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Was sind Deine Ziele?

Der ers­te Schritt in jedem Ver­än­de­rungs­pro­zess und Coa­ching ist es Zie­le zu for­mu­lie­ren, zu klä­ren, wel­che Zie­le Du wirk­lich hast und die­se dann auch mit Dir selbst zu ver­ein­ba­ren. Zie­le spie­len in vie­len Berei­chen des Lebens eine sehr gro­ße Rol­le. Schon wenn man sich ent­schei­det, irgend­wo hin­zu­fah­ren, hat man ein defi­nier­tes Ziel. Kennst Du Dei­ne wirk­li­chen Zie­le? Oder folgst Du nur einem Bild?

Vie­le Men­schen stel­len sich die Fra­ge: Wie kann ich mei­ne Zie­le im Leben errei­chen und was muss ich dafür tun? Dafür muss man erst­mal Grund­sätz­li­ches über sich her­aus­fin­den, um dann die nächs­ten Schrit­te gehen zu kön­nen. Auf die­sem Weg kön­nen Dich Men­schen begleiten!

Um mit Zie­len rich­tig arbei­ten zu kön­nen müs­sen eini­ge Din­ge geklärt sein.

Ziele sollten realistisch sein

Dei­ne Erwar­tungs­hal­tung soll­te durch rea­lis­ti­sche Zie­le gestal­tet sein und Dich nicht durch zu ambi­tio­nier­te Zie­le und Träu­me über­for­dern. Zu ambi­tio­nier­te Zie­le brin­gen Dich mög­li­cher­wei­se dazu, schnell an Dei­ne Gren­zen zu gelan­gen und Dich in die Über­for­de­rung zu brin­gen. Wenn Zie­le nicht mehr rea­lis­tisch schei­nen, führt es dazu, dass Du dir kei­ne Zie­le mehr steckst. Wenn Du lernst, dass Dei­ne Zie­le erreich­bar sind, wirst Du immer wie­der in die Ziel­for­mu­lie­rung gehen. An Dei­nen Zie­len arbei­ten. Weil Du ein Sys­tem für Dich gefun­den hast, um vor­her die inne­ren und äuße­ren Umstän­de zu prüfen.

Umsetzungsfaktoren müssen geprüft sein

Um her­aus­zu­fin­den, ob ein Ziel rea­lis­tisch ist, lohnt es sich genau­er hin zu schau­en. Ist es rea­lis­tisch, dass ich Pro­fi­fuß­bal­ler wer­de, obwohl Fuß­ball mich nicht wirk­lich inter­es­siert? Oder dass ich ein bekann­ter Mode­ra­tor wer­de, wenn ich seit mei­ner Kind­heit eher schüch­tern und zurück­hal­tend bin und ich mich im Gespräch mit Frem­den unwohl füh­le. Hin­ter­fra­ge und prü­fe Dei­ne Qua­li­tä­ten und Eigen­schaf­ten, wenn Du ein Ziel for­mu­lie­ren möchtest.

Bezie­he auch die äuße­ren Gege­ben­hei­ten mit ein. Wie Dei­ne Fami­lie, Dei­nen Freun­des-/Be­kann­ten­kreis oder Tat­sa­chen, auf die Du kei­nen Ein­fluss hast. Ist es rea­lis­tisch, dass ich Ver­triebs­pro­fi wer­de, obwohl ich eher der sehr intro­ver­tier­te Mensch bin?

Motivation unterstützt beim Erreichen

Dei­ne Zie­le für Dich rea­lis­tisch zu set­zen ist ein wesent­li­cher Schritt um dau­er­haft die Moti­va­ti­on für das Errei­chen Dei­ner Zie­le auf­recht­zu­er­hal­ten. Selbst dann, wenn es schwie­rig wird und die ers­ten Pro­ble­me auf­tau­chen. Selbst wenn es eini­ge Zeit in Anspruch neh­men könn­te, Dein Ziel zu errei­chen. Wenn Du Dir ein unrea­lis­ti­sches oder zu gro­ßes Ziel aus­ge­sucht hast, besteht eine hohe Chan­ce, dass Du dein Ziel nicht erreichst und frus­triert auf­gibst. Du kannst bes­ser mit Dei­nen Zie­len arbeiten!

Welche Vorteile bringt es, sich Ziele zu setzen und zu formulieren?

In wis­sen­schaft­li­chen Stu­di­en wur­de schon in den 70er Jah­ren fest­ge­stellt, dass es hilft Zie­le klar zu for­mu­lie­ren. Dies hilft Dir, den Fokus zu bewah­ren und stärkt dein Durch­hal­te­ver­mö­gen. Dabei lernst Du auch, Stra­te­gien zu ent­wi­ckeln, die Dir hel­fen, Dei­ne Zie­le zu errei­chen, Dich fokus­sier­ter mit The­men zu beschäf­ti­gen und an die­sen dran­zu­blei­ben. Dein Zeit-Manage­ment wird sich ver­bes­sern, weil Du Dir Dei­ner Pro­duk­ti­vi­täts­ver­bes­se­rung bewusst wirst. Hin­zu kommt die Mög­lich­keit, Dei­ne Fort­schrit­te mess­ba­rer zu machen sowie bes­se­re und schnel­le­re Resul­ta­te zu erreichen.

Methodisch damit arbeiten 

Die­se Metho­de hilft Dir, kla­rer über Dein kon­kre­tes Ziel zu wer­den. Aus einer Aus­sa­ge, wie „Ich möch­te glück­li­cher wer­den“, wird genau for­mu­liert, was „glück­li­cher wer­den“ für Dich bedeu­tet. Dabei spielt auch die Moti­va­ti­on hin­ter Dei­nem Ziel eine Rol­le und wel­che Erfolgs­schrit­te zum glück­li­cher wer­den auf Dich warten.

Mit die­ser Metho­de wer­den Kri­te­ri­en wie ..spe­zi­fisch, mess­bar, erreich­bar, rea­lis­tisch, ter­mi­niert.. hinterfragt.

Dabei ist wich­tig, dass das Ziel klar zu einem smar­ten Ziel for­mu­liert wird. Es hel­fen Dir „W“-Fragen um das Ziel zu kon­kre­ti­sie­ren. Fra­gen wie.…
Was möch­te ich errei­chen?
Wes­halb möch­te ich die­ses Ziel errei­chen?
Wer ist außer mir in den Pro­zess invol­viert?
Wel­che Vor­aus­set­zun­gen und Bedin­gun­gen sind an das Ziel geknüpft?

Der Ein­satz einer sol­chen Metho­de hat sich bewährt, ist weit ver­brei­tet und hilft enorm bei der Ziel­set­zung. Wie immer gibt es jedoch Aus­nah­men, in denen sich nicht alle Kri­te­ri­en defi­nie­ren und benen­nen las­sen können.

Um in die­sem Pro­zess klar zu blei­ben und sich nicht selbst im Weg zu ste­hen, ist es hilf­reich, wenn Du Dir jeman­den suchst, der Dei­nen Weg beglei­tet. Z.B. einen Coach mit dem Du Dei­ne smar­ten Zie­le durch Fra­gen erar­bei­test, for­mu­lierst und die nächs­ten Schrit­te zur Ziel­er­rei­chung defi­nierst. Ein guter Weg, Dei­ne Zie­le zu erreichen.

Aufschreiben als Chance

Dadurch, dass Du sie auf­schreibst, wer­den Dei­ne Zie­le und Träu­me noch kla­rer, wer­den visu­el­ler. Du gibst dei­nen Zie­len Leben. Alles was nicht nur in unse­ren Gedan­ken exis­tiert, son­dern durch Wor­te sicht­ba­rer, greif­ba­rer und kla­rer wird, mani­fes­tiert sich eher. Es wird zu einem Ver­trag, den Du mit Dir selbst schließt und mit dem Du eine Ver­ein­ba­rung zum Han­deln triffst. Der „Brief ans Uni­ver­sum“ ist eine sol­che Form der Visualisierung.

Du soll­test dei­ne Zie­le so klar und detail­liert wie mög­lich auf­schrei­ben. Bei den ers­ten Malen wäre es von Vor­teil, durch geschick­te Fra­gen dort­hin geführt zu wer­den. Dies ermög­licht Dir auf die dahin­ter lie­gen­de Moti­va­ti­on, Dei­ne Antrei­ber, zu schau­en. Der Bon­bon bei die­sem Her­an­ge­hen ist: Du kannst nach einer bestimm­ten Zeit nach­voll­zie­hen, wie nah Du dei­nem Ziel gekom­men bist und wel­che Fort­schrit­te Du gemacht hast. Die­se Über­prüf­bar­keit hilft Dir beim Erken­nen des Nut­zens einer Ziel­ver­ein­ba­rung mit Dir selbst.

All das hilft Dir, Dein Ziel nicht aus den Augen zu ver­lie­ren und zeigt Dir, wie es um den aktu­el­len Fort­schritt steht.

Schau auf die Herausforderung

Jetzt weißt Du um die Theo­rie, wie Du Dir Zie­le set­zen und errei­chen kannst. Du weißt, wie man Fort­schrit­te mes­sen kann. Aber all die­ses Wis­sen nützt Dir nichts, wenn Du nicht ins Han­deln kommst und Dei­ne Schrit­te in die Tat umsetzt. Das ist die wah­re Her­aus­for­de­rung, die es zu meis­tern gilt. Mit der Unter­stüt­zung eines Coa­ches lernst Du, wie Du noch kon­kre­ter mit Dei­nen Zie­len arbei­ten kannst und Dich der Her­aus­for­de­rung stellst. Nur durch Taten kann man Zie­le erreichen.

Tei­le Dei­ne Zie­le in Mei­len­stei­ne und Etap­pen­zie­le ein. Erzäh­le Men­schen von Dei­nen Zie­len und was Du Dir vor­ge­nom­men hast. Dann wer­den sich Men­schen als Beglei­ter her­aus­stel­len. Und damit erhöhst Du die Chan­ce, Dei­ne Zie­le zu errei­chen.
Rede dar­über.