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Enneagramm als Coaching Werkzeug

Im Coa­ching ist es wich­tig zu erken­nen wel­che Mus­ter ( Denk‑, Ver­hal­tens- und Gefühls­mus­ter ) Kli­en­ten bzw. Coa­chees als inne­re Moti­va­ti­on und Antrei­ber da sind. Und zu erken­nen war­um sie tun, was sie tun. Wenn man hier­für ein Ver­ständ­nis als Coach hat kann die­ser eine gute Beglei­tung bei den Fra­gen des Lebens, bei grös­se­ren Lebens­ver­än­de­run­gen und auch im beruf­li­chen Bereich für den Coa­chee sein. Das Enne­agramm als Coa­ching Werk­zeug hilft dabei.

Das macht das Coach sein aus. Man hat die wun­der­vol­le und ver­ant­wor­tungs­vol­le Auf­ga­be den Coa­chee bei den Fra­gen zu den eige­nen The­men zu beglei­ten, damit die­se die Auf­ga­ben die das Leben an sie stellt bewäl­ti­gen kann, um eige­ne Zie­le bes­ser defi­nie­ren und die­se dann auch errei­chen zu kön­nen. Daher ist es für  den Coach wich­tig zu erken­nen in wel­chen Mus­tern wir ste­cken und die Mög­lich­keit haben zu erken­nen wann die­ser in der Beglei­tung an sei­ne Punk­te kommt. Die­se die­nen dann der guten und wert­schät­zen­den Coa­ching Arbeit. Das Enne­agramm ist hier­für sehr wertvoll.

Durch die eige­nen Erfah­run­gen mit dem Enne­agramm wis­sen wir, dass es ein sehr erfolg­rei­ches Werk­zeug im Coa­ching ist.

Was ist das Enneagramm

Das Enne­agramm gilt als die Urform der Defi­ni­ti­on von Per­sön­lich­keits­ty­pen und beschreibt neun ver­schie­de­ne Typen. Es ist eines der tief­grün­digs­ten Model­le mit dem man unter­schied­li­che Per­sön­lich­kei­ten ver­ste­hen kann. Das Enne­agramm bie­tet Men­schen die Chan­ce eige­ne Poten­zia­le bes­ser zu nut­zen und „blin­den Fle­cken“ auf die Spur zu kom­men. Die­ses per­sön­li­che wach­sen lässt einen zufrie­de­ner durchs Leben gehen.

Daher wen­det ein Coach oft­mals das Enne­agramm in dem Pro­zess mit dem Coa­chee an. Es ist auf eine acht­sa­me und doch sehr bewusst machen­de Wei­se ein Werk­zeug dem Kli­en­ten einen guten Blick auf die eige­nen Mus­ter und die „ dahin­ter­lie­gen­den Moti­va­tio­nen “ wer­fen zu las­sen Mit klei­nen Schrit­ten ist es für den Coa­chee mög­lich selbst her­aus­fin­den wel­chen Enne­agramm Typ er in sich trägt und wel­che sei­ne Flü­gel sind. Mit die­ser Erkennt­nis zu arbei­ten erleich­tert den Pro­zess im Coa­ching und die Schrit­te zur Erkennt­nis für Ver­än­de­run­gen. Durch die­sen Weg lernt sich ein Coa­chee immer bes­ser kennen.

Das Enneagramm in der Spiritalität

Das Enne­agramm bringt dadurch einen gro­ßen Mehr­wert im Ein­zel­coa­ching und gehört zu den effek­ti­ven Coa­ching Werk­zeu­gen. Eine Viel­zahl von Psycholog*Innen & Psychotherapeut*Innen nut­zen die­ses Hilfs­mit­tel als der frü­hen Zeit heu­te in Ihren The­ra­pie­stun­den. Aber auch in der spi­ri­tu­el­len Wei­ter­ent­wick­lung fin­det das Enne­gramm einen Platz. Die Anwen­dungs­mög­lich­kei­ten, sowie die Impul­se für die Ent­wick­lung. Die Ver­bin­dung der ein­zel­nen Per­sön­lich­keits­ty­pen unter­ein­an­der geben die Mög­lich­keit noch mehr zu Ver­ste­hen und für die bestehen­den Limi­ta­tio­nen des Erle­bens Bewusst­sein zu schaf­fen und ermög­li­chen dar­über hin­aus ein wirk­li­ches Wachstum.

Ennegramm im Business Kontext

Hier kann das Enne­agramm und sei­ne tie­fen Ein­sich­ten, auch in allen ande­ren unse­rer Enga­ge­ments, einen Platz fin­den und ist eine gute Ergän­zung zum Life Coa­ching. So wie es im pri­va­ten Bereich hilf­reich ist die eige­ne Per­son bes­ser zu ken­nen, ist es sicher­lich auch für Men­schen in Füh­rungs­po­si­tio­nen essen­ti­ell, die eige­nen Hand­lungs­wei­sen zu hin­ter­fra­gen und bes­ser zu ver­ste­hen Immer ist die eige­ne Moti­va­ti­on der Antrei­ber in unse­rem Han­deln und bestimmt es. Und das Wis­sen über die­ses lässt uns zu bes­se­ren „Han­deln­den“ wer­den. Sei­ne eige­nen Stär­ken und Schwä­chen nicht nur bes­ser ein­ord­nen zu kön­nen, son­dern auch anzu­er­ken­nen. Dies führt zu mehr Klar­heit im Han­deln und Ver­ste­hen der eige­nen Mus­ter. Der kla­re Blick dar­auf in wel­chen Berei­chen man ein wenig zu stark han­delt und Din­ge zum eige­nen Schutz „ über­sieht “, lässt einen erken­nen in wel­chem Bereich man sich bes­ser zurück nimmt oder ggf. sogar dele­gie­ren soll­te. Dies führt zu einer bes­se­ren Qua­li­tät in der Füh­rungs­tä­tig­keit und der Authen­ti­tät in der gege­be­nen Aufgabe.

Verständnis der Führungskräfte

Eine gute Füh­rungs­kraft soll­te sich selbst gut ken­nen. Füh­rungs­qua­li­tät bedingt aber auch – so sagt es schon das Wort – die Fähig­keit ande­re füh­ren zu kön­nen. Dabei hilf es mehr Ver­ständ­nis für sein Gegen­über zu haben, sich auf die­sen ein­las­sen zu kön­nen und zu ver­ste­hen was ihn antreibt.

Wenn eine Füh­rungs­kraft ver­steht das die Sicht auf die Din­ge immer aus ver­schie­de­nen Per­spek­ti­ven von den ver­schie­de­nen Per­sön­lich­kei­ten wahr­ge­nom­men wird und einen Mehr­wert schafft ist es Wachs­tum. Mit dem Enne­agramm gibt es die Mög­lich­keit ganz neue Wege des Mit­ein­an­ders und auch die eige­ne Sicht­wei­se auf Din­ge zu ver­ste­hen. Daher beinhal­ten die Inter­ven­tio­nen eines Coa­ches auch immer das Ver­mit­teln einer grund­sätz­li­chen Kennt­nis aller 9 Enne­agramm Typen und deren Moti­va­tio­nen und Trig­ger. Häu­fig auch die Ana­ly­se der jeweils betei­lig­ten Typen in spe­zi­fi­schen Situationen.

Teams und Organisationen profitieren vom Ennegramm

Heu­te fin­det sich das Enne­agramm nicht nur im Coa­chings wie­der, son­dern auch in Ein­stel­lungs­pro­zes­sen bei denen es auf Fähig­kei­ten, Moti­va­tio­nen und Per­sön­lich­kei­ten in Teams ankommt. Dabei gilt – das Team ist mehr als ein­fach die Sum­me der Individuen.

Die Zusam­men­set­zung der Per­sön­lich­keits­struk­tu­ren- der Per­so­nen im Team- formt das Team und ent­schei­det mit über Erfolg und Miss­erfolg im Teamkonstrukt.

Das Zusammenspiel der verschiedenen Persönlichkeitstypen

Zum Bei­spiel ist der Enne­gramm­typ 7 ein begeis­te­rungs­fä­hi­ger Typ und kann ande­re mit sei­ner Elo­quenz begeis­tern. Die­ser Typ sieht neue Mög­lich­kei­ten und schil­dert die Visi­on, ist aber weni­ger im Detail ver­haf­tet. Und dann gibt es die Per­sön­lich­keits­struk­tur die oft­mals alles sehr tief über­denkt und dann erst spricht. Das bei die­sem Typ Zeit gebraucht wird weiss man dann von vorn­her­ein – dies ist der Typ 5 ! 

Dage­gen ist der Typ 8 fast der gegen­tei­li­ge Impuls (aus gutem Grund besteht zwi­schen Typ 7 und 5 und auch zwi­schen 5 und 8 eine inne­re Linie im Enne­agramm Sym­bol). Unge­dul­dig will die 8 lie­ber schnel­le Ent­schei­dun­gen und schnell in die Akti­on gehen. Und so kann man die ver­schie­de­nen Typen sinn­voll für die­se Form der Zusam­men­ar­beit nutzen.

Wie macht man sich das zu Nutze?

Wenn man sich mit dem Enne­agramm beschäf­tigt hat, weiss man wie es einem in vie­len Berei­chen des Lebens hel­fen kann. Jeder Typ kann somit einen kla­ren Bei­trag für Orga­ni­sa­tio­nen und den Her­aus­for­de­run­gen in der rich­ti­gen Kon­stel­la­ti­on bei­steu­ern. Die Füh­rungs­kraft kann sich vor­her schon klar dar­über wer­den, wel­ches Poten­zi­al an Unstim­mig­kei­ten und Kon­flik­ten auf sie zukommt. Mit dem Erken­nen und Auf­de­cken die­ser jewei­li­gen Ten­den­zen und Stär­ken und auch Trig­ger las­sen sich die­se bear­bei­ten. Man kann kla­re Ver­ein­ba­run­gen tref­fen um in der Klar­heit zu blei­ben. Ver­trau­en in das Team und die jewei­li­gen Mit­glie­der kann sich erneu­ern und ver­tie­fen, wenn Mitarbeiter*Innen offen über Stär­ken und Schwä­chen reden kön­nen, man die Moti­va­ti­on der ein­zel­nen Indi­vi­du­en bes­ser ver­steht und ihnen so die Mög­lich­kei­ten zur Nut­zung Ihrer Per­sön­lich­keit­merk­ma­le gibt (Stich­wort „psy­cho­lo­gi­sche Sicher­heit“). Die Zusam­men­ar­beit wird erwie­se­ner­mas­sen bes­ser und siche­rer, Kon­flik­te las­sen sich vor­her­se­hen bzw. schnel­ler lösen. Das Ergeb­nis ist: Man kommt schnel­ler und ein­fa­cher an die gesetz­ten Zie­le durch das Enne­agramm als Coa­ching Werkzeug!


Aus der Erfah­rung der vie­len Jah­re weiss man, dass das Enne­agramm sicher nicht alle Bereich 100%tig abdeckt, aber eine sehr sinn­vol­le Unter­stüt­zung für Coa­ches und Füh­rungs­kräf­te sein um den Kli­en­ten und Mit­ar­bei­tern noch gerech­ter zu wer­den und deren Bedürf­nis­se bes­ser im Blick zu haben.

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Meditation im Coaching

Fängt nicht alles mit dem bewussten Umgang mit sich selbst an?

Medi­ta­ti­on ist in den letz­ten Jah­ren gesell­schafts­fä­hi­ger gewor­den und konn­te vie­le sei­ner Kli­schees abstreifen.

Vie­len Men­schen wer­den die Ver­än­de­run­gen durch die Medi­ta­ti­on immer bewuss­ter. Auch die For­schung hat sich unter wis­sen­schaft­li­chen Aspek­ten die­sem The­ma ange­nom­men und Stu­di­en hier­über ver­öf­fent­licht. Die­se zei­gen klar auf, wel­che „Bewe­gun­gen“ mit Medi­ta­ti­on und den Ver­än­de­run­gen für Geist und Kör­per erzeugt wer­den können.

In der Ver­gan­gen­heit wur­de Medi­ta­ti­on oft mit Mön­chen und spi­ri­tu­el­len Ritua­len in Ver­bin­dung gebracht, aber man hat mit neu­ro­wis­sen­schaft­li­chen Unter­su­chun­gen fol­gen­de Erkennt­nis gewon­nen und unter­mau­ert: Medi­ta­ti­on ist sehr viel mehr als nur ein spi­ri­tu­el­ler Weg.

Durch Medi­ta­ti­on för­dert man Ruhe in dem sich immer in Bewe­gung befind­li­chen Geist und ent­wi­ckelt dabei auch die emo­tio­na­le Intel­li­genz wei­ter. Sie ist das regel­mä­ßi­ge Trai­ning des Ver­stan­des. Dabei wer­den die Gedan­ken immer wie­der ins Hier und Jetzt gerich­tet, dadurch kann man die Kon­zen­tra­ti­on auf Din­ge maß­geb­lich stär­ken. Stress kann man durch die Pra­xis der Medi­ta­ti­on leich­ter bewäl­ti­gen und man erlangt die Fähig­keit, dem stra­te­gi­schen Fokus mehr Kraft zu geben.

Ist Meditation ein Faktor für Erfolg?

Durch die gemach­ten Erfah­run­gen und die Wis­sen­schaft ist es heu­te fast selbst­er­klä­rend. Medi­ta­ti­on fin­det im Arbeits­all­tag und im Unter­neh­mer­um­feld immer mehr Akzep­tanz und Bewusst­sein. Damit ist sie heu­te ein bewähr­tes Hilfs­mit­tel im Coa­ching Pro­zess. Und nicht nur dann, wenn man in einem Team­coaching oder in einer Grup­pe ein ent­spann­tes Set­ting, mit weni­ger Unru­he und mehr Acht­sam­keit erzeu­gen möchte.

Zu Beginn einer Coa­ching­sit­zung kann sie hel­fen, den Coa­chee ins Bewusst­sein und in die Acht­sam­keit zu brin­gen, aber auch, wenn man nach einer inten­si­ven Übung wäh­rend eines Coa­chings wie­der in die Zen­trie­rung der Teil­neh­mer kom­men möch­te. Die Teil­neh­mer haben die Chan­ce, Medi­ta­ti­on durch das Erleb­te für sich ent­de­cken zu kön­nen. Sie ler­nen, dass es beim Fin­den der eige­nen Work-Life-Balan­ce sehr hilf­reich sein kann. 

Medi­ta­ti­on ergänzt heu­te den Werk­zeug­kof­fer des Coa­ches. Nicht nur weil man kaum Hilfs­mit­tel braucht, um sie zu prak­ti­zie­ren. Der Coach kann sie fast über­all in die Umset­zung brin­gen und es bedarf kei­ner gro­ßen Erfah­rung des Coa­chees, um an ihr teil­neh­men zu kön­nen. Dar­über hin­aus erwei­sen sich die empi­risch erforsch­ten Vor­tei­le als varia­ble Inte­gra­ti­ons­mög­lich­keit für Coachings.

Medi­ta­ti­on in per­sön­li­chen Bereichen

Natür­lich kann jeder die Medi­ta­ti­on auch in sei­nem per­sön­li­chen Umfeld in die Pra­xis brin­gen. Dabei kön­nen Apps, Pod­casts und Video­platt­for­men hel­fen, näher mit dem The­ma in Kon­takt zu kom­men und zu ler­nen, die Medi­ta­ti­on in der rich­ti­gen Form zu prak­ti­zie­ren. Durch die heu­ti­ge Akzep­tanz der Medi­ta­ti­on, dar­auf wei­sen Stu­di­en hin, wird es in der Zukunft mehr regel­mä­ßig medi­tie­ren­de Men­schen geben als Per­so­nen, die immer wie­der jog­gen gehen.

Medi­ta­ti­on ist eine wert­vol­le, ergän­zen­de Mög­lich­keit in jeder Form der Persönlichkeitsentwicklung!