Dir Deine Träume bewusst

Was hält Dich davon ab Deine Träume umzu­setzen?

Wir schreiten durch‘s Leben und haben immer wieder das Gefühl, dass uns etwas zurück­hält. Dass wir unseren Träumen und Visionen nicht folgen. Es gibt Dinge, die sind in uns, sie liegen im Unter­be­wusst­sein und sind hinder­liche Über­zeu­gungen. Wenn diese sich zeigen, sind sie uns teil­weise bewusst und dann auch wieder nicht. Wir handeln einfach. Wir sind uns unserer Träume nicht wirk­lich bewusst! Etwas sagt in uns: „Das kannst Du nicht machen, das ist nicht zu reali­sieren oder zu schaffen. Das ist nicht nur unver­nünftig, sondern auch unrea­lis­tisch.“

Diese Prägungen sind bei jedem zum Teil in der Kind­heit entstanden. Uns wurde beigebracht, was „richtig“ und „falsch“ ist. Was wir glauben zu können, und was nicht. Hat man uns wirk­lich die Chance gegeben, in opti­malen Rahmen­be­din­gungen aufzu­wachsen? Waren die Sätze der Erwach­senen: „Probier das ruhig aus, ich fang Dich auf“/Wie schön, dass Du so mutig bist“ nicht prägend? Mit der Zeit haben wir Dinge verin­ner­licht. Haben unsere Über­zeu­gungen erschaffen. Der Grund­stein für das Glauben oder Nicht­glauben an etwas wurde gelegt. 

Was uns jetzt im Weg steht, sind die ausge­spro­chenen “Achtungs­ätze” („Pass auf, sonst fällst Du da runter“, „Lass das, das tut man nicht“). Diese wurden still und langsam zu Über­zeu­gungen. Damit haben wir ange­fangen, uns selbst im Weg zu stehen und uns selbst die Grenzen für unsere Träume zu setzen.

Unser Wesens­kern, das, was wir wirk­lich sind, ist unter vielen Schichten von Konven­tionen, Gewohn­heiten und Anpas­sungen verborgen. Um unsere Träume wieder leben zu können, wird es zu unserer Aufgabe diese Schichten wieder abzu­tragen. Darüber hinaus zu erkennen, was unsere wirk­li­chen, unein­ge­schränkten Träume sind.

Wenn uns das nicht gelingt, haben wir keine klaren Ziele, keine Visionen. Uns wird unser Handeln aufge­zeigt. Statt selbst­be­stimmt zu agieren, tun wir das, was andere wollen oder von uns erwarten. Unsere eigenen Erwar­tungen und das was wir leben wollen steht wieder hinten an. Wir leben unsere Träume nicht bewusst. 

Wie viel Zeit hast Du dir in den letzten zwölf Monaten für die Erfül­lung Deiner Lebens­träume genommen?

Heute wissen wir, dass ein Groß­teil der Ziel­er­fül­lung eine Fleiß­auf­gabe ist. Nur dann kann man das finden, was man den Schlüssel zu seinen Träumen nennt. Dafür muss man seine urei­gensten Wünsche kennen lernen … syste­ma­tisch und sorg­fältig! Jetzt macht es Sinn, das mit Zeit und ggf. auch etwas Aufwand zu tun. 

Doch wie geht das? Mach Dir mit Hilfe eines Coaches Deine Bedürf­nisse und Sehn­süchte bewusst. Hole Dir die Träume deiner Kind­heit wieder ans “Tages­licht”. Mache Dir Deine Träume bewusst! Und das nicht nur im Life Coaching, sondern auch in Deinem Karriere Coaching!

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Sich selber genug sein


Bei vielen Menschen kommt es immer häufiger zu Zwei­feln an sich selbst, an den Themen die einem begegnen und dem Gefühl sich selbst nicht genug zu sein. Dann beginnen die Menschen sich an etwas zu klam­mern oder an etwas fest­zu­halten, um gefühlt eine Zufrie­den­heit zu erlangen. Die Jahre haben gezeigt, dass man damit nicht das erreicht was auf lange Sicht die Zufrie­den­heit bringt, eine echte Verän­de­rung. Das Gefühl der Selbst­ge­nüg­sam­keit oder Selbst­zu­frie­den­heit kann durch verschie­dene Prak­tiken und Denk­weisen geför­dert werden. In der Arbeit der Menschen wurde gelernt das es hierfür einige Möglich­keiten, wie man sich selbst genug werden kann, gibt. Sich selber genug sein beginnt mit der Selbst­re­flek­tion

Selbst­re­flek­tion

Nehmen Sie sich regel­mäßig Zeit für die Selbst­re­fle­xion. Dies kann täglich, wöchent­lich oder monat­lich sein, je nach Ihren Bedürf­nissen und Vorlieben. Schaffen Sie bewusst Raum in Ihrem Zeit­plan für diese Praxis. In dieser Stille und Ruhe finden Sie einen ruhigen und unge­störten Ort, an dem Sie sich auf Ihre Gedanken und Gefühle konzen­trieren können. Stille und Ruhe können helfen, den Geist zu beru­higen und die Selbst­re­fle­xion zu fördern.

Führen Sie ein Tage­buch oder Notiz­buch, das nennt man Jour­na­ling, in dem Sie regel­mäßig Ihre Gedanken, Gefühle, Erfah­rungen und Erkennt­nisse fest­halten. Das Schreiben kann ein kraft­volles Werk­zeug für die Selbst­re­fle­xion sein und Ihnen helfen, Ihre Gedanken zu ordnen und Klar­heit zu gewinnen. Dabei können sie sich selbst offene Fragen stellen, die Ihre Selbst­re­fle­xion anregen. Fragen wie “Was hat mich heute glück­lich gemacht?” oder “Was könnte ich in dieser Situa­tion anders machen?” können Ihnen helfen, Ihre Erfah­rungen zu analy­sieren und Ihre Hand­lungen zu reflek­tieren.

Durch das regel­mäs­sige Über­prüfen Ihrer Fort­schritte und Ziele können Sie Ihre Leis­tungen bewerten und auch neue Ziele erar­beiten, um konti­nu­ier­lich an Ihrer persön­li­chen Entwick­lung zu arbeiten. Dabei ist es wichtig zu versu­chen Ihre Situa­tion aus verschie­denen Perspek­tiven zu betrachten. Betrachten Sie Ihre Gedanken, Gefühle und Hand­lungen aus der Sicht anderer Personen oder versetzen Sie sich in die Lage Ihres zukünf­tigen Selbst.

Feed­back

Bitten Sie um Feed­back von vertrau­ens­wür­digen Freunden, Fami­li­en­mit­glie­dern oder Kollegen. Externe Perspek­tiven können Ihnen neue Einsichten geben und Ihre Selbst­re­fle­xion ergänzen. Durch das prak­ti­zieren der Acht­sam­keit, indem Sie bewusst im gegen­wär­tigen Moment verweilen und Ihre Gedanken und Gefühle ohne Urteil beob­achten. Acht­sam­keit kann Ihnen helfen, sich Ihrer eigenen Reak­tionen bewusst zu werden und diese zu reflek­tieren.

Inte­gra­tion in den Alltag

Indem Sie diese Schritte und Methoden in Ihre tägliche Praxis inte­grieren, können Sie die Kraft der Selbst­re­fle­xion nutzen, um Ihre persön­liche Entwick­lung zu fördern. Bewuss­tere Entschei­dungen zu treffen und ein erfüll­teres Leben zu führen. Lernen Sie, sich selbst so anzu­nehmen, wie Sie sind, mit all Ihren Fehlern, Unvoll­kom­men­heiten und Macken. Akzep­tieren Sie, dass niemand perfekt ist und dass Selbst­liebe auch bedeutet, sich selbst mit Freund­lich­keit und Mitge­fühl zu behan­deln. Nehmen Sie sich Zeit für Selbst­pflege und Selbst­für­sorge. Pflegen Sie Ihre körper­liche, emotio­nale und geis­tige Gesund­heit, indem Sie sich ausrei­chend ausruhen, gesund essen, regel­mäßig Sport treiben, Zeit mit Ihren Liebsten verbringen und Dinge tun, die Ihnen Freude bereiten. Streben Sie konti­nu­ier­lich nach persön­li­cher Entwick­lung und Wachstum. Setzen Sie sich Ziele, die Sie moti­vieren und heraus­for­dern, und arbeiten Sie daran, Ihre Fähig­keiten und Talente zu entfalten.

Unab­hän­gig­keit

Lernen Sie, Ihre eigenen Entschei­dungen zu treffen und Verant­wor­tung für Ihr Leben zu über­nehmen. Entwi­ckeln Sie ein Gefühl der Unab­hän­gig­keit und Auto­nomie, das es Ihnen ermög­licht, Ihr Leben nach Ihren eigenen Vorstel­lungen zu gestalten. Prak­ti­zieren Sie Dank­bar­keit für die posi­tiven Dinge in Ihrem Leben. Konzen­trieren Sie sich auf das, was Sie haben, anstatt auf das, was Ihnen fehlt, und schätzen Sie die kleinen Freuden und Segnungen des Alltags. Sich selber genug sein.

Grenzen setzen

Setzen Sie gesunde Grenzen, um Ihre eigenen Bedürf­nisse zu schützen und sich vor Über­for­de­rung und Ausbeu­tung zu bewahren. Lernen Sie, “Nein” zu sagen, wenn es nötig ist, und nehmen Sie sich Zeit für sich selbst, wenn Sie es brau­chen.

Durch das Pflegen enger Bezie­hungen zu Familie, Freunden und anderen unter­stüt­zenden Menschen in Ihrem Leben. Das Gefühl, Teil eines sozialen Netz­werks zu sein, kann dazu beitragen, dass Sie sich geschätzt, geliebt und verbunden fühlen.

Indem Sie diese Prak­tiken in Ihren Alltag inte­grieren und bewusst an Ihrer Selbst­ent­wick­lung arbeiten, können Sie ein tieferes Gefühl der Selbst­ge­nüg­sam­keit und Selbst­zu­frie­den­heit entwi­ckeln.

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Coaching nach der Herz­ope­ra­tion

Eine Herz­ope­ra­tion macht viel mit einem Menschen und diese Verän­de­rungen  werden oft unter­schätzt. Was ein solcher Eingriff auf der physi­schen und emotio­nalen Ebene bewegt und welche Verän­de­rungen statt­finden können zeigt sich bei immer mehr Herz­pa­ti­enten. Ein Coach kann helfen nach der Herz­ope­ra­tion Antworten auf die offen­sicht­li­chen Fragen Antworten zu finden und auch die Verän­de­rungen auf der Bewusst­seins­ebene in die Klar­heit zu bringen. Verän­de­rungs­pro­zesse durch ein acht­sames und wert­schät­zendes Coaching zu begleiten. Dies mit einem Coaching nach der Herz­ope­ra­tion.

Verar­bei­tung von Emotionen

Die Herz­ope­ra­tion sollte auch emotional verar­beitet werden. Nicht nur auf der physi­schen Ebene, die man durch den Besuch von soge­nannte Herz Sport Gruppen oder anderem beginnt. Die Opera­tion kann Ängste, Stress und emotio­nale Belas­tungen hervor­rufen die Menschen nach der Opera­tion im Tägli­chen beein­flussen. Dabei ist es sogar möglich, das Traumen entstehen können oder wieder hervor­ge­holt werden. Ein Coach kann dem Klienten dabei helfen, diese genauer zu bestimmen bzw zu iden­ti­fi­zieren, diese zu verstehen damit der Betrof­fene zukünftig damit konstruk­tiver umzu­gehen weiss. Hierbei ist es, wie auch bei anderen Erleb­nissen wichtig, durch ein Coaching nach der Herz­ope­ra­tion emotio­nalen Support zugäng­lich zu machen um seiner psychi­schen und emotio­nalen Gesund­heit gerecht zu werden.

Herz­ope­ra­tionen bringen Lebens­ver­än­de­rungen

Nicht nur das nach Herz­ope­ra­tionen Verän­de­rungen im Lebens­stil erfor­der­lich sind, wie beispiels­weise Ernäh­rungs­um­stel­lung und die Einfüh­rung von regel­mäs­sigen Bewe­gungen, sondern auch der gute und wert­schät­zende Umgang mit Gedanken und Emotionen ist wichtig. Der Coach weiss dem Menschen zu helfen entstan­dene Wider­stände zu erkennen, zu über­brü­cken und realis­ti­sche Ziele zu setzen. Den Verän­de­rungs­pro­zess positiv und achtsam zu begleiten. Dies erleich­tert dem Betrof­fenen das Verstehen der durch die Opera­tion entstan­denen körper­li­chen und auch mentalen Verän­de­rungen.

Bewusster Umgang mit Stress

Nach einer Herz­ope­ra­tion setzt der Gene­sungs­pro­zess ein. Dabei geht es nicht nur um das Körper­liche und die neuen Möglich­keiten, sondern auch um die Bewäl­ti­gung von dem ausge­löstem Stress. Stress der teil­weise sehr sichtbar ist, aber auch auf der unbe­wuss­teren Ebene passiert. Der Coach kann Dir helfen einen guten Umgang mit dem Stress zu finden und auch Bewusst­seins­übungen im Tages­ab­lauf zu instal­lieren (Medi­ta­tion, Mantras, Yoga, Lite­ratur, Übungen )

Aufbau des Selbst­ver­trauens

Die Opera­tion und die Zeit danach, mit all den Hinder­nissen, Unweg­bar­keiten und Einschrän­kungen können das Selbst­ver­trauen beein­träch­tigen. Um wieder ein posi­ti­veres Selbst­bild entstehen zu lassen und posi­tive Schritte zu gehen wird der Coach dazu beitragen das Selbst­ver­trauen zu stärken, das posi­tive Selbst­bild zu fördern und Stra­te­gien zu entwi­ckeln wieder in seine alte Stärke zurück zu finden. Dabei greift der Begleiter auf klas­si­sche Werk­zeuge aus der Persön­lich­keits­ent­wick­lung, auf Erfah­rung und Bewährtes zurück.

Ziele und Lebens­sinn über­denken

Bei einer Herz­ope­ra­tion kommt man mit einem der wich­tigsten Organe des mensch­li­chen Körpers in Kontakt. Viele sagen: Das Herz ist das wich­tigste Organ! Im Laufe des Lebens und beson­ders in Krisen wurden Ziele gesetzt und sich viele Gedanken über den Lebens­sinn gemacht. Eine solche Opera­tion stellt nochmal alles in Frage. Konfron­tiert mit Kraft mit sehr vielen Fragen über das was weiter passieren soll. Ein solches Erlebnis bringt Menschen dazu vieles nochmal zu hinter­fragen und lang­fris­tige Ziele neu defi­nieren zu wollen. Mit Hilfe eines Coaches ist das möglich! Konkret neue Ziele zu defi­nieren und den Lebens­sinn mit den neuen Umständen zu bestimmen. Dieses im Einklang mit dem was gerade ist und nah an der neuen Realität.Durch das Coaching nach der Herz­ope­ra­tion.

Kommu­ni­ka­tion mit Menschen und den medi­zi­ni­schen Teams

Was erzähle ich meinem Umfeld über mein Erlebnis? Die Kommu­ni­ka­tion hilft bei der Verar­bei­tung des Erlebten und dem Umgang mit der neuen Situa­tion. Auch den Umgang mit der Zurück­wei­sung des „nicht hören wollens“ des Gegen­übers wird dem Herz­pa­ti­enten begegnen. Der Coach hilft beim Erkennen was man wirk­lich erzählen sollte und auch möchte, wo es Sinn macht und wie man mit der Zurück­wei­sung des Gegen­übers umgeht. Auch kann der Coach bei der effek­tiven Kommu­ni­ka­tion mit den medi­zi­ni­schen Teams unter­stützen. Dies kann bei der Klärung von Unsi­cher­heiten, der Fest­le­gung von Prio­ri­täten und die Teil­nahme an Entschei­dungen über die post­ope­ra­tiven Pfle­ge­mög­lich­keiten helfen.  

Bei all dem ist es wichtig zu wissen, dass ein Coach keine medi­zi­ni­sche Fach­kraft ist und medi­zi­nisch auch nicht eingreifen kann. Ein Coaching nach der Herz­ope­ra­tion aber sehr hilf­reich ist. Der Coaching Ansatz konzen­triert sich auf die persön­liche Entwick­lung, die Bewäl­ti­gung des Erlebten und der Förde­rung von posi­tivem Denken. Ein guter Coach sorgt immer dafür, dass in kriti­schen Situa­tionen und Themen Rück­sprache mit medi­zi­ni­schen Fach­leuten gehalten wird.

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Blockaden lösen – wie?

Im klas­si­schen syste­mi­schen Coaching ist die Aufgabe des Coaches die Themen die der Cochee hat zu inte­grieren. Um dies tun zu können ist die Aufgabe im  beglei­tenden Coaching heraus­zu­finden welche gute Absicht des Coachees hinter all seinem Handeln steckt. Wenn dies gelingt und durch den Prozess heraus­ge­ar­beitet wurde, ist man in der Lage die Blockaden zu lösen die den Coachee immer wieder in seine Hand­lungs­struktur bringt. Durch das Blockaden lösen verän­dert sich etwas!

Durch Acht­sam­keit sehr wach dabei zu sein, darauf zu achten und zu hören was der Coachee verän­dern bzw loslassen möchte ist die Aufgabe des Coaches. Wenn dies dem Coach gelingt, hat der Coachee die Möglich­keit das Anliegen in die Auflö­sung zu bringen. Natür­lich gehen die Menschen die ins Coaching gehen sehr häufig davon aus, dass es gelingt es schnell gelöst zu bekommen.

Jeder Mensch hat den Wunsch unan­ge­nehme Eigen­schaft schnell abzu­legen oder dass es gelingt das sich dieses einfach auflöst. Doch Eigen­schaften in der Persön­lich­keit sind wie alle psychi­schen Struk­turen genauso wie Körper­teile. Es ist kaum möglich diese einfach so zu lösen. Durch ein einfa­ches Heraus­schneiden wird es einem nicht gelingen die Hand­lungs­weisen einfach zu entfernen. Man darf nicht ausser Acht lassen, dass hinter jedem Verhalten ‑ob posi­tives und auch nega­tives – eine gute Absicht steckt oder gesteckt hat.  Und wenn man dieses Verständnis nutzt erkennt man wieviel Kraft hinter so einem Verhalten steckt.

Struk­turen erkennen

Jede Persön­lich­keit besteht aus verschie­denen Schichten und durch die Entwick­lung des Menschen bildet alles eine Einheit und gehört zusammen. Dies ist an eine Logik geknüpft, denn nichts ist wirk­lich irra­tional. Jetzt besteht die Aufgabe des Coaches darin nach den guten Absichten im System des Klienten zu forschen und heraus­zu­finden ob es sich wirk­lich um eine Blockade handelt und man die Blockade lösen kann.

Es gibt einfache Beispiele diese Verhal­tens­muster in unserem Umfeld die immer wieder statt­finden. Zum Beispiel erzählt Dir jemand das die Menschen in seinem Umfeld sich nicht richtig verhalten und es ihm nicht möglich ist das Verhalten der anderen zu verstehen. Immer wieder bringt ihn das inner­lich in Rage und er fühlt sich unwohl. Er wünscht sich das Gefühl der Wut und des Belei­digtseins loslassen zu können, aber leider schafft er dies trotz teil­weiser grosser Anstren­gung nicht.

Suche beginnen

 Um etwas verän­dern zu können ist es in dieser Phase des Coachings wichtig zu verstehen woher der Coachee die Wut hat; wo der Ursprung dieses Gefühls liegt. Der geschulte Coach kann jetzt wahr­nehmen das sein Klient alles daran setzt, das sich die „Anderen“ so verhalten wie er es sich wünscht und wie er es für richtig hält. Dabei fällt die Kontroll­sucht auf und ab dem Moment des Erken­nens geht es ums Verstehen. Es gilt mit einer posi­tiven Sicht auf den Coachee und die Situa­tion zu schauen, um immer klarer erkennen zu können welche guten Absichten den Coachee veran­lasst so zu denken. Aus dieser Posi­tion entwi­ckeln sich die Fragen denen sich der Coachee stellen sollten um die Blockade lösen zu können.

Es werden sich jetzt Dinge zeigen die den Verän­de­rungs­pro­zess starten lassen.. Es könnte sein, dass die Mutter des Coachees depressiv war. Dadurch war er nicht in der Lage seine Mutter emotional erfassen zu können und es war für ihn immer das Gefühl der „Nicht­prä­senz“ der Mutter da.

Verhal­tens­muster entwi­ckelt

Wir bleiben bei dem Beispiel von der Mutter. Um sie in der emotio­nalen Präsenz ihm gegen­über halten zu können, fing er an auf sie aufzu­passen und um dafür zu sorgen, dass sie bei ihm war. Er lernte schnell, dass es ihm besser ging wenn er ihr Verhalten kontrol­lierte. Das gelang ihm am besten, wenn er ihr Verhalten kontrol­lierte. Er verhielt sich wütend oder fordernd, legte sich Launen zu die die Mutter zwangen nach ihm zu schauen. In den Moment hatte er das Gefühlt das sie bei ihm war und das half ihm dabei sich immer sicherer zu fühlen. Es brachte eine Stabi­lität in sein Leben die nicht aus der Wahr­heit des Momentes entstand aber ein Gefühl der Sicher­heit gab.

Das kontrol­lie­rende Verhalten, das vielen Menschen vor den Kopf stößt, war in der Vergan­gen­heit ein Hilfs­mittel in der sicheren Situa­tion zu bleiben. Gelang es ihm die Mutter in eine Reak­tion zu bringen, konnte er sich in dem sicheren Gefühl wiegen. Das Verhalten von depres­siven Menschen, mit dem Hang zur Suizi­da­lität, sind durch Kinder spürbar und das bringt sie dazu dieses beispiel­hafte Verhal­tens­muster zu ihrem zu machen.

Mitge­fühl zeigen

Durch die Prozess­ent­wick­lung fängt der Coach an die Verzwei­fe­lung die hinter dem Verhalten steckt immer mehr zu erkennen und er entwi­ckelt ein Mitge­fühl. Das Verhalten das aus so tiefen Beweg­gründen entstand wird man nicht einfach so los. Das Gefühl und das Bedürfnis das hinter all dem steckt basiert auf kind­li­cher klarer Liebe. Dies hat die Mütter schon immer  mit den Kindern verbunden. Durch die nächsten Schritte im Prozess Blockaden lösen wird klarer welche Struktur dahinter steckt und der Coach kann Anfangen gemeinsam im Prozess Lösungen mit dem Coachee zu erar­beiten. Dabei spielt Geduld und Mitge­fühl eine entschei­dende Rolle um die Blockade lösen zu können.

Die wirk­liche und vorder­grün­dige Aufgabe als Coach ist es also, für jeden Coachee echtes Mitge­fühl zu entwi­ckeln. Wenn ein Coach im „ hier darfst Du sein, hier bist du Mensch“ bleibt, wird er den Coachee nicht verur­teilen. Sondern mit Acht­sam­keit versu­chen die zugrunde liegende Logik hinter dem Verhalten immer besser zu verstehen und wert­schät­zend aufzu­de­cken.

Sobald das Verhalten in den Situa­tionen verstanden wurde, ist der Coach in der Lage dem Coachee verständ­lich zu machen weshalb andere Menschen heute abwei­send auf ihn reagieren. Der Coach ist jetzt in der Lage verständ­lich zu machen, dass sich all sein Verhalten nicht auf die aktu­elle Situa­tion bezieht, sondern ein Verhalten ist das aus dem Wunsch nach Kontrolle und der daraus entste­henden Wut der letzte Ausdruck einer tiefen Liebe ist.

Verhal­tens­muster neu anlegen

Jetzt hat das Gefühl die Chance „aufge­löst“ zu werden, indem man es dem Coachee verständ­lich macht und ein neues Gefühl für ihn anlegt. Das hinter all dem die Liebe liegt, die in dem „alten“ Gefühl und Verhalten verborgen war, bekommt einen neuen Ausdruck. So darf die Liebe weiter lebendig sein. Jetzt kann man die Möglich­keit des Ausdru­ckes verän­dern.

So entwi­ckeln sich im syste­mi­schen Coaching Verän­de­rungen. Es hilft, andere zu verstehen und ihnen zu helfen, sich selber besser zu verstehen. Im syste­mi­schen Coaching ist es daher elementar das der Coach das verin­ner­licht hat und es auch prak­ti­ziert und Blockaden lösen zu können.

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Medi­ta­tion im Coaching

Fängt nicht alles mit dem bewussten Umgang mit sich selbst an?

Medi­ta­tion ist in den letzten Jahren gesell­schafts­fä­higer geworden und konnte viele seiner Klischees abstreifen und mit der Kohlmorgen Coaching kannst Du diese in Bruns­büttel prak­ti­zieren.

Vielen Menschen werden die Verän­de­rungen durch die Medi­ta­tion immer bewusster. Auch die Forschung hat sich unter wissen­schaft­li­chen Aspekten diesem Thema ange­nommen und Studien hier­über veröf­fent­licht. Diese zeigen klar auf, welche „Bewe­gungen“ mit Medi­ta­tion und den Verän­de­rungen für Geist und Körper erzeugt werden können.

In der Vergan­gen­heit wurde Medi­ta­tion oft mit Mönchen und spiri­tu­ellen Ritualen in Verbin­dung gebracht, aber man hat mit neuro­wis­sen­schaft­li­chen Unter­su­chungen folgende Erkenntnis gewonnen und unter­mauert: Medi­ta­tion ist sehr viel mehr als nur ein spiri­tu­eller Weg.

Durch Medi­ta­tion fördert man Ruhe in dem sich immer in Bewe­gung befind­li­chen Geist und entwi­ckelt dabei auch die emotio­nale Intel­li­genz weiter. Sie ist das regel­mä­ßige Trai­ning des Verstandes. Dabei werden die Gedanken immer wieder ins Hier und Jetzt gerichtet, dadurch kann man die Konzen­tra­tion auf Dinge maßgeb­lich stärken. Stress kann man durch die Praxis der Medi­ta­tion leichter bewäl­tigen und man erlangt die Fähig­keit, dem stra­te­gi­schen Fokus mehr Kraft zu geben.

Ist Medi­ta­tion ein Faktor für Erfolg?

Durch die gemachten Erfah­rungen und die Wissen­schaft ist es heute fast selbst­er­klä­rend. Medi­ta­tion findet im Arbeits­alltag und im Unter­neh­mer­um­feld immer mehr Akzep­tanz und Bewusst­sein. Damit ist sie heute ein bewährtes Hilfs­mittel im Coaching Prozess. Und nicht nur dann, wenn man in einem Team­coaching oder in einer Gruppe ein entspanntes Setting, mit weniger Unruhe und mehr Acht­sam­keit erzeugen möchte.

Zu Beginn einer Coaching­sit­zung kann sie helfen, den Coachee ins Bewusst­sein und in die Acht­sam­keit zu bringen, aber auch, wenn man nach einer inten­siven Übung während eines Coachings wieder in die Zentrie­rung der Teil­nehmer kommen möchte. Die Teil­nehmer haben die Chance, Medi­ta­tion durch das Erlebte für sich entde­cken zu können. Sie lernen, dass es beim Finden der eigenen Work-Life-Balance sehr hilf­reich sein kann. 

Medi­ta­tion ergänzt heute den Werk­zeug­koffer des Coaches. Nicht nur weil man kaum Hilfs­mittel braucht, um sie zu prak­ti­zieren. Der Coach kann sie fast überall in die Umset­zung bringen und es bedarf keiner großen Erfah­rung des Coachees, um an ihr teil­nehmen zu können. Darüber hinaus erweisen sich die empi­risch erforschten Vorteile als variable Inte­gra­ti­ons­mög­lich­keit für Coachings.

Medi­ta­tion in persön­li­chen Berei­chen

Natür­lich kann jeder die Medi­ta­tion auch in seinem persön­li­chen Umfeld in die Praxis bringen. Dabei können Apps, Podcasts und Video­platt­formen helfen, näher mit dem Thema in Kontakt zu kommen und zu lernen, die Medi­ta­tion in der rich­tigen Form zu prak­ti­zieren. Durch die heutige Akzep­tanz der Medi­ta­tion, darauf weisen Studien hin, wird es in der Zukunft mehr regel­mäßig medi­tie­rende Menschen geben als Personen, die immer wieder joggen gehen.

Medi­ta­tion ist eine wert­volle, ergän­zende Möglich­keit in jeder Form der Persön­lich­keits­ent­wick­lung!

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Entwick­lung des syste­mi­schen Coachings


Bis zu meinem letzten Kennt­nis­stand im Januar 2022 hat sich das syste­mi­sche Coaching weiter­ent­wi­ckelt und an Bedeu­tung gewonnen. Syste­mi­sches Coaching ist ein Ansatz, der den Fokus auf das Verstehen von Inter­ak­tionen, Bezie­hungen und Mustern legt, die in einem sozialen System vorhanden sind. Hier sind einige allge­meine Trends und Entwick­lungen des syste­mi­sches Coaching in den letzten Jahren zu beob­achten:

  1. Inte­gra­tion mit anderen Ansätzen: Syste­mi­sches Coaching wird oft mit anderen Coaching-Ansätzen und psycho­lo­gi­schen Schulen kombi­niert, um eine umfas­sen­dere Heran­ge­hens­weise zu bieten. Die Inte­gra­tion von Elementen wie Neuro­wis­sen­schaften, Posi­tiver Psycho­logie und Emotio­naler Intel­li­genz ist eine häufige Entwick­lung.
  2. Digi­ta­li­sie­rung und Tech­no­logie: Die Digi­ta­li­sie­rung hat auch im Coaching-Bereich Einzug gehalten. Online-Platt­formen, Video-Coaching und digi­tale Tools werden vermehrt genutzt, um Coaching-Sitzungen flexi­bler zu gestalten und den Zugang zu erleich­tern.
  3. Diver­sity und Inklu­sion: Syste­mi­sches Coaching hat verstärkt einen Fokus auf Diver­sität und Inklu­sion gelegt. Die Berück­sich­ti­gung unter­schied­li­cher Perspek­tiven und kultu­reller Hinter­gründe ist ein wich­tiger Aspekt geworden, um ein umfas­sen­deres Verständnis von sozialen Systemen zu fördern.
  4. Team- und Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung: Syste­mi­sches Coaching wird nicht nur auf indi­vi­du­eller Ebene ange­wendet, sondern auch vermehrt in der Team- und Orga­ni­sa­ti­ons­ent­wick­lung. Es unter­stützt dabei, die Dyna­miken inner­halb von Teams und Orga­ni­sa­tionen zu verstehen und konstruk­tive Verän­de­rungen zu fördern.
  5. Nach­hal­tig­keit und soziale Verant­wor­tung: In Anbe­tracht globaler Heraus­for­de­rungen wie Klima­wandel und sozialer Ungleich­heit hat syste­mi­sches Coaching begonnen, verstärkt Nach­hal­tig­keits- und soziale Verant­wor­tungs­aspekte zu inte­grieren. Dies kann sich auf das Coaching von Führungs­kräften beziehen, um nach­hal­ti­gere Geschäfts­prak­tiken zu fördern.
  6. Forschung und Vali­die­rung: Es gibt eine verstärkte Bemü­hung, syste­mi­sches Coaching durch Forschung und Evalua­tion zu vali­dieren. Dies trägt dazu bei, die Effek­ti­vität des Ansatzes zu demons­trieren und die Branche insge­samt weiter zu profes­sio­na­li­sieren.

Es ist wichtig zu beachten, dass sich Trends und Entwick­lungen in Coaching und anderen psycho­lo­gi­schen Diszi­plinen ständig ändern können. Daher empfehle ich, aktu­elle Fach­li­te­ratur zu konsul­tieren oder direkt mit Experten auf dem Gebiet zu spre­chen, um die neuesten Entwick­lungen im syste­mi­schen Coaching zu erfahren.

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Authen­tisch sein dürfen im Coaching

Wie beschreibe ich „authen­tisch sein“ mit meinen eigenen Worten?

Was bedeutet authen­tisch sein im Coaching in einfa­chen, kurzen Worten: So zu sein wie man wirk­lich ist, zu mir und meinem Verhalten zu stehen, selbst­be­stimmt zu handeln, eigen­stän­dige Entschei­dungen zu treffen und dabei meinen Werten und Über­zeu­gungen treu zu bleiben.

Aber wo können Menschen in der heutigen Zeit so frei sein?
Die Gesell­schaft, Menschen in unserem Umfeld, Glau­bens­sätze und auch Einflüsse aus der Vergan­gen­heit haben Menschen dazu gebracht, verstellt und ange­passt zu sein.

Immer mehr Menschen aus verschie­densten Berei­chen, Berufs­gruppen, Bildungs­ständen und gesell­schaft­li­chen Schichten nehmen daher die Möglich­keit des Coachings wahr.

Warum nutzen heute so viele Menschen immer häufiger einen Coach?

Hier bist Du Mensch, hier darfst Du sein! Dies ist einer der prägenden Sätze von meinem Lehrer, der Coaching seit 30 Jahren in Deutsch­land lehrt und der Prozesse und Werk­zeuge im Coaching als solche weiter­ent­wi­ckelt. Dieser Satz beschreibt die Welt des Coachees im Coaching, wenn er zulässt authen­tisch im Coaching zu sein. Mit diesen Erkennt­nissen entwi­ckelt sich der Coaching Prozess ständig weiter. Wir verstehen diesen Satz als eine der wich­tigsten Einstel­lungen für unsere Arbeit als Coach!

Menschen wollen wert­ge­schätzt werden. Sie haben das Bedürfnis so sein zu dürfen, wie sie wirk­lich sind. Sie wollen mit sich in Kontakt kommen und sie werden dadurch auch emotional genährt. Oft passiert dies auf der unbe­wussten Ebene des Coachees.

Im quali­fi­zierten Coaching hat der Coachee die Möglich­keit, dies zu erfahren und darf authen­tisch sein. Ohne, dass jemand ihn für das bewertet, verur­teilt oder entwertet wie er in dem Moment ist. Was er sagt oder wie er handelt. Dabei lernt er viel über sich selbst, hat die Möglich­keit intrinsisch das zu erkennen, was ihn bewegt und Dinge für sich zu verin­ner­li­chen. Gleich­zeitig Lösungs­an­sätze für sich zu entwi­ckeln. Dinge, die der Coachee verän­dern will und kann. Ein abso­luter Mehr­wert für die eigene Entwick­lung, in sich und im Umgang mit der Außen­welt.

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Innere Antreiber – zweiter Teil

Bevor Du weiter über Innere Antreiber liest würde ich mich freuen, wenn Du auch den ersten Teil lesen würdest. Dies ist der Innerer Antreiber – zweiter Teil.

Hier geht es um Interne Antreiber die einen grossen Einfluss auf unser Leben haben und uns in verschie­dene Verhal­tens­muster “drücken”!

Es ist wichtig zu einer Gruppe zu gehören

Im Normal­fall bekommt ein Kind ausrei­chend posi­tive Beach­tung, wenn.…

…es etwas zu Essen bekommt, wenn es Hunger hat.

…es in den Arm genommen wird, wenn es weint oder traurig ist.

…eine beschüt­zende Rollen einge­nommen wird, wenn es sich bedroht fühlt.

Um dem Antreiber weniger Chancen zum entwi­ckeln zu geben braucht es sichere Struk­turen


Verläss­liche Struk­turen vorzu­finden ist sehr wichtig und sorgt dafür, dass das Sicher­heits­be­dürfnis gestillt wird. Wenn das Kind ein Zeit­ge­fühl entwi­ckelt hat, taucht das Bedürfnis auf, zu wissen, wie es weiter geht.

Es tauchen Fragen auf wie :

Was wird in den nächsten Stunden geschehen? Was wird mir morgen, in der Zukunft und wenn ich gross bin begegnen? Wenn es Situa­tionen gibt die es schon kennt, wird das Gefühl das es in der Zukunft so gestärkt weiter geht etabliert!

Dabei spielen immer wieder­keh­rende Ritual eine grosse Rolle. Regel­mä­ßige Mahl­zeiten, Abend­liche Rituale (wie gemeinsam beten oder etwas vorlesen) oder Morgen­ri­tuale sind Beispiele für diese struk­tur­ge­benden Abläufe. Wenn diese so statt­finden, gibt es dem Kind eine Orien­tie­rung und auch das Gefühl der Sicher­heit im Tages­ver­lauf. Darüber hinaus gibt es ein Bedürfnis nach Anre­gungen, Erre­gungen und Stimu­la­tion. Wenn dies nicht statt­findet bricht etwas zusammen. Dies hat man in der Verhal­tens­for­schungen und auch im Umgang bei der Bestra­fung von Menschen fest­ge­stellt. Es treibt diese buch­stäb­lich in den Wahn­sinn.

Wie sind die Antreiber durch Aussen­ein­flüsse entstanden

Im gelebten Berei­chen eines Klein­kindes spielen einige Bedin­gungen eine prägende Rolle: 

Hier ein zitiertes Beispiel:
Stell dir vor, du wirst als drittes Kind geboren. Du bist ein Junge, und du findest einen älteren Bruder und eine älteren Schwester vor. Sie haben schon gelernt wie sie Ihre Bedürf­nisse nach Nähe und Zuwen­dung gestillt bekommen, und sie haben sich ihren Platz in der Familie einge­richtet. Da sie nicht das gleiche Geschlecht haben, war das gar nicht so schwer. Die Schwester ist das quir­lige Mädchen und der Bruder der laus­bu­ben­hafte Junge. Jetzt kommst du dazu. Jetzt wird eine Rolle ange­boten und Du lernst wie Du dich in das Fami­li­en­kon­strukt einfügen musst um Aufmerk­sam­keit und Zuwen­dung zu bekommen. Deine Geschwister haben unter­schied­liche Persön­lich­keiten und verhalten sich auch so. Du bist anders und für Eltern ist es sehr schwierig immer alles mit zube­kommen was gerade passiert. Jetzt fängst Du an Mecha­nismen zu entwi­ckeln, damit Du in der Gruppe die für Dich wich­tige Zuwen­dung zu bekommen. Ein Kind neigt dazu Verhal­tens­muster zu entwi­ckeln, die bei den Eltern­teilen die Aufmerk­sam­keit erzeugen die es brauchst. Es wird zuneh­mend wich­tiger, auch in Situa­tionen in denen Du alleine bist zurecht kommst. Auch wenn Du dann den Impuls hast wütend zu sein, weil Du viel­leicht unge­recht behan­delt wurdest, ist es wichtig für Dich das Gefühl dann zu unter­drü­cken. Denn das Kind hat gelernt: Wenn ich das Gefühl nicht zeige bekomme ich Zuwen­dungen und werde beachtet.

Emotional kontrol­liert sein

Man nennt es “System” und das verfes­tigt sich im Nerven­system als auto­ma­ti­siertes Verhalten und sie wird normal. Dabei kann man nichts Auffäl­liges an der Person entde­cken. Man ist emotional kontrol­liert und das wird in vielen Berei­chen der heutigen Gesell­schaft sehr geschätzt. In verschie­denen Berufs­gruppen werden diese Eigen­schaften sehr gerne “genomme”. Beispiele hierfür sind Manager, Ärzte und Juristen.

“Bleib cool und zeige Stärke” sagt man zu sich selbst- meist unbe­wusst. Und wenn man in der Situa­tionen ist, in denen jemand unter Druck gerät weil es beson­ders wichtig ist oder in die Enge treibst, zeigt es sich beson­ders. Dieses drückt sich dann sehr intensiv im Denken, Fühlen und dem Verhalten aus.

Wie gehe ich mit dem Inneren Antreiber um?

Natür­lich haben diese Antreiber Dich bei den bishe­rigen Situa­tionen und Aufgaben im Leben unter­stützt und dadurch hat es auch Posi­tives hervor­ge­bracht. Wichtig ist hierbei nur, dass diese nicht die “Über­hand” gewinnen und keine Zweifel schüren, sondern Dir die Möglich­keit geben ange­mes­senes Verhalten zeigen zu können.

Man kann etwas schnell machen oder entscheidet sich dagegen und fühlst sich bei beiden Entschei­dungen gut.

Meist gibt der innere Antreiber unter Druck die falschen und zugleich gefähr­li­chen Signale. Da wir diesen oft folgen verbes­sert sich die Situa­tion nicht und bringt einen immer näher an eine Stress­si­tua­tion mit Folge eines Burn out heran. Daher ist es wichtig in einem Coaching, diese Antreiber zu erkennen und Dich von Ihnen frei zu machen.

So kannst du aktiv gegen sie vorgehen 

Wichtig an dieser Stelle ist es sich dieser innere Antreiber bewusst zu werden. Diese zu erkennen und sich mit diesen ehrlich und auch selbst­kri­tisch ausein­ander zu setzen. Sich bewusst machen welche Verhal­tens­muster sinn­voll sind und welche auf keinen Fall gut tun. Dieses Bewusst­sein kann
man entwi­ckeln. Das gibt die Möglich­keit Verhalten das durch die Antreiber entsteht zu verän­dern und neue Verhal­tens­muster zu entwi­ckeln.

Was kann man tun?

  • Über­prüfe, wann man dazu neigt durch bewer­tende Gedanken nega­tive Gedanken entstehen zu lassen
  • Schaffe die Möglich­keit Situa­tionen in denen der Antreiber Kraft bekommt zu erkennen und zu benennen
  • Lerne die posi­tiven Aspekte und Ressourcen , die mit Deinem Antreiber verbunden sind zu schätzen. Es sind Deine Talente.

Wenn man etwas körper­li­ches spürt íst das ein Zeichen, dass es bei einem bewussten Umgang mit dem Innere Antreiber hilft. Daher sollte man:

  • Entspannen wenn Stirn Falten entstehen.
  • Auf die Atmung achten und einen Moment nehmen um tiefes Atmen zu ermög­li­chen, wenn gemerkt wird das man nur in die Brust atmet.
  • Unru­hige Tippen mit den Füssen unter­bre­chen
  • Wenn man merkt, dass man ständig in Blick­kon­takt ist, sich abwenden
  • Zufrieden sein auch wenn man aufgrund von Zeit­mangel nicht alles geschafft hat
Über­lasse Deine innere Antreiber nicht die Kontrolle

Es ist erschöp­fend wenn Du den inneren Antrei­bern immer wieder die Möglich­keit gibt das Handeln zu bestimmen und in unan­ge­brachten Situa­tionen das Sagen zu haben. Aber vergesse nicht, dass sie in manchen Situa­tionen auch sehr wert­voll sein können. Jetzt musst man nur noch heraus­finden, wann ist es eine ange­brachte oder ein unan­ge­brachte Situa­tion.

Nehme Dir die Zeit und fühle hinein. Gebe Dir den Raum es langsam heraus­zu­finden und komme dabei mit Deinen Gefühlen in Kontakt.

Wenn man lernt mit den Gefühlen in Kontakt zu kommen, kann man ein inneres Alarm­system entwi­ckeln und es wird Dir gelingen Dich vor Erschöp­fung und dem Ausbrennen zu schützen.

Gefühle sind auch hierfür sehr wich­tige Anzei­chen für Innere Antreiber!